Richard Kuhajda

Fotokünstler / bildender Künstler


  • Richard Kuhajda,  | Tel.: 0271 / 22010555 13 - 18 Uhr  | Fax.: 0271 / 22010555 | Mail: richard.kuhajda@gmx.de

Vom realen Foto zum künstlerischen Bild


Die Grundlage aller Bilder ist in der Regel eine entgegen des Fotografenhandwerks künstlerisch inkorrekt belichtete Fotografie, worauf der Fotograf sich nicht versteht, dafür aber ich - ätsch! Diese wird so sehr verfremdet, dass sie in der Regel nicht mehr als solche erkennbar ist. Deshalb sind sie keine Fotos mehr, sondern Bilder, die eher ein Gemälde oder eine Zeichnung sein könnten. Es geht ums fertige Bild, nicht um das, was ihm technisch Ausgangslage war. Sie sollen kein Reales darstellen, aber Reales dient zur Verfremdung zum Grotesken, Surrealen, Transzendenten und zur Abstraktion bishin zum Zeichnerischen und Malerischen. So pendele ich vom Foto zum Bild wie vom „Fotokünstler“ zum „bildenden Künstler“.
Ich bevorzuge starke Kontraste in Schwarz-Weiß, in Farbe oder eine Kombination mit beiden, selten sind’s weiche Töne und Übergänge und manchmal ist alles in einem - däh!

Anfang der 90er gab ich als fachfremder Student drei Ausstellungen, zwei in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Freudenberg (die es nicht mehr gibt) und eine an der Universitätsbibliothek Siegen ganz oben im Adolf-Reichwein-Gebäude (die es noch gibt). Meine Ausstellung dort nannte ich „Fotokunst der Transzendenz“. Eine Pädagogik- und Kunststudentin war von der Transzendenz der Bilder so fasziniert, wie ich die von dem, was sie mir abends aus der „Theosophie“ vorlas …

Damals arbeitete ich noch ganz klassisch im chemischen Fotolabor, heute aber digital am PC und tauche auch dort tief in eine imaginative Bilderwelt ein, vergesse Raum und Zeit und münde gedanklich vertieft in den Unendlichkeitspunkt ein. Erst wenn Hunger, Durst, Erschöpfung oder das Telefon sich melden, werde ich von ihnen zu meinem Ärgernis aus meiner „Magical Mystery Tour“ wieder zurückgeholt und ich an meine weltlichen Pflichten erinnert.

Mit eigenen Kompositionen trete ich solo als Konzertgitarrist öffentlich und im Ehrenamt auf oder spiele im Duo Verschiedenes. Ich befinde mich im Vorruhestand, 1962 geboren, ab 1980 ledig, nicht erledigt. Aufgewachsen in Köln (kölsche Jung), seit 1987 im Siegerland und ein wenig wohl auch schon ein Sejerlänner Jong - darf ich doch sagen, oder? Jung un’ Jong! Kölsch un’ Krombacher - Prost!

„Hello - Goodbye“ (Lennon / McCartney)


© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 3324.HTM / 30.11.2021 |