Richard Kuhajda

Fotokünstler / bildender Künstler



Vom realen Foto zum künstlerischen Bild

Die Grundlage aller Bilder ist in der Regel eine entgegen des Fotografenhandwerks künstlerisch inkorrekt belichtete Fotografie, worauf der Fotograf sich nicht versteht, dafür aber ich - ätsch! Diese wird so sehr verfremdet, dass sie in der Regel nicht mehr als solche erkennbar ist. Deshalb sind sie keine Fotos mehr, sondern Bilder, die in der Regel wie ein Gemälde oder eine Zeichnung aussehen.
Es geht ums fertige Bild, nicht um das, was ihm technisch Ausgangslage war. Sie sollen kein Reales darstellen, aber Reales dient zur Verfremdung zum Grotesken, Surrealen, Transzendenten und zur Abstraktion bishin zum Zeichnerischen und Malerischen. So pendele ich vom Foto zum Bild, wie vom „Fotokünstler“ zum „bildenden Künstler“.
Ich bevorzuge starke Kontraste in Schwarz-Weiß, in Farbe oder eine Kombination mit beiden, selten sind’s weiche Töne und Übergänge und manchmal ist alles in einem - däh!

Zum Bild:
"Witwe in Schwarz" ist ein Bild, das verlangt, sehr zeitaufwändig bis in die kleinsten Details bearbeitet zu werden, damit sie der Gesamtkomposition dienlich sind. Es soll ohne weiteren Kommentar dem Betrachter eine Impression verleihen.

„Hello - Goodbye“ (Lennon / McCartney)



© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 3324.HTM / 14.11.2022 |