Reinhard Hanke

Vektorgraphik, Acrylglasobjekte, Zeichnungen



Vita:
Geb. 1951 in Bad Oeynhausen
Ab 1969 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig
1973-1997 Kunsterzieher an verschiedenen Schulen
seitdem freier Künstler

Einzelausstellungen:
(Auswahl) 
2013: Jena, Galerie „pack of patches“
2012: Altena, städt. Galerie
2011: Ditzingen, städt. Galerie
2010: Landau, Kunstverein „Villa Streccius“ • Konstanz, Galerie Bagnato
2009: Biberach, Galerie Ute Lange
2008: Erlangen, Neue Galerie • Bad Kissingen, Städtische Galerie • Wien, Galerie Marie-Christin Marschalek • Homburg, Galerie M. Beck • Siegen, IHK-Galerie • Milano, Artecentro Lattuada • Amsterdam, Galerie Josart •
2007: Rotterdam, Galerie Pakhuis • Siegen, Siegerlandmuseum • Lippstadt, Kunstverein
2006: Regensburg, Städtische Galerie Leerer Beutel • Berlin, Städtische Galerie M • Dresden, Kunstverein • Hünfeld, Kulturforum
2005:Siegburg, Stadtmuseum • Rheine, Museum Kloster Bentlage • Herne, Städtische Galerie • Bayreuth, Galerie an der Stadtkirche
2003: Helmstedt, Turmgalerie
2001: Wetzlar, Kreishausgalerie
1993:Paderborn, Städtische Galerie • Lemgo, Städtische Galerie • Gießen, Oberhessisches Museum • Paris, Les Cinq Pignons
1992: Gelsenkirchen, Städtisches Museum • Herford, Daniel-Pöppelmann-Haus • Oldenburg, Landesmuseum • Neuss, Clemens-Sels-Museum • Düren, Leopold-Hoesch-Museum
1983: Mainz, Städtische Galerie • Breslau • Kattowitz • Lodz • Nowy Sacz • Tarnow
1982: Bergkamen, Städtische Galerie • Krakau
1981: Oldenburg, Kunstverein
1980: Moers, Peschckenhaus • Mühlheim/Ruhr, Städtisches Museum • Koblenz, Mittelrhein-Museum • Augsburg, Kunstsammlungen
1979: Reutlingen, Hans-Thoma-Gesellschaft • Osnabrück, Kulturhistorisches Museum • Hamm, Gustav-Lübcke-Museum • Wiesbaden, Kunstverein
1978: Soest, Städt. Kunstpavillon
1977: Kunsthalle Bielefeld
1976: Böttcherstraße, Bremen.

Gruppenausstellungen:
(Auswahl)
2013: New York, cutlog 13 • Zürich, kunst13zürich • Karlsruhe, art karlsruhe • Berlin, Galerie „ROOT“ • Siegen, IHK-Galerie
2012: Zürich, kunst12zürich • Karlsruhe, art karlsruhe • Essen, C.A.R. • Jena, Galerie „pack of patches“
2011: Soest, Museum Morgner-Haus • Karlsruhe, art karlsruhe • Zürich, kunst11zürich • Jena, Galerie „pack of patches“
2010: Karlsruhe, art karlsruhe • Jena, Galerie „pack of patches“
2008: Dornbirn, Art Bodensee • Innsbruck, Art Innsbruck
2005: Zürich, ArtZürich

Monographien:
(Auswahl)
R. Hanke, Werkkatalog, Frankfurt/M 1979. R. Hanke, Werkkatalog, Frankfurt/M 1980. Mehrschichtig, Werkkatalog, Bielefeld 1992. Zeichen-Haft, Werkkatalog, Bielefeld 2004.

Zu den Arbeiten von R. Hanke:
"Im Zentrum von Hankes Arbeiten steht eine zerrissene, in sich zersplitterte Welt, geb. und zusammengehalten aus Widersprüchen und Unvereinbarkeiten, lebendig und wirkungsvoll allein durch den Kopf des Menschen. Das Ergebnis ist eine Bildwelt, die für den Menschen gemacht ist und gleichzeitig ohne ihn auskommt, in der sich zwar sein Bewusstsein spiegelt, in der er aber trotzdem nicht erscheint. Dem Realismus der frühen Jahre gedanklich treu bleibend, kristallisiert er seine Gedanken jetzt in der Zahl, für ihn ein Spiegel von Welt überhaupt: auf der einen Seite steht sie für eine Alles vereinnahmende Wissenschaftlichkeit und Ökonomie mit ihrem Anspruch auf Allgemeingültigkeit und Beherrschbarkeit; auf der anderen Seite repräsentiert sie über interkulturell gültige Symbolgehalte gleichzeitig die Ängste und Hoffnungen des Menschen.
Aus diesem Konzept heraus leben Hankes Arbeiten. Scheinbar klare und übersichtliche Konstruktionen sind sie einesteils wie bildlich gewordene Entwürfe des Denkens, Reflexionen über unsere Welt. Gleichzeitig birgt jede Arbeit in sich auch das Gegenteil. Es ist der Bereich, in dem rational kalkulierte Suggestion und emotionale Um-Deutung, scheinhafte Objektivität und subjektives Gaukelspiel sich gegenseitig Fallen stellen, der ihn interessiert. Und zu jeder Arbeit kann der Kommentar des Künstlers kommen: "
Ach, wissen Sie, es ist wie im wirklichen Leben. Da kann es einem auch passieren, dass ...." Es folgt eine kurze Analyse der verwendeten Bildmittel, die Gesetzmäßigkeit hinter der Komposition leuchtet auf, eine Parallele wird angedeutet, in welchen Zusammenhängen des Alltags mit ähnlichen Mitteln gearbeitet wird, und der eine oder andere erinnert sich: "Das letzte Mal hatte ich auch einen Zahlendreher in der Kontonummer und da passierte es doch, dass ...". Der Einfluss der Zahlen auf unser ganz normales Leben wird deutlich, jedoch eher in seinen Gesetzen, seinen gedanklichen Verstrickungen. Eine Folge seines Interesses an Philosophie und Psychologie?"

Werke in öffentl. Sammlungen:
(Auswahl)
Kunsthalle Bielefeld • Landesmuseum Oldenburg • Städt. Galerie Herne • Gustav-Lübcke-Museum, Hamm • Städtisches Museum Gelsenkirchen • Städt. Sammlungen Kreuztal


Siehe auch:
Bildende Kunst / Galerien: IHK-Galerie
Museen / Museen: Siegerlandmuseum im Oberen Schloss
Museen / Museen: Gelöscht: Siegerlandmuseum Ausstellungsforum Oranienstraße

© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 35.HTM / 22.08.2013 |