Albrecht Rieger

Konzeptkünstler



Vita:
Geb. 1960 in Gronau (Niedersachsen); 1980-1986 Studium der Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte sowie Vor- und Frühgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen; Abschluss: Magister Artium (M.A.). Anschließend mehrjährige Arbeit zunächst als Leitender Angestellter bei der Messe Frankfurt sowie später in einem international tätigen, mittelständischen Unternehmen in Wittgenstein in den Verantwortungsbereichen Marketing und PR. 2013 Beginn der bildnerischen Tätigkeit. Neben der Beschäftigung mit bildender Kunst ist Rieger auch schriftstellerisch produktiv; so hat er beispielsweise für den Zyklus "Riegerlieder" des Avantgarde-Komponisten Andreas H. H. Suberg die Texte geschrieben.
Seit 2019 Mitglied der Wittgensteiner Kunstgesellschaft `80 e.V.

Technik:
Anfertigung von Druckgrafiken mithilfe digitaler Gestaltungstechniken. UV-Druck hinter Acrylglas auf Aludibond, meist großformatige, zyklische Arbeiten.

Zum Künstler:
Albrecht Rieger bezeichnet seine Werke als "assoziative Kontemplationen". Ausgehend von seinen meist lyrischen Texten schafft er komplexe, meist großformatige Werke, in denen sprachkünstlerische Elemente mit digital angefertigten, kolorierten Strichzeichnungen verwoben sind. Die Einzelbilder und Bilderensembles kennzeichnen sich durch oft winzige Details, die zu Gesamtkompositionen verschmelzen, die nicht selten Gruppen aus mehreren Bildern entstehen lassen. Seine meist in grellen Farben gehaltenen Arbeiten sind laut eigener Aussage "Anti-Plakate", die der aufmerksamkeitsheischenden Reduktion der Werbegrafik eine oft unüberschaubare Vielzahl von sprachlichen und bildnerischen Elementen entgegensetzen. Seine Bilder sind der "art brut" verwandt, zudem beeinflusst vom Neoimpressionismus und dem Künstler Franz Ackermann. Rieger beschäftigt sich in seinen Werken mit medialen, politischen und philosophischen Themen.

Presseurteile / Kunstkritik:
"Die Wucht der Bilder, die auf Basis von Albrecht Riegers philosophischen, lyrischen, existenziellen Texten mit der PC-Maus am Computer entstanden sind, entspricht der eines vom Berg herabstürzenden Felsbrockens." (Björn Weyand: Wahrhaftig ein Sprach-Künstler. In: Siegener Zeitung vom 27. September 2019, S. 11)

Einzelausstellungen:
"Geister, Schweine und Tiger oder Die dicken Dinger", Galerie Kunstforum Laubach (Mai 2019)
"Geister, Schweine und Tiger oder Die dicken Dinger", Rathausgalerie Erndtebrück (Herbst 2019)

Gruppenausstellungen:
International Art Expo Ingolstadt (13.-15.09.2019)
"EXEMPLA", GA der Wittgensteiner Kunstgesellschaft `80 e.V. im Infozentrum Kump, Hallenberg (17.10.2019 - Ende Nov. 2019)


Siehe auch:
Bildende Kunst / Gruppen / Vereine: Wittgensteiner Kunstgesellschaft `80 e.V.
Medien / Presse / Magazine: Siegener Zeitung

© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 3309.HTM / 21.10.2019 |