Terminal A

Rock-Jazz



Repertoire:
Bis zu 3 Stunden Autschbach-Kompositionen.

Besetzung:
Jürgen Knautz (Bass), Eddy Teger (Keyboards), Marco Bussi (Schlagzeug), Peter Autschbach (Gitarre/Gesang), Barbara Dennerlein (Hammond-Orgel, opt.).

Veröffentlichungen:
CDs "Chasing the Beat" (BMG, 1998), "Under the surface" (Mons, 2000), "Feelin' Dunk" (Acoustic Music Records, 2002), DVD "Under the Surface Live 2003" (Rockjazz), CD "Terminal A" (Herbst 2005).
Die Presse schrieb über die zweite CD "Under the Surface":

"Ein Album, das man nie auf eine einsame Insel mitnehmen kann - denn es ist die Insel" (Music-Outlook), "schillernd, phantasievoll, ein Stimmungsaufheller für düstere Tage" (Der Spiegel), "Augen zu, Ohren auf - und abtauchen." (Frankfurter Rundschau).

"Am Freitagabend bereitete die Kulturinitiative den Jazzfreunden einen besonders exquisiten Abend. Mit viel Engagement war es gelungen, den international renommierten Gitarristen Peter Autschbach zu verpflichten. Mit seiner Band "Terminal A" schlug er einen Bogen zu quasi alten musikalische Zeiten von Charlie Mariano, Jan Gabarek und Volker Kriegel bis zu modernen Formen des Jazzrock. Aus seinem schier unerschöpflichen Ideenreservoir präsentierte er Werke, die zusammen mit Barbara Dennerlein eingespielt wurden und vieles natürlich aus seinem Programm "Under the Surface". Die Musiker begannen mit "Mr. Stringer", Peter Autschbachs Antwort auf Miss Marple. Ideenreich, oft überraschend und immer wie auf der Suche nach Perfektion erklang die Musik in klanglicher Ausgewogenheit. Es passten einfach alle Musiker im Ensemble zusammen, bei den Soli erhielt jeder Raum zur Entfaltung. Natürlich dominierte Peter Autschbach den Sound auf seiner Gitarre, schließlich stammten die Kompositionen aus seiner Feder. Aber er ließ seinen Mitstreitern immer Möglichkeiten zur Improvisation, forderte diese ein, indem er Melodieverarbeitungen an sie weitergab. Und dies ließen sie sich natürlich nicht nehmen. Schließlich gehören sie auf ihren Instrumenten zur ersten Garde des Jazzrock. Keyboarder Eddy Teger zeigte unglaubliche Spontaneität, wenn er nicht nur zwischen diversen Klangfarben variierte, sondern gleichzeitig wechselte zwischen funkigen und swingenden Spielweisen bis zu rein experimentell inspirierten Klangschichtungen.
Schlagzeuger Marco Bussi behielt auch im Gemisch aus diversen verschachtelten Rhythmen den Überblick. Gus Fenwick zupfte seinen Bass bedachtsam und doch virtuos, in seinen Soli war sowohl erdiger Blues als auch mitreißender Drive. Und die musikalische Kommunikation war an diesem Abend spannend wie selten sonst zu erleben.

"
Under the Surface" spiegelte facettenreich die Eindrücke "unter Wasser" des Urlaubstauchers Peter Autschbach. Dieser ließ die maritime Welt in all ihrer Farbenpracht in Tönen entstehen. Die melodisch swingende "Dancing Medusa" verkörperte die langsam-getragene Seite, bei der "Beach Party" sprudelten alle über vor Ausgelassenheit und Spielfreude.
Jazziger Wohlklang wurde verbunden mit rockigen Rhythmen, fantastisch arrangiert in abwechslungsreichen Schattierungen. Funk und Latin, spanisch beeinflusste Soloimprovisationen verband Peter Autschbach zu einer individuellen lyrischen Tonsprache, zeigte sich als ästhetischer Magier der Gitarre. "
Chasing the Beat" mit komplex wirkender Rhythmik und Melodik überzeugte mit neuen Klangdimensionen. "Last minute" war als Zugabe ein Kleinod der Improvisation, für das die Musiker langanhaltenden Applaus erhielten. Eigenwillig weil Aufmerksamkeit fordernd mag die Musik des "Peter Autschbach-Projekt" vielleicht erscheinen, musikalisch war sie für die Jazzfreunde wie ein "Rausch der Tiefsee" - unerforscht, jederzeit überraschend und nie monoton" (Westfälischer Anzeiger).
Siehe auch:
Musik / Musiker: Peter Autschbach
Musik / Musiker: Marco Bussi

© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 973.HTM / 06.07.2005 |