Bergbaumuseum Müsen m. Schaubergwerk Stahlberger Erbstollen


  • Verwaltung: Bergbaumuseum Müsen, Rolf Golze, Kirchstr. 1a, 57271 Hilchenbach  | Tel.: 0170/4114260  | Mail: info@stahlbergmuseum.de
  • Besucheranschrift: Verein Altenberg & Stahlberg e.V., Auf der Stollenhalde 4, 57271 Hilchenbach
  • Andreas Jüngst, Waldheimstr. 13, 57223 Kreuztal  | Tel.: 02732/25589
  •  www.stahlbergmuseum.de

Öffnungszeiten: am 2. Sonntag im Monat, in der NRW-Ferienzeit jeden Sonntag von 14.30 bis 16.30 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 3 Euro, Kinder bis 14 Jahre 1,50 Euro, Gruppen ab 15 Personen 2,50 Euro / 1,50 Euro.

Veröffentlichungen:
Museen und Heimatstuben Siegerland/Wittgenstein. Schau- und Besucher-Bergwerke, Deutschland, Österreich, Schweiz. IZE Technik-Touren vom Sauerland zum Westerwald, Blatt 7. Mathias Döring: "Eisen und Silber / Wasser und Wald - Gruben, Hütten und Hammerwerke im Bergbaurevier Müsen", Verlag die Wielandschmiede, Kreuztal.
Eindrucksvolle Zeugnisse vergangener Wirtschaftsgeschichte sind im nördlichen Siegerland, in Hilchenbach-Müsen, zu finden. Die Grube Stahlwerk war von 1313 bis zum 31. März 1931, also mehr als 600 Jahre, nahezu ohne Unterbrechung in Betrieb. Sie ist somit eines der ältesten Bergwerke im Siegerland. Gefördert wurde in erster Linie Siegerländer Späteisenstein, der berühmte Müsener Grund, daneben auch große Mengen Bleiglanz, Zinkblende sowie Kupfererz und Fahlerz.
Bereits im Jahre 1924 wurde von dem letzten Grubendirektor, Herrn Fuhr, im ehemaligen Bethaus ("Verläs") ein Bergbaumuseum eingerichtet, welches an die große Zeit der Grube Stahlberg erinnern soll. Hier sind eine größere Auswahl an Mineralien des Siegerlandes sowie der näheren Umgebung, Bergmannsuniformen, Grubenlampen, Werkzeuge, Gezähe, alte Stiche und Grubenrisse, Karten sowie Fotos von unter und über Tage ausgestellt.


Siehe auch:
Brauchtum / Gruppen / Vereine: Altenberg und Stahlberg e.V.
Museen / Kulturdenkmäler: Bergbausiedlung Altenberg
Museen / Kulturdenkmäler: Stahlberger Erbstollen Müsen

© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 721.HTM / 28.08.2013 |