Stahlberger Erbstollen Müsen


  • Stahlberger Erbstollen Müsen, Stadt Hilchenbach, Herr Reinhard Gämlich, Markt 13, 57271 Hilchenbach  | Tel.: 02733/288-260  | Fax.: 02733/288-288
  • Träger: Verein Altenberg und Stahlberg e.V., Gerhard Klein: 02733/128340, Rolf Golze: 0170/4114260 und, Martin Krause: 02732/12732, 57271 Hilchenbach
  • Besucheranschrift:, Auf der Stollenhalde 4, 57271 Hilchenbach
  •  www.stahlbergmuseum.gmxhome.de

Öffnungszeiten: am 2. Sonntag eines jeden Monats von 14.30 bis 16.30 Uhr, von Dezember bis Februar bleibt das Besucherbergwerk geschlossen.
Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro, Schulkinder 1,50 Euro, Gruppen ab 15 Personen 2 Euro / 1 Euro. Der Eintrittspreis gilt gleichzeitig für einen Besuch des Bergbaumuseums und des Stollens.

"Der Stahlberger Erbstollen, auch der `Tiefe Müsener Stollen` genannt, wurde in den Jahren 1740 bis 1780 ursprünglich als Wasserstollen gebaut und hatte eine Länge von 1.114,5 Meter. Ab 1833 wurde über diesen Stollen das Erz aus der Grube gefördert. Von der gesamten Länge sind heute 380 Meter zur Besichtigung freigegeben. Bei Stollenmeter 310 berührt der Stollen ein Sandsteinlager.
Dieses Lager wurde teilweise abgebaut, die dort gewonnenen Steine wurden beim Bau von Hochöfen in Müsen und Umgebung als sog. Gestellsteine verwendet. In diesem Abbau werden heute ein Firstenstoßbau (um 1930) und ein Abbau aus dem 17. Jahrhundert dargestellt, nachdem zwischen 1976 und 1979 der Stahlberger Erbstollen von der Arbeitsgruppe Stahlbergstollen in unzähligen Feierabend- und Wochenendschichten aufbereitet und neu hergerichtet worden war.
Im Jahre 1979, bei der 900-Jahr-Feier in Müsen, konnte der Stollen als Schaubergwerk eröffnet werden."


Siehe auch:
Brauchtum / Gruppen / Vereine: Altenberg und Stahlberg e.V.
Museen / Museen: Bergbaumuseum Müsen m. Schaubergwerk Stahlberger Erbstollen
Museen / Museen: Bergbaumuseum Müsen m. Schaubergwerk Stahlberger Erbstollen Doppler!

© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 1446.HTM / 31.03.2004 |