Akkordeon-Orchester Siegerland



Mitglied im Deutschen Harmonika-Verband e.V. (Sitz Trossingen).
Beitrag: Jährlich 10 Euro, Proben montags von 20.00 - 22.00 Uhr im Schulungsraum des Feuerwehr-Gerätehauses in Hilchenbach-Müsen. Mitglieder: 26 Aktive, 74 Passive.

Besetzung:
18 Akkordeons, 3 Elektronien, 2 Bässe, 1 Keyboard, Schlagzeug und Pauken.

Auszeichnungen:
1972 2.Preis mit Pokal in der Oberstufe beim Bezirkstreffen des DHV, 1980 Hermann-Schittenhelm-Medaille, 1987 Volksmusik-Medaille, 1995 Rudolf-Würthner-Medaille.

Repertoire:
440 Musikstücke für Orchester sowie 80 für Orchesterbegleitung von Chören.

"Das Akkordeon-Orchester Siegerland (AOS) wurde 1955 auf Initiative des Musiklehrers Paul Theodor Müller und des Ehrenvorsitzenden und Ehrendirigenten Karl-Heinz Haberkamm gegründet. Paul Theodor Müller war 12 Jahre musikalischer Leiter und Dirigent. Karl-Heinz Haberkamm übernahm 1967 die musikalische Leitung für 30 Jahre und übergab diese 1997 an Wolfgang Hauptmann, der seit 1980 als Musiklehrer für Akkordeon an der Musikschule Kreuztal/Hilchenbach tätig ist.
Seit der Vereinsgründung hat sich das Orchester uneigennützig für die Pflege der Konzert- und Volksmusik eingesetzt. Das AOS bietet Musik zu allen Anlässen und Gelegenheiten. Das Repertoire reicht vom Volkslied bis zu Opern- und Kirchenmusik, von konzertanter Unterhaltungs- und Operettenmusik bis hin zu modernen Komponisten heutiger Autoren. Um die Vielfalt der Instrumente voll auszuschöpfen, wurden viele Musikstücke von Karl-Heinz Haberkamm, Wolfgang Hauptmann und dem aktiven Spieler Georg Kawalek eigens für das Orchester arrangiert.
Während seines 50-jährigen Bestehens kann das AOS als ältestes Akkordeon-Orchester im südwestfälischen Raum auf mehr als 570 Konzerte, darunter etliche Wohltätigkeitsveranstaltungen, zurückblicken.
Das Akkordeon-Orchester Siegerland verfügt über etliche LPs, MCs und CDs, wobei es sich sowohl um Studio-Aufnahmen als auch um professionelle Live-Mitschnitte herausragender Konzerte handelt."


© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 200.HTM / 10.12.2010 |