Freitag | 27.02.2026 | 19.00 Uhr
Vereinbarkeit war nie das Ziel
Wie wir Arbeit, Familie und Fairness neu denken müssen

© Fabian Stürtz
Impulsvortrag über Arbeit, Familie und die Frage, wer eigentlich alles trägt „Du kannst alles haben!“ – ein Satz, der ermutigen sollte, aber viele Frauen bis heute erschöpft zurücklässt. Zwischen Job, Kindern, Pflege von Angehörigen, Mental Load und Beziehungspflege bleibt eine Frage oft unbeantwortet: Warum ist Verantwortung noch immer so ungleich verteilt? Warum verändert sich trotz Gleichstellungsdebatten im Alltag so wenig? Und warum nennen wir es Vereinbarkeit, wenn es sich häufig wie eine Verrenkung anfühlt? Juliane Schreiber, Family Career Beraterin, Vereinbarkeits-Content-Creatorin und Gründerin ei-nes deutschlandweiten Business-Netzwerks für berufstätige Mütter, zeigt in ihrem Vortrag, warum „Vereinbarkeit“ nie das eigentliche Ziel war. Sie macht deutlich, wie Erwerbsarbeit und Sorgearbeit in einem widersprüchlichen System aufrechterhalten werden – getragen von alten Rollenbildern, gesellschaftlichen Erwartungen und modernen Leistungsnormen. Ein Impuls zum Umdenken – ehrlich, klar und gesellschaftlich relevant.
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
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