Kultur!Aktuell in
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Sonntag, 22.11.2026:
Kinder
Sonntag | 22.11.2026 | 14.30 - 16.00 Uhr
Familiennachmittag: Druckwerkstatt
im Siegerlandmuseum

© Siegerlandmuesum
Bei einem kurzen Besuch im Rubenssaal lernen wir den weltbekannten Maler Peter Paul Rubens kennen. Aber warum gibt es von Rubens auch so unglaublich viel gedruckte Bilder? Und das lange bevor es Drucker gab? In der Ideen-Werkstatt bedrucken wir dann mit Linoldruck, Farben und verschiedenen unsere eigenen Taschen! Egal, ob Mama, Papa, Oma, Opa oder jemand ganz anderes - bring eine erwachsene Begleitperson mit und erlebt gemeinsam einen spannenden Nachmittag im Siegerlandmuseum! Alter: 6-12 Jahre Treffpunkt ist an der Museumskasse. Preis pro Person: 5 Euro Begrenzte Platzzahl. Um eine Anmeldung unter siegerlandmuseum.de wird gebeten.
Siegerlandmuseum, Oberes Schloss 2, 57072 Siegen
0271 404 1900
Verschiedenes
Sonntag | 22.11.2026 | 10.00 - 17.00 Uhr
IMPRO-WORKSHOP: GAME OF THE SCENE
Workshop mit Jannis Graber (Die Affirmative, Mainz)

Jannis Graber © Die Affirmative
In diesem zweitätigen Impro-Workshop wollen wir uns mit dem Prinzip „Game of the Scene“ beschäftigen – einem grundlegenden Werkzeug, um komödiantisches Potenzial in Impro-Szenen gezielt zu erkennen, zu nutzen und zu steigern. Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene Improspielende, die ihre Szenen strukturierter und wirkungsvoller gestalten möchten. Game of the Scene ist das Comedy-Rezept, das die Grundlage witziger Szenen bietet. Improspielende in freien Szenen stochern oft im Dunkeln. Das Publikum lacht - aber warum? Was kannst du tun, um diesen Moment wiederzuholen oder gar zu steigern? Wie funktioniert Comedy abseits von Zufallstreffern? In diesem Workshop lernst du in drei Grundschritten das komödiantische Potential in deiner Szene zu finden, zu spielen und zu steigern. So unsexy die Struktur, umso wirkungsvoller das Ergebnis. Glaub uns. Es funktioniert. Bonus: Game of the Scene ist als universelles Konzept anwendbar auf alle Spielweisen, alle Formate, alle Shows - und es macht alles besser!
Bruchwerk Theater Siegen, Siegbergstraße 1, Siegen
0271 809 18 968
[Karten]
Sonntag | 22.11.2026 | 14.00 + 15.00 Uhr
Führungen im Bunker Burgstraße 13

© Siegerlandmuesum
Einst retteten sie tausenden Menschen das Leben und sind noch heute vielfach im Siegener Stadtbild zu sehen: die Siegener Hochbunker. Einer dieser stillen Zeugen kann im Rahmen einer öffentlichen Bunkerführung näher kennengelernt werden: Jeden vierten Sonntag im Monat finden um 14 und um 15 Uhr Führungen im Bunker Burgstraße 13 statt. Eine Anmeldung ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Führung und ausschließlich über das Buchungsportal unter siegerlandmuseum.de möglich. Bitte beachten Sie die dort hinterlegten Informationen. Die Führung beginnt an der Museumskasse, wo Sie auch die Teilnahmegebühren zahlen. Erwachsene: 8 Euro (inkl. Eintritt), Kinder (6-18 Jahre): 4 Euro (Eintritt frei)
Siegerlandmuseum, Oberes Schloss 2, 57072 Siegen
0271 404 1900
Sonntag | 22.11.2026 | 14.30 Uhr
Der Gruftenweg
Erinnerungskultur zu Kaisers Zeiten

Impression Gruftenweg © Katja Nix
Eine Führung, die einen Blick in die Siegener Bestattungskultur ermöglicht, bietet das Stadtmarketing Siegen am Totensonntag auf dem Lindenbergfriedhof an. Im Mittelpunkt steht dabei der unter Denkmalschutz stehende Gruftenweg. Angelegt wurden die Begräbnisstätten ab 1889. Auf einer Strecke von 280 Metern reihen sich 60, teils kunstvoll gestaltete Gruften aneinander, die historisch wertvoll sind – nicht nur aus Sicht des Denkmalschutzes. Sie sind Zeugnis einer Zeit, namentlich der Kaiserzeit, in der Siegen sich als aufstrebende Industriestadt etablierte. Unternehmerfamilien und Honoratioren, versinnbildlichten mit diesen Grabmonumenten ihre gesellschaftliche Stellung. So zum Beispiel die Familie Kreutz, die die Charlottenhütte in Niederschelden be-gründete, oder Louis Ernst, erster Direktor der Siegener Wiesenbauschule und Reichstagsabgeordneter. Schließlich fand auch Friedrich Reusch, der Bildhauer, der die Siegener Symbolfiguren „Henner und Frieder“ erschuf, auf dem Lindenbergfriedhof seine letzte Ruhe. Sechs Grabstätten, die als repräsentativ für die Epoche und ihren Zeitgeist gelten können, wurden mit Unterstützung des Stadtarchivs Siegen, für die etwa 1 1/2-stündige Führung ausgewählt. Treffpunkt ist an der alten Kapelle des Lindenbergfriedhofs, Frankfurter Straße 120. Das Angebot ist kostenpflichtig, Tickets können online auf www.visitsiegen.de unter „Erlebnisse / Gruftenweg“ gebucht und bezahlt werden. Alternativ kann auch in der Tourist Information am Kornmarkt 2 (ehemals Café Harr) bezahlt werden. Weitere Infos unter: hallo@visitsiegen.de

Lindenbergfriedhof, Alte Friedhofskapelle, Frankfurter Str. 120, Siegen
+49 (0)271 3038280
/erlebnisse/BAY/c523fcf6-f064-41a1-8517-d9f218b1cbfe/der
Ausstellungen

© Veranstaltende
13.09.2026 bis 29.11.2026
Mi. bis So., 14 - 18 Uhr
Unterwegs in Namibia mit Guido Kettner
Bunte Einblicke in spannenden Lebenswelten und ein Blick auf einen dunklen Aspekt deutscher GeschichteNamibia ist ein Land voller landschaftlicher Kontraste und kultureller Vielfalt. Zugleich ist seine Geschichte eng mit Deutschland verbunden. Die neue Sonderausstellung im Museum Wilnsdorf verbindet eindrucksvolle Fotografien mit einem wichtigen Kapitel deutsch-namibischer Geschichte. Vom 13. September bis 29. November 2026 zeigt Fotograf Guido Kettner Aufnahmen aus dem südwestafrikanischen Land.
Die Ausstellung „Unterwegs in Namibia mit Guido Kettner“ macht die Schönheit Namibias sichtbar und lenkt zugleich den Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte. Von 1884 bis 1915 stand das heutige Namibia als Deutsch-Südwestafrika unter deutscher Herrschaft. Diese Zeit war geprägt von Enteignung, Ausbeutung und Gewalt. Besonders die Herero und San litten unter der Kolonialherrschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Südafrika die Verwaltung, 1990 wurde Namibia unabhängig.
Seit vielen Jahren nimmt Guido Kettner die Besucherinnen und Besucher des Museums Wilnsdorf mit auf außergewöhnliche Reisen. Nach Ausstellungen über Kanada, Alaska, Grönland und afrikanische Nebelwälder eröffnet er nun einen einfühlsamen Blick auf Namibia. Seine Fotografien zeigen beeindruckende Landschaften, eine vielfältige Tierwelt und den Alltag der Menschen. Zu sehen sind unter anderem San, Herero, Himba und Ovambo. Die Aufnahmen begegnen den Menschen und ihren Lebenswelten mit Respekt und großer Nähe.
Die fotografische Reise führt durch die Kalahari, die Namib – die älteste Wüste der Welt – und das namibische Bergland bis zum Königsstein, dem höchsten Gipfel des Landes. So entsteht ein facettenreiches Bild von Namibias Landschaften, Kulturen und Menschen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch „Geteilte Geschichte – die Kolonialzeit und ihre Auswirkungen in Namibia und Deutschland“ von Studierenden der Universität Siegen. Sie beleuchtet die historischen Verflechtungen und deren Folgen bis in die Gegenwart.
Museum Wilnsdorf, Rathausstr. 9, Wilnsdorf
02739/802211