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Samstag, 21.11.2026:
Musik
Samstag | 21.11.2026 | 20 Uhr
Com Felipe Quartett

© Veranstalter
Com Felipe - das ist das neue Quartett um den brasilianischen Saxophonisten Felipe Oliveira de Sousa. Die Formation hat sich Ende 2024 gefunden und sich schnell einen Namen in der hiesigen Jazzszene erspielt. Achim Weiß (Klavier), Michael Grossenbacher (Kontrabass) und Florian Schnurr (Schlagzeug) bilden die perfekte Grundlage für Felipe Oliveiras virtuose solistische Höhenflüge. Durch kreative und interaktive Improvisationen sind die vier Musiker immer bereit, neue Wege zu erkunden, um auf der Bühne frische musikalische Performances zu gestalten. Das Com Felipe Quartett entführt sein Publikum mit Eigenkompositionen, Bearbeitungen bekannter Standards und brasilianischer Folklore in einen eigenständigen, lebendigen musikalischen Kosmos. 2025 haben die vier Musiker ihre Idee von Jazz auf ihrem ersten Album Everyday dokumentiert. Besetzung: Felipe Oliveira de Sousa (Tenor, Alt und Sopran Sax) | Achim Weiß (Piano) | Michael Grossenbacher (Bass) | Florian Schnurr (Drums)
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448
[Karten]
Theater/Kleinkunst
Samstag | 21.11.2026 | 19.30 Uhr
DEIN 2026 - DER IMPROVISIERTE JAHRESRÜCKBLICK
Impro-Show von Die Affirmative

Die Affirmative © Andrea Schombara
Das Beste kommt zum Schluss! Die Affirmative feiert und verarbeitet das letzte Jahr mit einer fulminanten Improtheater-Show. Auf die Bühne kommt dein ganz persönlicher Jahresrückblick. KI-Hype, überfordernde Gruppen-Chats oder ein neuer Job – was fällt dir ein zu deinem Jahr? Egal ob Höhepunkt oder Tiefschlag: Das Ensemble zaubert aus deinen Erlebnissen feinste Impro-Comedy. Dein nervigster Zoom-Call als Performance Art, dein Umzug als Reality-Show oder deine Mutter als allmächtiger Oberbösewicht. Hier wird alles Show! Live, spontan und absurd komisch: Die einzig sinnvolle Unternehmung gegen Ende des Jahres! Die Affirmative ist eines der führenden Improvisationstheater-Ensembles Deutschlands. Seit vielen Jahren prägt die Gruppe die Kulturszene im Rhein-Main-Gebiet. Das Ensemble besteht aus sieben Schauspieler*innen und einer Musikerin, die regelmäßig in Mainz, Frankfurt und weit darüber hinaus auftreten. Neben ihren Bühnenformaten betreibt Die Affirmative auch die größte Improschule Deutschlands mit über 300 Schüler*innen und bringt internationale Größen der Improszene für Workshops und Festivals nach Deutschland. Ob auf Festivals, in Theatern oder bei spontanen Matches: Die Affirmative steht für kreatives, temporeiches und mitreißendes Improtheater.
Bruchwerk Theater Siegen, St. - Johann-Straße 7
0271 809 18 968
[Karten]
Verschiedenes
Samstag | 21.11.2026 | 11.00 - 17.00 Uhr
IMPRO-WORKSHOP: GAME OF THE SCENE
Workshop mit Jannis Graber (Die Affirmative, Mainz)

Jannis Graber © Die Affirmative
In diesem zweitätigen Impro-Workshop wollen wir uns mit dem Prinzip „Game of the Scene“ beschäftigen – einem grundlegenden Werkzeug, um komödiantisches Potenzial in Impro-Szenen gezielt zu erkennen, zu nutzen und zu steigern. Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene Improspielende, die ihre Szenen strukturierter und wirkungsvoller gestalten möchten. Game of the Scene ist das Comedy-Rezept, das die Grundlage witziger Szenen bietet. Improspielende in freien Szenen stochern oft im Dunkeln. Das Publikum lacht - aber warum? Was kannst du tun, um diesen Moment wiederzuholen oder gar zu steigern? Wie funktioniert Comedy abseits von Zufallstreffern? In diesem Workshop lernst du in drei Grundschritten das komödiantische Potential in deiner Szene zu finden, zu spielen und zu steigern. So unsexy die Struktur, umso wirkungsvoller das Ergebnis. Glaub uns. Es funktioniert. Bonus: Game of the Scene ist als universelles Konzept anwendbar auf alle Spielweisen, alle Formate, alle Shows - und es macht alles besser!
Bruchwerk Theater Siegen, Siegbergstraße 1, Siegen
0271 809 18 968
[Karten]
Ausstellungen

© Veranstaltende
13.09.2026 bis 29.11.2026
Mi. bis So., 14 - 18 Uhr
Unterwegs in Namibia mit Guido Kettner
Bunte Einblicke in spannenden Lebenswelten und ein Blick auf einen dunklen Aspekt deutscher GeschichteNamibia ist ein Land voller landschaftlicher Kontraste und kultureller Vielfalt. Zugleich ist seine Geschichte eng mit Deutschland verbunden. Die neue Sonderausstellung im Museum Wilnsdorf verbindet eindrucksvolle Fotografien mit einem wichtigen Kapitel deutsch-namibischer Geschichte. Vom 13. September bis 29. November 2026 zeigt Fotograf Guido Kettner Aufnahmen aus dem südwestafrikanischen Land.
Die Ausstellung „Unterwegs in Namibia mit Guido Kettner“ macht die Schönheit Namibias sichtbar und lenkt zugleich den Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte. Von 1884 bis 1915 stand das heutige Namibia als Deutsch-Südwestafrika unter deutscher Herrschaft. Diese Zeit war geprägt von Enteignung, Ausbeutung und Gewalt. Besonders die Herero und San litten unter der Kolonialherrschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Südafrika die Verwaltung, 1990 wurde Namibia unabhängig.
Seit vielen Jahren nimmt Guido Kettner die Besucherinnen und Besucher des Museums Wilnsdorf mit auf außergewöhnliche Reisen. Nach Ausstellungen über Kanada, Alaska, Grönland und afrikanische Nebelwälder eröffnet er nun einen einfühlsamen Blick auf Namibia. Seine Fotografien zeigen beeindruckende Landschaften, eine vielfältige Tierwelt und den Alltag der Menschen. Zu sehen sind unter anderem San, Herero, Himba und Ovambo. Die Aufnahmen begegnen den Menschen und ihren Lebenswelten mit Respekt und großer Nähe.
Die fotografische Reise führt durch die Kalahari, die Namib – die älteste Wüste der Welt – und das namibische Bergland bis zum Königsstein, dem höchsten Gipfel des Landes. So entsteht ein facettenreiches Bild von Namibias Landschaften, Kulturen und Menschen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch „Geteilte Geschichte – die Kolonialzeit und ihre Auswirkungen in Namibia und Deutschland“ von Studierenden der Universität Siegen. Sie beleuchtet die historischen Verflechtungen und deren Folgen bis in die Gegenwart.
Museum Wilnsdorf, Rathausstr. 9, Wilnsdorf
02739/802211