Sonntag | 11.10.2026 | 10.00 Uhr
Eine Woche voller SAMStage
Familienstück 4+

Das Sams hat ganz eigene Ideen für Herrn Taschenbiers ordentliches Leben. © Jörg Metzner
Ein Gute-Laune-Musical nach dem Erfolgsroman von Paul Maar mit dem ATZE Musiktheater (D) Das Sams, ein quirliges, respektloses Wesen, wählt sich den schüchternen Herrn Taschenbier zum Papa und wirbelt dessen wohlgeordnetes Leben tüchtig durcheinander. So kommt er bei seiner Vermieterin Frau Rotkohl, bei der Arbeit im Büro oder beim Einkauf in einem großen Kaufhaus von einer Verlegenheit in die nächste. Aber das Sams kann auch Wünsche erfüllen und verhilft Herrn Taschenbier zu wichtigen Einsichten und neuem Mut. Und da ein Sams nur von Samstag bis Samstag bleiben kann, wird Herrn Taschenbier bald richtig bang ums Herz. Die live dargebotenen Lieder ergänzen den Kinderbuch-Klassiker dabei in besonderer Weise. Wenn das Wochentagelied ertönt, fährt ein beschwingter Groove in alle Glieder. Beim Bürolied spielen Schauspieler:innen und Musiker:innen auch auf Büroutensilien. Beim Kaufhauslied wird in A-cappella-Manier gesungen und in mitreißender Choreografie getanzt. Dagegen sorgen das Taschenbierlied oder das Lied von Frau Rotkohl für leise, sehnsuchtsvolle Zwischentöne. Fazit: Mit rockiger Live-Musik ist diese Inszenierung das beste Mittel gegen Schüchternheit und sorgt im Publikum garantiert für gute Laune.
Apollo-Theater Siegen, Morleystr. 1
+49 (0)271 77027720
[Karten]
Sonntag | 11.10.2026 | 14.30 Uhr
Als Siegen über sich hinauswuchs
Vom Mittelalter in die Moderne

© Samuel Schöllchen
Am Anfang stand die Martinikirche auf dem Sporn des Siegbergs. Später wuchs die Ansiedlung, umgab sich mit einer Mauer und wurde 1224 erstmals urkundlich als „Stadt“ erwähnt. Der Rundgang „Als Siegen über sich hinauswuchs“ beleuchtet aber die letzten 150 Jahre der Stadtentwicklung. Eine Zeitenwende markiert das Jahr 1861, als Siegen mit der Eröffnung von zwei Eisenbahnlinien (Köln-Siegen und Ruhr-Sieg-Strecke) mit der weiten Welt verbunden wurde. Mit der Eisenbahn kam die Kohle. Der Industriestandort Siegen nahm einen schwunghaften Aufstieg. Die Bevölkerung stieg rasant von 3421 Bürgerinnen und Bürgern, erfasst im Jahr 1816, auf 12.902 im Jahr 1875 und Siegen wuchs im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinaus. Zwischen Martinikirche und Bahnhof, der zunächst deutlich vor den Toren der Stadt gelegen hatte, entstand gründerzeitliche Bebauung. Die Stadtmauer, Symbol der mittelalterlichen Wehrhaftigkeit und Schutzbedürfnisses, wurde seit den 1830er Jahren in Teilen niedergerissen. Das Angebot ist kostenpflichtig und online buchbar. Anmeldung auch möglich unter: hallo@visitsiegen.de

Hauptportal Martinikirche, Grabenstraße 27, Siegen
+49 (0)271 3038280
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