Samstag | 08.08.2026 | 14.30 Uhr
Stadtführung - Altes Handwerk - Flotte Sprüche
Von Fettnäpfchen, Henkern und Schneidern

Siegens Altstadt © Marie Schindler
Spruth, das ist ein Färber, Göbel ist ein Gerber, der Reusch wohnt in einem anderen Haus – und Du bist raus !“ (Siegerländer Kinderreim)
Auf dem Weg durch das alte Handwerkerquartier in der Siegener Altstadt ist das Leben vergangener Zeit auch heute noch spürbar, denn viele alte Handwerksberufe haben ihre Spuren in unserem Sprachverlauf hinterlassen. Sicherlich haben Sie sich auch schon einmal gefragt: Warum musste der Schuster bei seinen Leisten bleiben und wieso rief man:“ Herein, wenn’s kein Schneider ?“ Was bedeutet es „auf den Hund gekommen zu sein“ ? Oder hatte der Bader vielleicht einen Zahn zuviel gezogen, wenn er die Herren „Über den Löffel balbierte“ ? Und warum trieb sich der Henker im Winter nachts hinter den Häusern herum ? Das und noch viel mehr erfahren Sie am Samstag, den 18.04.26 ab 14.30 Uhr, Treffpunkt Brunnen auf dem Marktplatz / Oberstadt,wenn Stadtführerin
Ingrid Heinz alte Zeiten wieder lebendig werden lässt. Die Teilnahme ist kostenpflichtig (Erw: 12,00 € / K (6-14): 6,00 €), Anmeldungen werden ab sofort von der
Stadtmarketing Siegen GmbH unter: hallo@visitsiegen.de oder unter 0271-303-82822 entgegengenommen.

Tourist-Information Siegen, Kornmarkt 2, 57072 Siegen
027130382822
/erlebnisse/BAY/442c2422-f657-4faf-ab55-e45b34e91c57/al-

© Cory Arcangel
19.09.2025 bis 27.09.2026
Di. bis So. und Feiertage 11 bis 18 Uhr / Do. bis 20 Uhr
End User
Cory ArcangelCory Arcangel ist Künstler, Komponist, Kurator und Unternehmer. Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten auf digitalen Technologien basierter Kunst. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Netzkunst, Internet- und Popkultur, experimenteller Musik sowie der Unterhaltungsindustrie auseinander. Arcangel wurde für seinen ganz eigenen künstlerischen Zugriff auf alte und neue digitale Technologien bekannt. Dabei sind die jeweiligen Medien immer Thema und Gegenstand zugleich. Mit einem fast archäologischen Ansatz untersucht er ihre Strukturen und „hackt” die visuelle Sprache von Software, Videospielen, sozialen Medien und maschinellem Lernen. Die Ausstellung „End User“ bildet eine Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum, statischen und dynamischen LED-Screens, medialer und räumlicher Erfahrung, sowie kunsthistorischer und kommerzieller Bildproduktion. Sie spiegelt den Zustand und die Effekte gegenwärtiger Bildproduktion wider. Wie der Titel bereits andeutet, steht dabei die Frage nach dem Endnutzer des Ausgangsmaterials sowie seiner künstlerischen Übersetzung im Mittelpunkt der Präsentation. Kuratiert von Thomas Thiel
Museum für Gegenwartskunst, Unteres Schloss 1, Siegen
0271 405 77 10