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Siegen-Wittgenstein Anzeige: Theater/Kleinkunst und Kunst/Vernissage [
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Donnerstag, 18.06.2026:
Theater/Kleinkunst
Donnerstag | 18.06.2026 | 18.00 Uhr
PsychoSlam
Persönliche Texte und Erfahrungen auf der Bühne

PsychoSlam | Persönliche Texte und Erfahrungen auf der Bühne
Aus einem Workshop des Bündnisses gegen Depression Olpe-Siegen-Wittgenstein ist ein besonderes Event entstanden: Am 18.06.2026 laden die Teilnehmenden zu einem PsychoSlam ein. Bei dem PsychoSlam tragen die Teilnehmenden des Workshops ihre eigene Texte live auf der Bühne vor - emotional, authentisch und ohne Requisiten. Die Zuschauer erleben die Worte direkt und ungefiltert. Dabei teilen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre ganz persönlichen Texte und Erfahrungen rund um das Thema seelische Gesundheit. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mut-Mach-Wochen des Bündnis gegen Depression OSW statt und möchte Menschen mit und ohne Psychiatrieerfahrung die Möglichkeit geben, sich auszudrücken, Erfahrungen und Gedanken zu teilen. Das Publikum erwartet Texte mit außerordentlicher Kraft und Ehrlichkeit, die berühren, zum schmunzeln anregen und die einzelnen Themen der Vortragenden in die Gesellschaft rücken. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreichen Zulauf und einen spannenden Abend. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2808
Freitag, 19.06.2026:
Theater/Kleinkunst
Freitag | 19.06.2026 | 19.30 Uhr
JEEPS
Schauspiel von Nora Abdel Maksoud

Valentin Stroh und Mirka Ritter © Neonblack
In dieser deutschlandweit gefeierten Komödie steht die Welt Kopf: Vermögen wird nicht mehr innerhalb von Familien weitergereicht, sondern per Losverfahren verteilt. Was wie ein radikaler Gerechtigkeitsentwurf klingt, entwickelt schnell seine ganz eigene Dynamik: Wer gestern noch alles hatte, kann heute alles verlieren – und wer mit leeren Händen kam, könnte plötzlich ganz groß abräumen. In der Behörde, die dieses Verfahren abwickeln soll, prallen Lebensentwürfe, Klassenunterschiede und Gerechtigkeitsvorstellungen frontal aufeinander. Beamte kämpfen mit Vorschriften, während fassungslose Enterbte und chronisch Glücklose um ihre Existenz ringen. Im Kampf um Teilhabe wird getrickst, geschmeichelt und zur Not auch ein Geländewagen in die Luft gesprengt. Hinter dem grellen Witz und der rasanten Komik stellt sich dabei eine unbequeme Frage: Wie gerecht kann eine Gesellschaft überhaupt sein und was wären wir bereit, dafür aufzugeben? Mit Anleihen an die Glitzerwelt des Showbusiness entfaltet JEEPS sowohl Open Air als auch im
Bruchwerk Theater ein urkomisches, temporeiches Spiel um Zufall, Ehrgeiz und den ganz persönlichen Traum vom besseren Leben – schnell, schrill und mit viel Slapstick und Musik.

Schlossplatz Unteres Schloss Siegen
0271 809 18 968
[Karten]
Freitag | 19.06.2026 | 20.00 Uhr
Das Bruchwerk Theater präsentiert: JEEPS
Das Beste kommt zum Schloss
In ihrer Erfolgskomödie JEEPS entwirft Nora Abdel-Maksoud ein radikales Gesellschaftsexperiment: Vermögen wird nicht mehr vererbt, sondern per Losverfahren neu verteilt. In der zuständigen Behörde treffen eine fassungslose Enterbte, Beamte und eine chronisch Glücklose aufeinander und geraten in ein turbulentes Kräftemessen um Gerechtigkeit und persönliche Vorteile. Als Open-Air-Stück mit Anleihen an die grelle Welt von Gameshows entwickelt sich ein rasantes, urkomisches Spiel voller Slapstick, Musik und überraschender Wendungen. Zwischen Zufall und Ehrgeiz stellt JEEPS die Frage, wie gerecht unsere Gesellschaft wirklich ist – und treibt die Antwort konsequent auf die Spitze. Schauspiel: Fiona Metscher, Mirka Ritter, Jan Sabo, Valentin Stroh Regie: Milan Pešl Bühne und Kostüm: Teresa Pešl Dramaturgie & Marketing: Pierre Stoltenfeldt Produktionsleitung: Christina Lutz Regie- und Produktionsassistenz: Konstanze Arens

Schlossplatz Unteres Schloss Siegen
+49 (0)271 4040
Kunst/Vernissage
Freitag | 19.06.2026 | 16.00 Uhr
"Bin Mensch nicht auch ich?" zugehörig - ausgegrenzt - verfolgt
Eröffnung der neuen Dauerausstellung
Der Titel fokussiert die zentrale existenzielle Frage der Ausstellung nach dem Menschsein, der Menschenwürde, die gerade im 20. Jahrhundert mit dem „Zivilisationsbruch“ Holocaust bis heute kaum verstehbar ist. Entlang exemplarischer Leitbiografien thematisiert die Ausstellung den Umgang der „deutschen“ Mehrheitsgesellschaft mit der jüdischen Minderheit und weiterer gesellschaftlicher Randgruppen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum Ende der nationalsozialistischen Diktatur. Die Geschichte des authentischen Ortes der ehemaligen Synagoge in Siegen bildet dabei analog zu den Menschen mit Namen und Gesicht die Grundstruktur der Ausstellung, die ganz bewusst nach Handlungsspielräumen aller in der Zeit des Nationalsozialismus fragt. Sie verweist auf Anreize zum Mitmachen und auf Möglichkeiten zu profitieren, durch die die nationalsozialistische Herrschaft an Attraktivität gewann. Die Ausstellung dokumentiert am Beispiel Siegens die stetige Radikalisierung der nationalsozialistischen Ausgrenzungspraktiken aus der Bevölkerung und aus lebensweltlichen Strukturen. Die so angebotene Auseinandersetzung mit der lokalen NS-Vergangenheit entfaltet im Schlussteil der Ausstellung lokale Erinnerungsarbeit und -praxis seit 1945 bis heute, um überzeitige Fragen nach einer „Zukunft der Erinnerung“ angesichts aktueller Krisen der Demokratie aufzuwerfen: Was meint Menschsein damals und heute? Wo stehe ich? Diese Fragen bilden den gegenwartsbezogenen Schlussimpuls der Ausstellung. Die von Dr. Jens Aspelmeier (geschäftsführender Vorstand) und Klaus-Michael Guse (Vorstand) kuratierte Ausstellung wurde zusammen mit dem erweiterten Vorstandsteam und in intensiver Zusammenarbeit mit zwei Hamburger Ausstellungsbüros (drej GbR Szenografie und Design und gwf-ausstellungen konzept & design) sowie Handwerksbetrieben aus der Region umgesetzt. Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln des Landkreises Siegen-Wittgensteins, der Stadt Siegen, der Landeszentrale für politische Bildung NRW und der NRW-Stiftung.
Friedrich-Schadeberg-Hörsaal, Uni Siegen , Unteres Schloss 3, 57072 Siegen
0271 23834083
Freitag | 19.06.2026 | 16.00 - 18.00 Uhr
Eröffnung der neuen Dauerausstellung des Aktiven Museums Südwestfalen

Ausstellungshinweis Eröffnung der neuen Dauerausstellung © Aktives Museum Südwestfalen
30 Jahre danach... Das Aktive Museum Südwestfalen am Platz der Synagoge, eröffnet am 10. November 1996 durch Klaus Dietermann, wird am 19. Juni 2026 seine neue Dauerausstellung eröffnen. Zu diesem feierlichen Anlass lädt das Museum ein. Es beginnen um 16:00 Uhr im Friedrich-Schadeberg-Hörsaal der
Universität Siegen. Dort gibt es eine Einführung in die Grundzüge der neuen Ausstellung und sprechen zugleich unseren Dank an die Sponsor : innen aus. Anschließend ist ein Sektempfang und gemeinsamer Ausstellungsbesuch im Aktiven Museum geplant. Für die Anfahrtsbeschreibung: https://www.uni-siegen.de/start/kontakt/anfahrt_und_lageplaene/campus_siegen_mitte.html Es wird um eine unverbindliche Rückmeldung bis zum 05. Juni, unter: siegen-ams@t-online.de. gebeten
Friedrich-Schadeberg-Hörsaal, Uni Siegen , Unteres Schloss 3, 57072 Siegen
0271 23834083
Samstag, 20.06.2026:
Theater/Kleinkunst
Samstag | 20.06.2026 | 20.00 Uhr
Störtebecker - Im Auftrag der Hanse
Eine Piratenkomödie von Britt Löwenstrom

Störtebecker - Die Crew der Steifen Brise © Sven Gerlach @ Südwestfälische Freilichtbühne Freudenberg e.V.
Im rauen Wind der Hansezeit segelt Störtebeker mit seiner bunt zusammengewürfelten Crew aus Freibeutern, Träumern und ganz besonderen Charakteren hinaus in die Ostsee. Ihr Auftrag: den gefangenen König Albrecht aus Stockholm zu befreien. Doch das erweist sich als gefährliches Unterfangen zwischen Politik und Verrat, denn die dänische Königin Margarete hat ganz eigene Pläne. Sie will König Albrecht in ihrer Gewalt halten und Stockholm einnehmen, um endlich ihr nordisches Imperium zu vollenden. Auch innerhalb der Hanse brodelt es und Machtspiele bedrohen den Zusammenhalt, und so kämpft Störtebeker nicht nur gegen dänische Kriegsschiffe, sondern auch gegen den ein oder anderen Widerstand aus den eigenen Reihen. Als ihm ein geheimnisvoller Meergeist erscheint, nimmt das Abenteuer eine unerwartete Wendung. Zwischen Geisterschiffen, Flødeboller-Beute und königlichen Intrigen wächst ein Gedanke, der über Beute und Ruhm hinausgeht: Gleichheit, Mut und Freiheit – für alle Likedeeler. Britt Löwenstrom erschafft für die Südwestfälische
Freilichtbühne Freudenberg eine ganz eigene Version der Sage um Klaus Störtebeker – ein Stück über Freundschaft, Freiheit und das Meer, gespickt mit opulenten Gefechten, bekannten Shantys, Piraten-Humor und einer Prise Salz im Herzen.
Südwestfälische Freilichtbühne Freudenberg e.V., Kuhlenberg Strasse 26, 57258 Fr
02734-4797-3333
[Karten]