Donnerstag | 11.06.2026 | 18.30 Uhr
"Sherlock Holmes - Ein Skandal in Böhmen"
Eine spannende Lesung mit Musik und Geräuschen der Vorleser NRW

© Veranstaltende
Die Vorleser NRW, Saskia Leder und Sebastian Coors, sind am Donnerstag, 11. Juni, zu Gast in Wilnsdorf. Im Rahmen der aktuellen Sherlock Holmes-Sonderausstellung im Museum Wilnsdorf präsentieren sie ab 18:30 Uhr ihre szenische Lesung zu "Sherlock Holmes - Ein Skandal in Böhmen". Spannung erzeugt dabei nicht nur die vorgetragene Geschichte, sondern die gesamte Kulisse drum herum. Die Vorleser NRW unterlegen ihre Lesungen mit Musik, Geräuschen und szenischem Spiel, was für ein ganz besonderes Erlebnis sorgt. Zum Inhalt Ein neuer, kniffliger Fall für den Meisterdetektiv Sherlock Holmes! Ihm zur Seite steht natürlich der besonnene und gutmütige Dr. Watson. Alles beginnt mit dem Auftauchen eines geheimnisvollen Maskierten in der Baker Street. Er beauftragt Holmes die Abenteurerin Irene Adler zu beschatten und ein kompromittierendes Foto wieder zu beschaffen. Doch Die Frau macht Holmes die Sache nicht leicht. Sherlock Holmes läuft zur Hochform auf. Wird es ihm gelingen diesen Fall zu lösen? Der Eintritt zur Lesung ist kostenlos. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung bei der Bibliothek (Tel. 02739 802 200) oder im Museum (02739 802 211) sowie die Abholung der benötigten Karten erforderlich.
Museum Wilnsdorf, Rathausstr. 9, Wilnsdorf
02739 802-212
Sonntag | 14.06.2026 | 16.00 Uhr
„Der Tiger kämpft“
In einer Mischung aus Vortrag und Lesung widmen sich Dr.
Marlies Obier und Werner Stettner dem Leben und Werk von Kurt Tucholsky. Kurt Tucholsky (1890 in Berlin geboren, 1935 in seinem Exil in Göteborg, Schweden, gestorben) hatte als Schriftsteller und Publizist fünf Namen: Die Pseudonyme Kaspar Hauser, Ignaz Wrobel, Theobald Tiger, Peter Panter und seinen eigenen, Kurt Tucholsky. In ihrer Vielfalt konnte er alles schreiben, was für ihn von Bedeutung war. Als Schriftsteller wurde sein bekanntes Buch „Schloss Gripsholm. Eine Sommergeschichte“, Berlin 1931, sein größter Erfolg. Als Publizist war für ihn seine lange Arbeit für die Weltbühne, für die er schon vor seiner Leitung 1926 schrieb, wesentlich. Er schrieb: Dem im Jahre 1926 verstorbenen Herausgeber der Weltbühne Siegfried Jacobsohn, verdankt Tucholsky alles, was er geworden ist. Kurt Tucholskys schreibender Kampf in der Weimarer Republik galt dem Bestand der jungen Demokratie, die er gegen ihre vielen Feinde verteidigte. Er bot alle seine Namen auf, um ihren alten und neuen Feinden entgegenzutreten. Den Tiger im Käfig hatte er einmal beschrieben: Hinter den dicken Stäben meiner Ideale/ Lauf ich von einer Wand zur andern Wand…Die Gefangenschaft war abgeschafft und der Tiger kämpfte, dass sie nie wieder zurückkehren sollte!
Marlies Obier und Werner Stettner sind über das Siegerland hinaus sehr bekannte Stimmen zur Literatur und ihrer Geschichte. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Zusammen mit dem Aktiven Museum Südwestfalen lädt die
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland herzlich zum Besuch der Veranstaltung ein.
Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, 57072 Siegen
0271 20100