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Sonntag, 07.06.2026:
Vorträge
Sonntag | 07.06.2026 | 17.00 Uhr
Verheißenes Land der Juden, Heiliges Land der Christen und die Al-Aqsa der Muslime

© Christian Rutishauser
Das Verhältnis zwischen Religion und Politik im Nahostkonflikt steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Christian M. Rutishauser, Leiter des Instituts für Jüdisch-Christliche Forschung an der Universität Luzern. Unter dem Titel „Verheißenes Land der Juden, Heiliges Land der Christen und die Al-Aqsa der Muslime“ beleuchtet der Referent die komplexen Hintergründe des Konflikts in Israel und Palästina. Ausgehend vom Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023, dem darauffolgenden Gazakrieg sowie der anhaltenden Bedrohung Israels durch den Iran und seine Verbündeten, richtet der Vortrag den Blick auch auf die Auswirkungen im Westen. Insbesondere der Anstieg antisemitischer Tendenzen und die Belastung jüdisch-christlicher Beziehungen weltweit werden thematisiert. Die öffentliche Debatte über den Nahostkonflikt ist häufig von Emotionen und vereinfachenden Schwarz-Weiß-Darstellungen geprägt. Der Vortrag geht daher zentralen Fragen nach: Warum bewegt der Konflikt die Menschen weltweit so stark? Welche Rolle spielen religiöse Überzeugungen im politischen Geschehen? Welche historischen Entwicklungen haben zur heutigen Situation geführt? Und welchen Beitrag kann die christliche Theologie zur aktuellen Diskussion um Land und Staat leisten? Ziel der Veranstaltung ist es, Orientierung zu bieten und ein vertieftes Verständnis für die komplexe Lage zu fördern. Die Teilnehmenden sollen dazu befähigt werden, sich eine differenzierte Meinung zu bilden – sowohl als Bürgerinnen und Bürger demokratischer Gesellschaften als auch aus christlicher Perspektive. Veranstalter des Vortrags sind die Katholische Erwachsenen - und Familienbildung Südwestfalen in Kooperation mit der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland.

Pfarrheim St. Peter und Paul Siegen, Kreutzstr. 10
0271 20100
Kunst/Vernissage
Sonntag | 07.06.2026 | 14.00 - 17.00 Uhr
Ausstellung mit Werken von Victor Lau

Victor Lau
Für seine Präsentation in der Freudenberger Altstadt hat Lau den Titel „Paradoxien und anderes“ gewählt. Er empfindet es als nur scheinbar widersprüchlich, gegenständliche Motive zu malen, ohne sie realistisch darzustellen. "Manche Bilder basieren auf Träumen, die ich dann umgesetzt habe", erklärt der Künstler und stellt die Frage: "Wo liegt die Grenze zwischen Traum und Realität?" So entstehen unter seiner Hand Werke, die häufig surrealistischen Züge tragen – sowohl im Motiv als auch im Stil. In seinen Ölgemälden setzt er sich gekonnt mit aktuellen Themen auseinander. „Mit Putins Angriffskrieg sind alle Illusionen auf ‚ewigen Frieden‘ geplatzt“, erklärt Victor Lau einige seiner politischen Werke. „Spezialoperation“ betitelt er ein Bild mit Putin, ein anderes, angelehnt an den James-Bond Film-Titel, „From Russia with Love“. Nur vermeintlich steht darin die Friedenstaube im Mittelpunkt, die Patronen am Boden zeigen die wahre Natur. Der 60-jährige Lau ist in Kasachstan geboren, lebte einige Jahre in Kirgistan und in Moldau, was seine Sensibilität für diese Thematik erklärt. Er gehört zudem zu jenen Mitgliedern des Bundes Bildender Künstler (BBK), die sich speziell mit Motiven dem Thema „Menschenrechte“ widmen. Symbolhaft zur Umweltsituation sind es beispielsweise Pinguine, die auf einer Eisscholle die untergehende Titanic miterleben. Die Ausstellung in Freudenberg zeigt Werke aus verschiedenen Zeitabschnitten und verdeutlicht die vielfältigen Leitideen seines Schaffens – von Porträts bis zu spirituellen Motiven. Einige Gemälde spiegeln besonders seine Zeit in Worpswede wider. Victor Lau konnte seine Kompositionen schon bei zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zeigen. Sein Berufsweg begann bodenständig mit einer Ausbildung als Tischler in Kassel. Er besuchte dort die Fachoberschule für Gestaltung. Als Diplom-Kunsttherapeut beendete er sein anschließendes Studium. Sonderführungen sind nach Absprache möglich.
4FACHWERK Mittendrin Museum Freudenberg, Mittelstraße 4-6
02734/7223
Sonntag | 07.06.2026 | 14–16 Uhr
Supermurgitroid! - Kim Tanja Edelhoff
Ausstellung im POOOL 27.5. - 7.6.2026

Einladungskarte © die Künstlerin
Supermurgitroid! So nannte man in den 50ern alles, was richtig angesagt war. Die Ausstellung von Kim Tanja Edelhoff bringt genau dieses Gefühl zurück: Eine Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart, voller Farben, Formen und dem Stil dieser Zeit. Mode, Frisuren und Make-Up spielen bei ihren Arbeiten eine zentrale Rolle und erwecken verschiedene Rollen zum Leben. Öffnung auch nach Vereinbarung: Kimedlhoff13@gmail.com
POOOL, Projektraum der
gruppe 3/55 e.V., Löhrstrasse 3, 57072 Siegen
0163 9707912 / 0178 1343190