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Mittwoch, 27.05.2026:
Musik
Mittwoch | 27.05.2026 | 19.30 Uhr
Memories

© Veranstaltende
Studio für Neue Musik der Universität Siegen zusammen mit dem Apollo-Theater Siegen Musik von Tzvi Avni, Johannes Brahms, Paul Dukas, Martin Herchenröder, Rudolf Lutz, Krzystof Meyer, Max Reger und Mordecai Seter Kolja Lessing, Klavier und Moderation Das Programm dieses Klavierabends ist ein feingesponnenes Netzwerk aus vier Jahrhunderten Musik – nichts besteht nur für sich, jedes Stück Musik reagiert auf andere Musik aus Vergangenheit oder Gegenwart. Besonders deutlich ist das in der Ciaccona des als Dirigent der J.S.Bach-Stiftung weltbekannt gewordenen Schweizers Rudolf Lutz, die Johann Sebastian Bachs wohl berühmtestes Violinwerk, die Chaconne in d-Moll, in sich aufgesogen hat und sie kreativ für Klavier bearbeitet. Nicht selten werden auch musikalische Reminiszenzen in einer Komposition bedeutsam, wenn sie in Erinnerung an einen Verstorbenen entsteht – so schreibt Max Reger seine ergreifende „Resignation“ anlässlich des Todes von Johannes Brahms, ebenso wie Paul Dukas dem verehrten Claude Debussy mit einem Werk über das Flötensolo aus dessen „Prélude à l’après-midi d’un faune“ ein Denkmal setzt. Viele weitere derartige Querbezüge machen das Programm dieses Abends zu einem Gesamtkunstwerk, in dem die Musik aus Vergangenheit und Gegenwart als Einheit erlebbar wird. Kolja Lessing wird als sensibler, nachdenklicher und hochvirtuoser Musiker sowohl auf der Geige als auch auf dem Klavier weltweit geschätzt und verehrt, nicht zuletzt wegen seines unbeirrbaren Einsatzes für jüdische Komponisten, von denen auch in diesem Programm einige Kostbarkeiten zu hören sein werden.
Apollo-Theater Siegen, Morleystr. 1
0271/740-4537
Mittwoch | 27.05.2026 | 19.30 Uhr
Memories
Konzert 10+

Ein Meister nicht nur am Klavier: Kolja Lessing © Wolfgang Schmidt
Eine Kooperation von
Apollo-Theater Siegen (D) mit dem
Studio für Neue Musik der
Universität Siegen (D) Das Programm dieses Klavierabends ist ein feingesponnenes Netzwerk aus vier Jahrhunderten Musik – nichts besteht nur für sich, jedes Stück Musik reagiert auf andere Musik aus Vergangenheit oder Gegenwart. Nur Besonders deutlich ist das in der Ciaccona des als Dirigent der J.S.Bach-Stiftung weltbekannt gewordenen Schweizers Rudolf Lutz, die Johann Sebastian Bachs wohl berühmtestes Violinwerk, die Chaconne in d-Moll, in sich aufgesogen hat und sie kreativ für Klavier bearbeitet. Nicht selten werden auch musikalische Reminiszenzen in einer Komposition bedeutsam, wenn sie in Erinnerung an einen Verstorbenen entsteht – so schreibt Max Reger seine ergreifende Resignation anlässlich des Todes von Johannes Brahms, ebenso wie Paul Dukas dem verehrten Claude Debussy mit einem Werk über das Flötensolo aus dessen Prélude à l’après-midi d’un faune ein Denkmal setzt. Viele weitere derartige Querbezüge machen das Programm dieses Abends zu einem Gesamtkunstwerk, in dem die Musik aus Vergangenheit und Gegenwart als Einheit erlebbar wird. Kolja Lessing wird als sensibler, nachdenklicher und hochvirtuoser Musiker sowohl auf der Geige als auch auf dem Klavier weltweit geschätzt und verehrt, nicht zuletzt wegen seines unbeirrbaren Einsatzes für jüdische Komponisten, von denen auch in diesem Programm einige Kostbarkeiten zu hören sein werden.
Apollo-Studio, Morleystraße 1, Siegen
+49 (0)271 77027720
[Karten]
Kunst/Vernissage
Mittwoch | 27.05.2026 | 14.00 - 17.00 Uhr
Ausstellung mit Werken von Victor Lau

Victor Lau
Für seine Präsentation in der Freudenberger Altstadt hat Lau den Titel „Paradoxien und anderes“ gewählt. Er empfindet es als nur scheinbar widersprüchlich, gegenständliche Motive zu malen, ohne sie realistisch darzustellen. "Manche Bilder basieren auf Träumen, die ich dann umgesetzt habe", erklärt der Künstler und stellt die Frage: "Wo liegt die Grenze zwischen Traum und Realität?" So entstehen unter seiner Hand Werke, die häufig surrealistischen Züge tragen – sowohl im Motiv als auch im Stil. In seinen Ölgemälden setzt er sich gekonnt mit aktuellen Themen auseinander. „Mit Putins Angriffskrieg sind alle Illusionen auf ‚ewigen Frieden‘ geplatzt“, erklärt Victor Lau einige seiner politischen Werke. „Spezialoperation“ betitelt er ein Bild mit Putin, ein anderes, angelehnt an den James-Bond Film-Titel, „From Russia with Love“. Nur vermeintlich steht darin die Friedenstaube im Mittelpunkt, die Patronen am Boden zeigen die wahre Natur. Der 60-jährige Lau ist in Kasachstan geboren, lebte einige Jahre in Kirgistan und in Moldau, was seine Sensibilität für diese Thematik erklärt. Er gehört zudem zu jenen Mitgliedern des Bundes Bildender Künstler (BBK), die sich speziell mit Motiven dem Thema „Menschenrechte“ widmen. Symbolhaft zur Umweltsituation sind es beispielsweise Pinguine, die auf einer Eisscholle die untergehende Titanic miterleben. Die Ausstellung in Freudenberg zeigt Werke aus verschiedenen Zeitabschnitten und verdeutlicht die vielfältigen Leitideen seines Schaffens – von Porträts bis zu spirituellen Motiven. Einige Gemälde spiegeln besonders seine Zeit in Worpswede wider. Victor Lau konnte seine Kompositionen schon bei zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zeigen. Sein Berufsweg begann bodenständig mit einer Ausbildung als Tischler in Kassel. Er besuchte dort die Fachoberschule für Gestaltung. Als Diplom-Kunsttherapeut beendete er sein anschließendes Studium. Sonderführungen sind nach Absprache möglich.
4FACHWERK Mittendrin Museum Freudenberg, Mittelstraße 4-6
02734/7223