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Mittwoch, 22.04.2026:
Film
Mittwoch | 22.04.2026 | 20.00 Uhr
Heldin
(CH/D 2024, 91 Minuten, ab 6) Auf der vollbelegten Bettenstation einer chirurgischen Abteilung beginnt die Pflegefachkraft Floria Lind (Leonie Benesch) ihre Spätschicht. Weil eine Kollegin ausgefallen ist, ist der Stress groß. In der Hektik passiert Floria ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen. Regisseurin Petra Volpe ("Die göttliche Ordnung") inszeniert das Krankenhaus als einen durch systemische Missstände bedingten Stressraum, in der Zeitnot und Überforderung zwangsläufig zu Fehlern führen. „Ein grandioser Film, getragen von einer unglaublichen Leonie Benesch. Und dazu eine Verbeugung vor den Heldinnen und Helden, für die dieser Film der Alltag ist." (FBW) „Wahnsinnig spannendes Kino - ein Film, der uns alle angeht!“ (Filmstarts)
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
Donnerstag, 23.04.2026:
Theater/Kleinkunst
Donnerstag | 23.04.2026 | 20.00 Uhr
Bernd Stelter
„Reg dich nicht auf. Gibt nur Falten!“

© Bernd Stelter
Worüber regen wir uns nicht alles auf? Über das Knöllchen an der Windschutzscheibe, die langsame Kassiererin an der Supermarktkasse oder über das Wetter. Wenn wir uns ärgern, gräbt sich die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen tief in unsere Haut. Wenn wir lachen, verbessert sich unser Hautbild. Mit einem Lächeln im Gesicht werden wir für unsere Mitmenschen attraktiver. Und Lachen ist gesund. Die Lunge wird trainiert, das Gehirn kriegt eine Sauerstoffdusche. „Reg’ dich nicht auf. Gibt nur Falten!“ ist das neue Programm von Bernd Stelter. In zwei Stunden werden Falten geglättet, das Hautbild verbessert und die Mundwinkel nach oben gezogen. Es ist quasi eine Zwei-Stunden-Beautybehandlung ganz ohne Botox und Schönheitschirurgen.
kmd - Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6-8, 57271 Hilchenbach
02733/53350
Freitag, 24.04.2026:
Musik
Freitag | 24.04.2026 | 20.00 Uhr
Purple Schulz
Ich hab nicht ewig Zeit - Die Tour zum Siebzigsten

© Ben Schutz
PURPLE SCHULZ wird siebzig. Und? Macht weiter. Macht Musik. Geht auf Tour. „Ich hab nicht ewig Zeit“ heißt das neue Programm. Keine Klage, kein Rückblick, kein Abschied. Sondern eine klare Ansage. Und der Soundtrack zu einer Entscheidung: Mach es jetzt! Seine Songs begleiten Generationen - darunter Hits wie „Sehnsucht“, „Verliebte Jungs“ oder „Kleine Seen“. Doch PURPLE SCHULZ ist mehr als seine Erfolge. Sein Repertoire porträtiert persönliche Brüche, greift gesellschaftliche Fragen auf und hat bis heute nichts von seiner Dringlichkeit verloren. Auch die vertrauten Songs klingen heute anders: dichter, klarer, unmittelbarer. Das neue Programm knüpft daran an. Es geht um Tempo und Innehalten, um Lärm und Klarheit, um das Private im Politischen - und umgekehrt. Ein Abend mit Haltung, Humor und Substanz. PURPLE SCHULZ verbindet das Intime mit dem Allgemeingültigen, das Verletzliche mit dem Standhaften. Er besingt die Zeit nicht - er hinterfragt sie. Musikalisch bleibt er unberechenbar beweglich, wechselt am Keyboard mühelos zwischen Pop, Chanson und kammermusikalischer Dichte. Und auf der 22-saitigen Harpejji - einer Kreuzung aus Klavier und Gitarre - entsteht ein Klang, der sofort wirkt: klar, nah, unverwechselbar. Ein Instrument, das man selten hört und nicht mehr vergisst. An der Gitarre: Norman Keil. Seit vielen Jahren als Songwriter und Musiker auf deutschen Bühnen unterwegs, bringt er Timing, Präsenz und ein feines Gespür für Dynamik mit und verleiht den Songs zusätzliche Tiefe und Energie. Keine Nostalgie, kein Rückblick. Sondern ein Abend, der etwas will: zum Zuhören einladen, zum Nachdenken anstiften, zum Mitfühlen bewegen. Ein Abend mit Haltung. Und Songs, die bleiben.
Heimhof-Theater, Heimhofstr. 7 a, Burbach
02736/5096850
[Karten]
Samstag, 25.04.2026:
Theater/Kleinkunst
Samstag | 25.04.2026 | 20.00 Uhr
Auf der Vespa nach Rimini
Die 50er und 60er Jahre - Good Old Times Revue mit Dario Weberg

Auf der Vespa nach Rimini © Veranstalter
Ein unterhaltsamer und bunter Abend, der Sie in die Zeit des Wirtschaftswunders zurückversetzt. Die Fakten bilden jedoch nur den Rahmen für O-Töne aus Rundfunksendungen jener Zeit, musikalische Highlights und nachgespielte Szenen aus den Anfängen der Unterhaltungsshows im Fernsehen. Man denke nur an Peter Frankenfeld und Heinz Erhardt, an die ebenso erinnert wird wie an Elvis und Dean Martin, Bill Ramsey und Peter Kraus. Ob „Rote Lippen“ oder „It´s Now or Never“, „Kriminaltango“ oder „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“. Kommen Sie ins Heimhof-Theater. Genießen Sie den wunderbaren Abend! VVK: 16€ | AK: 18€
Heimhof-Theater, Heimhofstr. 7 a, Burbach
02736/4588
Samstag, 02.05.2026:
Theater/Kleinkunst
Samstag | 02.05.2026 | 19.00 Uhr
Bernd Gieseking
Seepferdchen mit 60! Oder: Ein Mann will hoch hinaus

© Martina Lorenz © Martina Lorenz
Bernd Gieseking lädt ein zu einem Kabarettabend in den unergründlichen Tiefen des Freischwimmerbeckens des Lebens. Reden wir gar nicht lange drum herum: mit 60 beginnt das dritte Drittel. Da sollte/muss man abwägen, was noch zu tun ist, was noch getan werden kann. Wenn der eigenen Lieblingsmannschaft der Aufstieg schon nicht gelingt, dann muss man selber ran. Und die Frau wünscht sich den Aufstieg zur Zugspitze. Upps! Aber Gott sei Dank: Die haben eine Gondel! Aber es kommt anders als von ihm gehofft. Und das hat Folgen bzw. Voraussetzungen: Bernd Gieseking macht einen Hariboentzug und kauft eine Jahreskarte fürs Freibad. Er muss feststellen: Eine 50 Meter Bahn ist mehr als doppelt so lang wie eine 25 Meter Bahn! Unversehens taucht eine weitere Hürde auf: Die Seepferdchen-Prüfung, die Gieseking noch nicht absolviert hat, weil er so alt ist, dass es „Seepferdchen“ damals noch gar nicht gab! Ein Abend über das Älterwerden, aber auch über das Glück, über das Altern der Eltern, über Aufstieg und Abstieg, über Fitness und Fettzellen, über Waagen und wagen und Joggingklamotten, die nicht schneller aussehen sollten, als man laufen kann. Bernd Gieseking erinnert sich an eine Jugend in Clogs und philosophiert über die Kunst des Schlenderns. Bernd Gieseking ist nur 12 Kilometer entfernt vom tiefsten Punkt Ostwestfalens aufgewachsen. Wer von dort stammt, ist kein Typ für die Berge. Seine Frau ist eine langbeinige Ricke, er eher der Typ Galloway-Rind. Als Einstieg für den Aufstieg wartet auf ihn das „Höllental“, aber am Ende steht er tatsächlich – mit seinem Publikum – auf der Zugspitze!
Heimhof-Theater, Heimhofstr. 7 a, Burbach
02736/5096850
[Karten]
Ausstellungen vom 21.04.2026 bis 04.05.2026

© Veranstaltende
18.03.2026 bis 13.05.2026
Mo.+Do. 08.30-16.00 Uhr, Di.+Fr. 08.30-12.00 Uhr, Mi. 08.30-18.00 Uhr
"Dynamiken: Striche | Pixel | Farbaufträge“ von Johannes Viehmann-Höselbarth
Der Kreuztaler Künstler Johannes Viehmann-Höselbarth setzt sich in dieser Ausstellung mit Dynamiken auseinander. In Gegenständlichem, Abstrahiertem und Abstraktem lassen sich hier Spannungsverläufe finden. Mit dem Zeichenstift, dem Pinsel und der Handykamera werden Schwingungen und Kräfteverhältnisse abgebildet. Der Künstler fängt zueinander wechselhaft in Beziehung stehende Dynamiken in seinen Bildern ein. Ihn beschäftigt die Frage, inwieweit sich ein Gefühl von Harmonie einerseits und Disharmonie andererseits bildlich umsetzen und in der Betrachtung erzeugen lässt. Ergebnisse dieser Auseinandersetzung zeigt diese Ausstellung in Form von Strichen, Pixeln und Farbaufträgen.

Rathaus, Markt 13, Hilchenbach
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