Mittwoch | 15.04.2026 | 18.00 Uhr
Salon Diagonal
Keine Angst vor großen Kisten – Leerstände lieben lernen

_STADT Ausstellung im Karstadt © fusion lab
Leerstehende Gebäude sind keine bloßen Symptome städtischen Wandels, sondern strategische Ressourcen für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Sie eröffnen Spielräume für neue Nutzungen, fördern soziale Innovationen und ermöglichen Kooperationen zwischen öffentlicher Hand, Eigentümer:innen und Zivilgesellschaft. Im Rahmen der Ausstellung „_Stadt“ laden das fusion lab und der Kunstverein zu einer Veranstaltung ein, die ungenutzte Räume als aktive Bausteine urbaner Transformation begreift. Mit Ben Pohl und Daniel Schnier sprechen zwei Praktiker, die seit Jahren an der Schnittstelle von Stadtentwicklung, Gemeinwohlorientierung und experimentellen Nutzungen arbeiten. Sie zeigen, wie die Aktivierung und der Umbau von Bestandsgebäuden zur Stärkung von Nachbarschaften beitragen und neue Allianzen ermöglichen. Ben Pohl arbeitet mit Denkstatt sàrl in Basel an Transformationsprozessen von Quartieren und Gebäuden mit Fokus auf nachhaltige, gemeinwohlorientierte Entwicklung. Daniel Schnier ist Mitinitiator der ZwischenZeitZentrale Bremen, die Leerstände erfolgreich in temporäre Nutzungen überführt und Räume für Kultur, Produktion und Austausch schafft. Die Veranstaltung findet im leerstehenden Karstadt-Gebäude statt – als konkretes Beispiel für die Herausforderungen und Chancen großmaßstäblicher innerstädtischer Leerstände. Eine Einladung, Leerstand als integralen Bestandteil aktiver Stadtentwicklung neu zu denken.
fusion lab · Stadt- und Regionallabor Siegen, Sandstraße 22a, Siegen
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