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Siegen-Wittgenstein Anzeige: Literatur und Ausstellungen [
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Donnerstag, 19.03.2026:
Literatur
Donnerstag | 19.03.2026 | 18.00 Uhr
Siegener Forum
Lesung aus den Tagebüchern von Ludwig Freiherr von Vincke (1774-1844)
Das Siegener Stadtarchiv lädt zu einer neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ ein. Schauspieler Markus von Hagen liest dann Auszüge aus dem Tagebuch des ersten Oberpräsidenten von Westfalen Ludwig Freiherr von Vincke (1774-1844) über seine Reisen nach Siegen. Ludwig Freiherr von Vincke war ein rastloser Beamter, der nur die Hälfte seiner Amtszeit am Schreibtisch in Münster verbrachte. Die übrige Zeit ging er auf Reisen durch Westfalen – unter anderem auch in Siegen und Umgebung. Dabei traf er Industrielle, Kommunalpolitiker, aber auch „einfache Leute“. Außerdem brachte er zahllose Projekte voran, die den Menschen zugutekamen: wie etwa die Verbesserung der Landwirtschaft, der lokalen Wirtschaft und der Versorgung von Behinderten. Ein besonderes Anliegen war ihm der Ausbau von Verkehrswegen. Vincke förderte den Bau von Straßen („Chausseen“) sowie die erste Eisenbahnstrecke in Westfalen über Hamm und kümmerte sich um den Ausbau von Flüssen und Häfen für die Schifffahrt. Seine Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen hielt er über 55 Jahre in seinem Tagebuch fest. So entstand ein lebensnahes Bild seines beruflichen und alltäglichen Lebens in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aus diesem Tagebuch trägt Schauspieler Markus von Hagen interessante und spannende Passagen vor, die Siegen und seine Bewohnerinnen und Bewohner betreffen. Prof. Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Leiterin des Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen und 1. Vorsitzende der Historischen Kommission für Westfalen, ordnet die Passagen zudem historisch ein.

Leonhard-Gläser-Saal,
Siegerlandhalle, Koblenzer Str. 151, Siegen
0271 / 404 3055
Samstag, 21.03.2026:
Literatur
Samstag | 21.03.2026 | 20 Uhr
Kirsten Fuchs
Muttermund tut Wahrheit kund

© Franziska Hauser
Zehn Jahre sind seit Kirsten Fuchs` letztem Band mit lustigen Geschichten vergangen, und seitdem hat sich einiges getan. Sie ist älter geworden und noch witziger. Der Mensch ist weiterhin ihr Lieblingstier, auch wenn er zunehmend nervt. Aber irgendwer muss ja daran festhalten, dass wir eigentlich ganz okay sind. In ihren neuen Texten geht es um Kinder und das Mutterdasein, vor allem aber um das merkwürdige Leben dazwischen. Die Meisterin des ernst gemeinten Quatschs schreibt sich durchs Chaos, von Wochenbett zu Wechseljahren - und landet irgendwo zwischen Wahnsinn und Erleuchtung. Kirsten Fuchs lebt in Berlin. Sie schreibt für "Das Magazin" und hat diverse Romane, Kurzgeschichtenbände sowie Theaterstücke veröffentlicht. Fuchs war bei verschiedenen Lesebühnen aktiv, aktuell bei Fuchs & Söhne und "Des Esels Ohr". 2015 wurde sie mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet, 2016 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ihren Roman "Mädchenmeute".
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448
[Karten]
Sonntag, 22.03.2026:
Literatur
Sonntag | 22.03.2026 | 17.00 - 18.30 Uhr
Buchpräsentation: "Bin Mensch nicht auch ich?"
Erinnern.Erzählen.Erleben

Anthologie "Bin Mensch nicht auch ich?" © Ariella Verlag
Die Anthologie Bin Mensch nicht auch ich? enthält die Lebensgeschichten von Betty Hochmann, Inge Frank, Otto Päulgen, Zina und Johanna und Simon Grünewald, die vor und während des Nationalsozialismus in der Stadt und dem Kreis Siegen lebten. Ihre Erfahrungen wurden über lange Jahre hinweg von Mitgliedern des Aktiven Museums Südwestfalen aufgearbeitet und stehen zugleich exemplarisch für die Schicksale vieler Menschen zu dieser Zeit. Die Anthologie präsentiert grafische Erzählungen von den Künstlerinnen Marion Goedelt, Inbal Leitner, Stephanie Lunkewitz, Lisa Rock und Bianca Schaalburg. Eingebettet ist die Anthologie in das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW geförderte Projekt „Learning about the Shoah Through Narrative Art and Visual Storytelling“– Transnationale Erinnerung in der grafischen Literatur“, das im Wintersemester 2024/25 von Prof. Dr. Daniel Stein, Dr. Jens Aspelmeier und Dr. Jana Mikota in Kooperation des Aktiven Museums Südwestfalen und der
Universität Siegen/Philosophischen Fakultät als Impuls zu neuen Vermittlungszugängen in Schulen und außerschulischen Vermittlungsbereichen initiiert wurde. Zur Buchvorstellung, am 22. März, werden die Illustratorinnen und Künstlerinnen Stephanie Lunkewitz, Lisa Rock und Marion Goedelt das Aktive Museum Südwestfalen besuchen und ausgewählte Passagen aus dem neuen Buch verlesen.
Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, 57072 Siegen
0271 23834083
Freitag, 27.03.2026:
Literatur
Freitag | 27.03.2026 | 19.00 Uhr
Candlelight-Lesungen (3. Auflage)
Mit Katharina Afflerbach

© Veranstaltende
2014 ging die gebürtige Kreuztalerin Katharina Afflerbach zum ersten Mal als Sennerin auf eine Alp. Raus aus Büro, Stress und Stadt, rein in das beschauliche Leben in den Bergen. Obwohl: Wieviel Heidi erlebt sie seither wirklich? Bewegende Lese-Show mit kleinen Wundern und großen Gefühlen!

Villa Bubenzer, Villa-Bubenzer-Weg 7, Freudenberg
02734-3836
Donnerstag, 16.04.2026:
Literatur
Donnerstag | 16.04.2026 | 19.00 Uhr
Das lange Schweigen
zwischen Widerstand und Lebenshunger

© Nikolaus Münster
Nikolaus Münster wird aus seinem Buch „Das lange Schweigen“ vorlesen, in dem er das bewegende Leben seines Vaters Arnold Münster nachzeichnet. Arnold Münster wird 1935 zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt, da er eine kommunistische Widerstandsgruppe anführte. In diesen acht Jahren erlebt er Demütigungen, Folter und menschenunwürdige Bedingungen. Ausgerechnet dieser Mann verliebt sich später in Lilly Curtius, die bereits ein Kind mit einem nationalsozialistischen Klinikdirektor hat. Arnold steht zwar auf der richtigen Seite der Geschichte, doch er misstraut der jungen bundesrepublikanischen Demokratie. Seinen Kindern gegenüber ist er kühl und distanziert. So herrscht im Hause Münster ein ohrenbetäubendes Schweigen. Nach Arnolds Tod im Jahr 1990 werden Historiker auf seine Rolle im Widerstand aufmerksam. Nikolaus Münster entdeckt einen umfassenden Nachlass. Dieser enthüllt einen neuen Blick auf den Vater: ein zerrissener, traumatisierter, intellektueller Mensch tritt zum Vorschein. Das Leben von Arnold Münster und seiner Familie gibt einen sehr persönlichen Blick auf den Nationalsozialismus und die widersprüchliche Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Nikolaus Münster wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Volkswirtschaft und Politik in Frankfurt folgte ein Aufbegehren in der Studentenrevolte. Von 1982 bis 1991 war Münster Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Anschluss leitete er für 25 Jahre das Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V. mit der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchen
Kreis Siegen-Wittgenstein und der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Hilchenbach.

Ev. Kirche Hilchenbach, Kirchplatz 3
0271 20100
Samstag, 18.04.2026:
Literatur
Samstag | 18.04.2026 | 12.00 Uhr
Wissenschaft um 12
Prof. Dr. Ulrich Raulff: Wie es Euch gefällt. Eine Gechichte des Geschmacks

© Ulrich Raulff
Jeder weiß, dass es ihn gibt. Jeder meint, ihn zu besitzen. Dabei hat ihn nie jemand gesehen: den Geschmack, unseren Sinn für das Schöne, Glücksantenne und Tastsinn unserer Sehnsucht. Ulrich Raulff erkundet diese Kompetenz für das Schöne und entführt uns in seinem furiosen neuen Buch auf einen materialistischen Jahrmarkt der Eitelkeiten, einen Parcours der Likes von Meissen bis Mac und von Diderots Hausrock bis Victoria’s Secret. Die Spur führt ins Rom Winckelmanns und das Washington Jeffersons, nach Paris um 1800, in das viktorianische England und bis hinein in unsere Zeiten von Airbnb und dem Essen als «Erlebnis». Große Tastemaker von Madame Pompadour bis Steve Jobs begrüßen uns als Portalfiguren am Beginn neuer Geschmacksepochen. Doch die Geschichte des Geschmacks und seiner Wandlungen ist nicht nur eine Geschichte ästhetischer Codes. Sie ist auch der Bericht von einer europäischen Erfindung, von Beutezügen, dem Leiden der anderen und von eigener historischer Schuld. Und sie ist zugleich noch mehr: Im Sinn für die Nuance entfaltet sich eine ungeheure kulturelle Leistung, ein humanes Vermögen und ein Reichtum der Empfindungen, der uns hilft, Differenz wahrzunehmen und in Kultur zu verwandeln. (Verlag Beck)
Universität Siegen Seminarzentrum US-S 002 Siegen, Obergraben 25
0271-7402513
Freitag, 24.04.2026:
Literatur
Freitag | 24.04.2026 | 19.00 Uhr
"Illusion": Science-Fiction-Lesung mit Günter Wirtz
Der Siegerländer Autor liest im Q aus seinem neuen Werk

Günter Wirtz liest am Freitag, 24. April, im Deuzer Q aus seinem neuen Werk "Illusion" © Autor: Günter Wirtz
Günter Wirtz fasziniert es, (un)vorstellbare Perspektiven auf das Leben von Morgen zu werfen – und genau das zeigt der Siegerländer Autor mit seinem neuen Werk „Illusion“. Schauplatz seines Erzählbands ist die Welt in naher Zukunft! Von ihr erzählen in „Illusion“ ein Kurzroman sowie weitere Science-Fiction-Geschichten, die erspüren lassen, dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen! Wo beginnt Illusion? Wo endet Realität? Und was hat das mit uns im
hier und jetzt zu tun? Fragen, die in Günter Wirtz‘ Werk eine Hauptrolle spielen: Etwa in der Geschichte von der Luxusresidenz, die dementen Menschen ein Lebensende in Würde verspricht, indem sie von ihnen ein Roboterdouble erstellt. Oder in der Erzählung „FBM“, die von der Möglichkeit handelt, seinen Körper beliebig verformen zu können. Hingegen gibt die Satire „Me-Me-Me-Ko“ einen humorvollen Einblick in die schulischen Errungenschaften des Jahres 2050. Und auch weitere Geschichten in „Illusion“ regen dazu an, sich ordentlich (des)illusionieren zu lassen! Seid herzlich eingeladen zur Lesung mit Günter Wirtz am Freitag, 24. April, 19 Uhr im Deuzer Q. Infos & Anmeldung auf www.qulturwerkstatt.de
Q, Zaunstr. 1d, 57250 Netphen
015906129063
Mittwoch, 06.05.2026:
Literatur
Mittwoch | 06.05.2026 | 19.30 Uhr
Mit Wanderschuhen durch die Region
Autorenlesung mit Matthias und Salome Hess in der Stadtbibliothek Siegen

Plakat zur Lesung von Familie Hess in der Stadtbibliothek © Stadtbibliothek Siegen
Die
Stadtbibliothek Siegen lädt zu einer Autorenlesung mit Matthias und Salome Hess ein. In einem audiovisuellen Vortrag geben die beiden Einblicke in ihre Wanderungen durch das Siegerland und das Wittgensteiner Land. Das Vater-Tochter-Duo erkundet die Region regelmäßig auf zahlreichen Touren und verbindet dabei seine Leidenschaft für Natur, Fotografie und Schreiben. In ihrem Buch **„Wandern für die Seele. Siegerland – mit Wittgensteiner Land“** stellen sie 20 ausgewählte Wanderungen durch abwechslungsreiche Landschaften vor. Die Touren führen durch Täler und über Höhenzüge, entlang von Bächen und durch naturnahe Gebiete der Region. Auch kulturelle Spuren wie ehemalige Bergmannspfade oder historische Orte entlang der Wege werden aufgegriffen. Während der Veranstaltung berichten Matthias und Salome Hess von ihren persönlichen Lieblingsorten und zeigen zahlreiche Fotografien, die die Vielfalt der Wanderlandschaften im Siegerland und im Wittgensteiner Land veranschaulichen. Der Eintritt ist kostenfrei, Einlass ist ab 19.00 Uhr.
Stadtbibliothek Siegen, Markt 25
(0271) 404-3025
Samstag, 09.05.2026:
Literatur
Samstag | 09.05.2026 | 12.00 Uhr
Wissenschaft um 12
Stefan von der Lahr: Die verdammt blutige Geschichte der Antike

Christoph Mukherjee
Eine ganz andere Geschichte der Antike 1200 Jahre Antike - eine goldene Zeit voller Weisheit, Schönheit, Tugend? Fehlanzeige! Stattdessen munteres Morden der Griechen und Römer vom Olymp bis zum Forum. Mit diesem herrlich respektlosen Buch führen uns Michael Sommer und Stefan von der Lahr raus aus der historischen Komfortzone und rein in eine Geschichte von Menschen, denen Sie besser nicht im Dunkeln begegnen Wer heute staunend vor der Akropolis in Athen oder den betörenden Fresken von Pompeji steht, übersieht leicht die breite Blutspur, die Griechen und Römer durch die Geschichte gezogen haben. Zwar grüßen aus der Vergangenheit klangvolle Namen wie Achill oder Romulus, Perikles oder Alexander, Caesar oder Augustus. Doch das Geschäft dieser und vieler anderer Herren war nicht zuletzt das Morden im Großen und im
KLEINen: im Krieg und an politischen Gegnern, ja sogar an Freunden, wenn sie sich gar zu eigensinnig verhielten. Aber, aber hat man damals nicht die Demokratie erfunden und eine Republik gegründet? Wer glaubt, dass Demokraten und Republikaner keine blutigen Eroberer sein konnten und davor haltmachten, den Freiheitsdrang von Zehntausenden gewaltsam zu unterdrücken, der irrt. Höchste Zeit für eine andere Geschichte der Antike! Von der Eroberung Trojas bis zum Fall Roms: Michael Sommer und Stefan von der Lahr erzählen uns die ganze verdammte Wahrheit, faktentreu, farbecht und ohne Tabus. (Verlag Beck)

Hörsaal US-S002 Siegen, Obergraben 25 (ehem. Bekleidungshaus Sauer)
0271-7402513
Freitag, 18.09.2026:
Literatur
Freitag | 18.09.2026 | 19 Uhr
Musa Deli
Unsichtbare Mauern

© Musa Deli
Warum unser Paradigma der Integration scheitert - und Migration Zukunft statt Bedrohung bedeutet 30 % der Bevölkerung haben Migrationshintergrund. Institutionen, Integrationsbeauftragte und politische Konzepte vermitteln den Eindruck, es sei vieles auf einem guten Weg. Doch die Realität sieht anders aus: Noch immer bleibt gesellschaftliche Teilhabe vielen Migrantinnen und Migranten verwehrt, noch immer dominieren stereotype Bilder die öffentliche Debatte - von Clankriminalität bis Parallelgesellschaft. Was Integration blockiert, sind nicht nur fehlende Maßnahmen, sondern unausgesprochene Erwartungen, stille Normen und tief verankerte Bilder von Zugehörigkeit. "Die Mauern, die uns trennen, stehen nicht zwischen Kulturen - sie stehen in den Köpfen derer, die glauben, sie hätten keine" sagt Deli und zeigt in seinem neuen Buch auf, dass Integration nicht nur an Migrantinnen und Migranten scheitert, sondern auch an einer Dominanzgesellschaft, die Vielfalt nur akzeptiert, wenn sie möglichst unsichtbar bleibt. Diese Mauern wirken nicht laut, sondern leise - in Klassenzimmern, Ämtern, Betrieben und Alltagsbegegnungen. Gerade weil sie unsichtbar sind, prägen sie Biografien, Selbstwert und Chancen über Generationen. Mit großer Klarheit benennt das Buch, was sich ändern muss, damit Deutschland nicht nur migrationspolitisch funktioniert, sondern wirklich offen und chancengleich wird - für alle. Zur Person: Musa Deli ist Sozialpsychologe, Referent und Leiter des Gesundheitszentrums für Migrantinnen und Migranten in Köln. Zum Thema Interkulturalität schult er bundesweit Institutionen und Fachabteilungen. Seine Publikationen befassen sich mit den Themen Migration und Gesundheit, Integration und Interkulturelle Öffnung. Er schreibt sowohl journalistische als auch wissenschaftliche Texte und tritt in unterschiedlichen Medienformaten mit seiner Expertise für psychische Gesundheit in Migrationszusammenhängen auf. Sein erstes Buch "Zusammenwachsen" wurde vielfach positiv rezensiert und gilt als wichtiger Beitrag zur Integrationsdebatte in Deutschland.
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448
[Karten]
Samstag, 26.09.2026:
Literatur
Samstag | 26.09.2026 | 20 Uhr
Stefan Kaminski liest
Das Lied von Eis und Feuer

© Anita Back
von George R. R. MartinDer Winter naht. Erbitterte Kämpfe, blutige Fehden und feingesponnene Intrigen durchziehen die Sieben Königslande von Westeros. Wer wird das Spiel um den Eisernen Thron am Ende gewinnen und wer den Ränken am Hof in Königsmund zum Opfer fallen?Sprachvirtuose Stefan Kaminski hat die legendäre Romanvorlage von Game of Thrones, der erfolgreichen HBO-Serie, als Hörbuch eingelesen und lässt sie an diesem Abend stimmgewaltig und mit viel Liebe fürs Detail lebendig werden. Wispernd, brüllend, schmeichelnd, klagend - mit spielerischer Leichtigkeit setzt der an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ausgebildete Darsteller die Bewohner von Westeros in Szene und spielt das ganze Ensemble an Figuren, die uns nicht mehr loslassen: die Lannisters und die Starks, den zum Anführer geborenen Jon Snow und Daenerys, die "Mutter der Drachen". Kopfkino live im Lÿz! Stefan Kaminski ist Träger des Deutschen Hörbuchpreises und einem breiten Publikum vor allem durch seine Live-Hörspiele am Deutschen Theater Berlin sowie durch sein »Stimmen-Morphing« bekannt.
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448
[Karten]
Freitag, 09.10.2026:
Literatur
Freitag | 09.10.2026 | 20.00 Uhr
Katja Riemann, Franziska Hölscher, Marianna Shirinyan
Karneval des Glücks
Katja Riemann – Rezitation und Konzeption I Franziska Hölscher – Violine I Marianna Shirinyan – Klavier, Trägerin des Brüder-Busch-Preises 2006 „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns (Bearb. Jarkko Riihimäki) sowie Werke von Igor Strawinsky, Fazıl Say, Sergej Prokofjew, Wolfgang Amadeus Mozart, Edward Elgar und Alfred Schnittke bilden die musikalische Basis der Lesung der Texte von Roger Willemsen. Die tierischen Reize dieser „zoologischen Fantasie“ haben Roger Willemsen zu einer scharfzüngigen und mitunter deftigen Reise in die Tierwelt animiert. Mit sprachlichem Witz, Freude am Pittoresken und spöttischem Blick auf das Hier und Jetzt führt Willemsen den Zuhörer schwungvoll durch den Klassiker von Saint-Saëns. „Roger Willemsen hinterlässt eine Lücke, die nicht mehr zu füllen ist. Camille Saint-Saëns unvergleichliche Kompositionen haben ihn zu einer lyrischen Geschichte verführt, die von Humor und Phantasie geradezu birst. Wir möchten an unserem Abend unser Publikum mitnehmen an den Ort des Humors und der Musik, denn beide können heilend wirken.“ (Katja Riemann).
kmd - Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6-8, 57271 Hilchenbach
02733/53350
Freitag, 06.11.2026:
Literatur
Freitag | 06.11.2026 | 20 Uhr
Florian Lukas, Annett Renneberg und Günter "Baby" Sommer
Leise – Laut – Verboten

© Alexander Stingl / Lucas Lente
Unvergessene Texte von Autoren aus der DDR mit Jazz-Percussion Die Autorin Katja-Lange-Müller, selbst mit 16 Jahren wegen "unsozialistischen Verhaltens" der Schule verwiesen, hat Texte von DDR-Literaten wie Wolfgang Hilbig, Durs Grünbein, Gabriele Stötzer und Thomas Brasch zusammengestellt. Die SchauspielerIn Annett Renneberg (u. a. In aller Freundschaft, Commissario-Brunetti-Verfilmungen) und Florian Lukas (u. a. Goodbye Lenin, Die Wespe) erinnern im Lÿz an die Unterdrückung kritischer Stimmen und Meinungen, aber auch an die kreative Opposition der Künstler und den politischen Mut von Bürgerinnen, die 1989 zur friedlichen Revolution führten. Jazz-Percussion-Legende Günter `Baby´ Sommer sorgt für den dazugehörigen Sound, der Unruhe, Erwartungen und die spannungsreiche Atmosphäre der Zeit vor der Wende hörbar macht, als viel auf dem Spiel stand.
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448
[Karten]
Sonntag, 15.11.2026:
Literatur
Sonntag | 15.11.2026 | 19 Uhr
Das Lÿz wird 30
Herr Boning geht baden

© Veranstalter
Seit Sommer 2022 geht Wigald Boning jeden Tag zum Baden, draußen, bei Wind und Wetter. Er legte sich seitdem mit Schwänen und Frachtschiffkapitänen an, beschwamm das Meer, glasklare Bergseen und schlammige Tümpel, tauchte in Eislöchern ab und krönte sich selbst am Coronation Day mit einem Bad in der Londoner Themse (Salbung mit zweifelhaften Pflegeprodukten inbegriffen). In einem launigen Lichtbildervortrag nimmt Boning seine Zuhörer mit in tiefste Tiefen und auf den Wellenkamm seines sportlichen Schaffens und gibt bei Bedarf auch Tipps für Nachahmer: Wie hält man beim Winterbaden die Kälte in Schach? Was gibt es im Regenrückhaltebecken deutscher Flughäfen zu beachten? Und: Warum überhaupt Jahre lang täglich Baden gehen? Macht das schön? Oder wenigstens Spaß?
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448
[Karten]
Sonntag, 29.11.2026:
Literatur
Sonntag | 29.11.2026 | 17 Uhr
Siegener Poetry Slam
Siegen, Stadt der Schweiger und der Schwarzseher oder doch der Schwadroneure und der Schwärmer?

© Anna-Lisa Konrad
Poetry Slam ist mehr als das Vortragen eines selbst geschriebenen Textes vor Publikum. Keine Requisiten, nur eine Bühne, ein Mikro, ein Publikum, fünf Minuten - und der Mut, den Text nicht nur zu lesen, sondern zu leben. Poetry Slam lebt von Rhythmus, von Pausen, von Augenblicken, von dem getroffenen Nerv im richtigen Moment, dem Blick, der sich im Publikum verankert, dem Satz, der dich voll trifft. Das Publikum ist der Resonanzkörper. Es feiert mit Applaus und vielen Punkten, straft mit Buhrufen und wenigen Punkten. Am Ende zählt nicht der Sieg, sondern das, was bleibt: Ein Text, der im Gedächtnis haftet, eine Metapher, die wie ein Rauchzeichen den Raum durchzieht, ein Lachen, das beweist, dass Sprache Kraft hat, die anderswo verloren scheint. Und bestimmt geht der Abend mit einem Lächeln zu Ende, das sagt: "Wir kommen wieder, Siegen, Stadt der Slammer und Schlawiner!" Dieser Text wurde von einer KI inspiriert ...
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448
[Karten]
Ausstellungen vom 17.03.2026 bis 15.03.2028

© Veranstaltende
06.02.2026 bis 14.06.2026
11.00 - 18.00 Uhr
25 Jahre, 25 Werke
Die Sammlungen des MGKSiegenmmlungen des MGKSiegenDas Museum für Gegenwartskunst Siegen wurde am 6. Mai 2001 eröffnet und feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Seit einem Vierteljahrhundert bietet das Museum mit seinen Sammlungen, seinem Ausstellungsprogramm und den vielfältigen Bildungsangeboten seinen Besucher*innen stets neue Perspektiven auf die Gegenwartskunst und ihre Geschichte. Anlässlich seines Jubiläums präsentiert das MGKSiegen mit der Ausstellung „25 Jahre, 25 Werke“ die Entwicklung des Museums anhand von 25 ausgewählten Arbeiten. Die Werke sind beispielhaft für die Bedeutung und die künstlerischen Schwerpunkte innerhalb der beiden Sammlungen – der Sammlung Lambrecht-Schadeberg mit den Rubenspreisträger*innen der Stadt Siegen und der Sammlung Gegenwartskunst.(mehr) Mit Werken von Francis Bacon, Bernd und Hilla Becher, Anna Boghiguian, Miriam Cahn, Mariana Castillo Deball, Lucian Freud, Rupprecht Geiger, Hans Haacke, Hans Hartung, Lena Henke, Candida Höfer, Maria Lassnig, Giorgio Morandi, Otto Piene, Sigmar Polke, Charlotte Posenenske, Bridget Riley, August Sander, Emil Schumacher, Antoni Tàpies, Diana Thater, Sung Tieu, Niele Toroni, Cy Twombly und Fritz Winter. Die Ausstellung wird gefördert von der Peter Paul Rubens-Stiftung.
Museum für Gegenwartskunst, Unteres Schloss 1, Siegen
0271 405 77 10

© Veranstaltende
18.01.2026 bis 12.04.2026
14.00 - 18 .00 Uhr
Sonderausstellung "Geschichte im Miniaturformat"
Miniwelten erzählen große GeschichtenWoher kommen eigentlich Puppenstuben? Nicht immer waren sie Spielzeug, auch als Statussymbole wurden sie genutzt. In der neuen Sonderausstellung stehen Puppenstuben im Mittelpunkt. Im Zusammenspiel aus künstlerischer Freiheit und detailreicher Genauigkeit führen rund 15 Kunstwerke der Sammlung Surberg-Röhr in Miniaturperspektive durch Steinzeit bis hin ins 20. Jahrhundert. Im Kaufhaus, Leuchtturm, Ritterburg und vielen mehr lohnt sich das Eintauchen in die Szenen. Durch kleine Fenster schauen, Schilder lesen, einen Hund auf der Couch beobachten, grandiose Kunstwerke auf kleinen Staffeleien bestaunen. An einigen Stellen können die Szenerien auch noch verändert werden: Besucher erkunden das Leben bei Tag und Nacht. Die Originalpuppenstuben aus den dreißiger und fünfziger Jahren zeigen eindrucksvoll, wie selbstgemachtes Spielzeug mit Liebe zum Detail aussieht. Spielerisch entdecken und ausprobieren ist angesagt: Mit einem Puppenhaus und Marktstand können Kleine und große Besucher gesehenen Szenen direkt nachspielen. Angehende Innenausstatter planen im Magnetspiel auch die Hauseinrichtung und gestalten Räume selbst. Der Eintritt ins Haus samt Sonderausstellung kostet 5 Euro für Erwachsene, ermäßigt 4 Euro, für Familien 13 Euro.
Museum Wilnsdorf, Rathausstr. 9, Wilnsdorf
02739 802-212

Julia Nickmann
06.03.2026 bis 19.04.2026
14.00 - 17.00 Uhr
Kunst als emotionale Reise
Werke von Julia NickmannUnter dem Titel „Emotionale Reisen“ lädt die Freudenberger Künstlerin Julia Nickmann ein, ihre neuesten Werke kennenzulernen. Das Stichwort „Reisen“, also Neues zu entdecken, aufzubrechen und dabei Gefühle sprechen zu lassen, weist auf das Besondere der Werke hin. Julia Nickmann nimmt die Betrachter mit in ihre Welt der intuitiven Malerei. In ihren Malprozessen lässt sie sich ganz von ihrem Bauchgefühl und ihrer Intuition leiten. „Ich lasse los und gebe mich dem Fluss eines Bildes voll und ganz hin.“ Nur so könnten Emotionen und vor allem die Freude an der Erschaffung eines Bildes mit in die Werke einfließen und ihnen so ihre eigene Seele verleihen. Sie arbeite zumeist ohne Vorlagen und konkreten Plan, bekundet die Künstlerin: „Ich bin oft selbst überrascht, was dann jeweils auf der Leinwand landen will, weil ich es vorher selbst nie weiß.“ Thematisch faszinieren sie vor allem Menschen in ihren individuellen Facetten und dadurch transportierte Emotionen. Dabei ist es ihr vor allem wichtig, in ihren Motiven immer Raum zum Nachdenken und genauem Hinschauen zu lassen, um so Stimmungen und Emotionen eindrücklich transportieren zu können. Sie verwendet Acryl als Hauptmedium, ergänzt durch verschiedene Mixed-Media Elemente. „So entstehen immer wieder ganz neue Spannungen und Stilrichtungen.“ Julia Nickmann, geboren und aufgewachsen in Freudenberg, ist autodidaktische Künstlerin und hat sich der intuitiven Malerei verschrieben. Sie malte bereits in frühester Kindheit und belegte in ihrer schulischen Laufbahn den Leistungskurs Kunst.
4FACHWERK Mittendrin Museum Freudenberg, Mittelstraße 4-6
02734/7223

© Veranstaltende
18.02.2026 bis 22.04.2026
18.30 (08.15 - 16.00 Uhr)
Neugierig?
Die Künstlerinnen und Künstler aus Gigi Scheitzas Acrylmalkurs der VHS zeigen ihre WerkeNeugierig? 10 Kursteilnehmende stellen mit ihrer Dozentin gemeinsam aus: Die Ausstellenden: Gigi Scheitza • Marion Hartrampf • Christoph Höller • Dirk Jahn Eva-Elena Müller • Jutta Pusch • Galina Schander • Steffanie Schlabach Gisela Schröder • Ira Weber • Ilse von Wittgenstein Mit Gigi Scheitza in Farbe, Form und Fantasie eintauchen: Mit fachlichem Gespür und kreativen Impulsen begleitet Gigi Scheitza ihre Malschüler seit 15 Jahren, vermittelt Experimentierfreude und Techniken, mit dem Ziel der Entfaltung des persönliches Stils! Das kommt bei den Malschülern gut an, denn viele nehmen seit Jahren an ihren Kursen teil. Im Acrylmalkurs den eigenen Ausdruck finden – ob in Landschaften, Porträts, Stilleben, Tieren, Collagen oder abstrakter Malerei. Aktuell bietet die gebürtige Französin Urban Sketching an, was heißt „Skizzen statt Selfies!“ Mit dem Stift in der Hand die Stadt erkunden, spontan, direkt und mitten im Geschehen. Herzliche Einladung zur Vernissage am 18. Februar 18.30 Uhr, wir freuen uns, Sie mit einem Glas Sekt begrüßen zu dürfen! Die Musikschule Wittgenstein unter Leitung von Georg Gayer-Oehme wird die Veranstaltung begleiten. Die Ausstellung ist geöffnet zu den Geschäftszeiten der Sparkasse Bad Berleburg, bis zum 22. April 2026
Sparkasse Wittgenstein, Poststr. 15, Bad Berleburg
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© VG Bild-Kunst, Bonn
28.11.2025 bis 22.03.2026
Di, Mi, Fr-So 11 bis 18 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr
Giorgio Morandi
ResonancenGiorgio Morandi (1890-1964 in Bologna) ist für seine Stillleben und Landschaftsbilder bekannt. Zeit seines Lebens widmete er sich der Darstellung einfacher, alltäglicher Objekte wie Flaschen, Krügen, Vasen und Schalen. In seinen Gemälden und Zeichnungen variierte er die Anordnung der Gegenstände immer wieder neu, sodass trotz ähnlicher Arrangements kein Bild dem anderen gleicht. Sie sind zu einer konzentrierten Ruhe auf die wesentlichen Formen reduziert. Gerade in den Wiederholungen immer gleicher Objekte treten die minimalen Differenzen als große Ereignisse hervor. Genau für dieses Sapnnungsverhältnis von Wiederholung und Differenz hat Morandi als einer der großen 'Einzelgänger' der modernen Malerei Aufmerksamkeit erfahren. Die retrospektive Ausstellung „Giorgio Morandi. Resonanzen“ im Museum für Gegenwartskunst Siegen geht dieser besonderen Position Morandis in der Kunst der letzten 80 Jahre nach. Sie zeigt mehr als 80 Werke des Malers vom Frühwerk der 1920er bis in die 1960er Jahre. Dabei setzt die Präsentation bei der umfassenden Morandi-Werkgruppe der Sammlung Lambrecht-Schadeberg an und erweitert diese mit Leihgaben aus deutschen und europäischen Sammlungen. Zugleich macht sich die Ausstellung das Prinzip Morandis zu eigen und setzt die Werke in Dialog mit rund 20 älteren und jüngeren Werken anderer Künstler*innen, darunter Josef Albers, Anna und Bernhard Blume, Gustave Caillebotte, Tacita Dean, Willem de Rooij, Walter Dexel, Peter Dreher, Raoul Dufy, Lucian Freud, Cornelis Jacobsz Delff, On Kawara, Sol Lewitt, Edouard Manet, Claude Monet, Simone Nieweg, Franziska Reinbothe, Karl Peter Röhl, Cy Twombly und Jan van der Velde. Die Ausstellung wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Peter Paul Rubens-Stiftung.
MGKSiegen, Unteres Schloss 1, 57072 Siegen
0271 405 77 10

© Susanne Krüger
22.02.2026 bis 04.04.2026
Di. - Fr.: 10.00 – 18.00 Uhr, Sa. 10.00 – 16.00 Uhr
Susanne Krüger. Vom Rosenkavalier, leuchtenden Pfoten, Flügeln und Blättern
Ab dem 22. Februar 2026 präsentiert die Art Galerie die Wilnsdorfer Künstlerin Susanne Krüger und eröffnet damit einen vielschichtigen Blick in ein Œuvre, das sich durch farbintensive Landschafts- und Tierdarstellungen auszeichnet. Ihre Arbeiten entfalten sich in blühenden Szenarien, poetischen Tierwelten und symbolischen Begegnungen zwischen Mensch und Natur. Mit feinem Gespür überträgt Krüger jene Schönheit und Achtsamkeit für die kleinen Wunder in ihre eigene Bildsprache. Motivisch dominieren vor allem Pferde, Vögel, Reptilien, Wölfe und Fabelwesen, harmonisch eingebettet in florale Geflechte, die eine innere Ruhe ausstrahlen und dabei immer wieder die Aufforderung tragen, Natur bewusst wahrzunehmen. Krügers abstrahierende Bildsprache vereint dabei klare Kanten, geschwungene Linien und kräftige Farben, ausgeführt in unterschiedlichen Medien: von leuchtenden Öl- und Acrylbildern, die eine besondere Licht- und Farbigkeit zeigen, über Tusche und Bleistiftzeichnungen, deren Kontrastreichtum und detaillierte Ausführung zur intensiven Auseinandersetzung einladen, bis hin zu stimmungsvollen Aquarellen und Mischtechniken. Dass Krüger vor allem die subjektive Wahrnehmung und den gefühlvollen Moment in ihren Werken bevorzugt, wird durch die bewusste Entscheidung deutlich, die Naturdarstellungen zu abstrahieren. Diese Verbindung zeigt sich in den intensiven Farben und der Darstellung ihrer Tierwelt, die auf expressionistische Einflüsse verweisen; insbesondere erinnern ihre Pferdedarstellungen in leuchtendem Blau, Rosa und Gelb an das Werk von Franz Marc. Ergänzend lassen sich postimpressionistische Strömungen erkennen, da die Priorisierung der individuellen Bildwelt Affinitäten zu Künstlern wie Henri Rousseau aufzeigt, dessen Malerei ebenfalls eine persönliche Sichtweise über die naturalistische Darstellung stellte. So entfaltet sich in Susanne Krügers farbenfrohem Œuvre eine zeitgenössische Position, die die emotionale Freiheit des Postimpressionismus mit der Leuchtkraft d
Art Galerie Siegen, Fürst-Johann-Moritz-Str. 1
0271/339603

© Cory Arcangel
19.09.2025 bis 27.09.2026
Di. bis So. und Feiertage 11 bis 18 Uhr / Do. bis 20 Uhr
End User
Cory ArcangelCory Arcangel ist Künstler, Komponist, Kurator und Unternehmer. Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten auf digitalen Technologien basierter Kunst. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Netzkunst, Internet- und Popkultur, experimenteller Musik sowie der Unterhaltungsindustrie auseinander. Arcangel wurde für seinen ganz eigenen künstlerischen Zugriff auf alte und neue digitale Technologien bekannt. Dabei sind die jeweiligen Medien immer Thema und Gegenstand zugleich. Mit einem fast archäologischen Ansatz untersucht er ihre Strukturen und „hackt” die visuelle Sprache von Software, Videospielen, sozialen Medien und maschinellem Lernen. Die Ausstellung „
End User“ bildet eine Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum, statischen und dynamischen LED-Screens, medialer und räumlicher Erfahrung, sowie kunsthistorischer und kommerzieller Bildproduktion. Sie spiegelt den Zustand und die Effekte gegenwärtiger Bildproduktion wider. Wie der Titel bereits andeutet, steht dabei die Frage nach dem Endnutzer des Ausgangsmaterials sowie seiner künstlerischen Übersetzung im Mittelpunkt der Präsentation. Kuratiert von Thomas Thiel
Museum für Gegenwartskunst, Unteres Schloss 1, Siegen
0271 405 77 10

© Ivonne Orth
06.03.2026 bis 27.03.2026
Mi. + Fr.: 12-17 Uhr / Do.: 08-17 Uhr / Mo. + Sa. + So.: 15-17 Uhr
Innensicht
Bilderausstellung von Ivonne OrthDas Kulturbüro Burbach freut sich, Ivonne Orth, eine Künstlerin aus Eschenburg, mit ihren Bildern in der Römergalerie präsentieren zu können. Ivonne Orths abstrakten Arbeiten sind Ausdruck ihrer inneren Welt und spiegeln die tiefen Emotionen und Gedanken wider, die sie begleiten. Seit 2021 widmet sie sich intensiv der Malerei und hat in dieser Zeit nicht nur ihre Technik verfeinert, sondern auch ein eigenes Atelier geschaffen, in dem sie ihre kreativen Prozesse ausleben kann. „In meinen Arbeiten kombiniere ich verschiedenste Materialien wie Spachtelmasse, Alufolie, Metallplättchen, Kunstharz sowie Acryl- und Ölfarben. Diese Vielfalt ermöglicht es mir, mit Texturen, Farben und Formen zu experimentieren und einzigartige Werke zu schaffen, die eine besondere Tiefe und Spannung in sich tragen. Der Entstehungsprozess eines Bildes fasziniert mich immer wieder aufs Neue – es ist eine Reise, die von der Idee bis zur letzten Berührung des Pinsels reicht und bei jedem Werk eine andere Dimension der Kreativität freisetzt“. Neben verschiedenen eigenen Ausstellungen hatte sie auch die Möglichkeit, mit der Kunstgruppe „Kunstgemisch“ zusammenzuarbeiten und ihre Werke in einem breiteren Kontext zu präsentieren. „Besonders stolz bin ich auf meine Teilnahme an der ARTE in Wiesbaden, wo ich meine Kunst einem internationalen Publikum zeigen konnte“.
Neue Römergalerie, Nassauische Str.8, Burbach
02736/4588

Einladungskarte carl roller & aaron stierl - PSYCHOSE HEUTE © die Künstler
11.03.2026 bis 29.03.2026
Mi. - Do. 18-20 Uhr | Fr. 16-19 Uhr | Sa. 11-14 uhr
carl roller & aaron stierl - PSYCHOSE HEUTE
Ausstellung im POOOL, Löhrstr. 3, 57072 Siegender tanz des sortierens. eins hier hin, eins da hin. text text text blanko text text text text linie linie 0 strich farbe blanko sonderling viel text viel blanko wenig farbe, kleben kleben kleben. was machen wir hier eigentlich? Besichtigung während den Öffnungszeiten und nach vereinbarung an crast.2026@web.de möglich.
POOOL, Projektraum der
gruppe 3/55 e.V., Löhrstrasse 3, 57072 Siegen
0163 9707912 / 0178 1343190

Plakat Tiere erzählen
14.03.2026 bis 26.04.2026
Mo. - Fr. 07.00 - 20.00 Uhr | Sa. 08.00 - 14.00 Uhr
Tiere erzählen
Eine Ausstellung von Marlies ObierTiere stehen im Mittelpunkt vieler Erzählungen der Literatur seit Jahrhunderten. Weltberühmt geworden sind Figuren wie Bambi, die Bremer Stadtmusikanten, Flush und Akka von Kebnekajse. Ihre Autor*innen gaben den Tieren eine Stimme und verbanden damit die Hoffnung, dass der Mensch lernt, den Tieren mit Achtung zu begegnen. Eine Ausstellung von Dr.
Marlies Obier
KrönchenCenter, Markt 25, 57072 Siegen
0271-61647

© Veranstaltende
29.09.2025 bis 10.04.2026
Mo. bis Fr., 7.00 - 18.00 Uhr
Kunst im Treppenhaus - Animal Liberation
Malerei von Ulrich Bender„Für ein kleines Stückchen Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele sowie Sonnenlicht und Lebenszeit." Plutarch (ca. 45-125, griechischer Schriftsteller) „Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr." Franz Kafka beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium (deutschsprachiger Schriftsteller, 1883-1924)
Ulrich Bender ist Künstler, Schriftsteller und Tierrechtsaktivist: „Das Leben ist zu kurz, um unglücklich zu sein. Darum sollten wir die Zeit nutzen und uns für das Glück ALLER Lebewesen einsetzen."
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448