Samstag | 14.03.2026 | ab 20.00 Uhr
"Monkey Jump" Kneipenfestival in Hachenburg
Bunte Musiknacht in Hachenburg

© Veranstaltende
Das Monkey Jump Kneipenfestival in Hachenburg ist seit über 20 Jahren feste Tradition und verwandelt die Stadt erneut in einen Festival-Hotspot. Zahlreiche Kneipen, Bars und weitere Locations bieten ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Comedy und Show – von lokalen Künstlern bis zu überregionalen Acts. Mit dabei sind unter anderem: „Marv and the Marvs“ im Hachenburger Brauerei-Gasthaus Zur Krone (Rock & Punk) | „Facelift“ im Pit’s | „OUTATIME – Laut! Dreckig! Live!“ im Brauerei-Gasthaus zum Stern | „Timeless“ im Gasthaus Zur Sonne (Rock & Pop) | Der Chor „Good News“ in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt | „Frikadellezwofuffzisch“ im Restaurant Die 3 Hachenburg | Zudem beteiligen sich die Smoking Palace Lounge und das D-Light Der Eintritt ist dank Sponsoren frei. Ein kostenloser Shuttleservice pendelt von 19:00 bis 1:00 Uhr regelmäßig zwischen den Veranstaltungsorten. Weitere Infos zum Programm und zu den Locations gibt es auf der Festival-Homepage und in den Social-Media-Kanälen.

Kneipen in Hachenburg
02174 - 74740

© Bruno Obermann
09.02.2026 bis 13.03.2026
Mo., Di., Mi., Fr. 09.00 - 16.00 Uhr, Do. 09.00 - 18.00 Uhr
Bruno Obermann Malerei - Dazwischen der Zweifel
Der Kunsthistoriker Dr. Helmut Orpel aus Mannheim analysiert Obermanns Kunst wie folgt: Obermanns Malerei bewegt sich in einem Feld zwischen Figuration und Informel. Auf den ersten Eindruck wirken diese Arbeiten figurativ. In vielen meint man Köpfe zu erkennen. Der Kopf ist für ihn wie eine Metapher, ein Spiegelbild. Aber der Kopf im Werk von Obermann existiert gleichsam in Innen und in Außensicht. Er ist Form, in sich abgeschlossen. Gleichzeitig aber auch Unform, offen. Ort der Gedanken, Träume, Fantasien, denn bei näherer Betrachtung scheinen sich diese Figuren in Landschaften aufzulösen. Bildräume entstehen, die sich in die Tiefe hinein fortentwickeln. Bewegung im Bild darzustellen, ist Obermann erklärtermaßen ein Anliegen. Konkret bedeutet dies die Auflösung der Statik, wie sie einer allzu klar definierten Zeichnung von Natur aus anhaftet. Insofern dominiert bei Obermanns Malerei das Kolorit, das freie Spiel der Kräfte, das sich aus der Wechselbeziehung von Farbe, stofflicher Substanz und Form ergibt. Die Malerei entwickelt sich sowohl in der Fläche als auch aus der Tiefe heraus. Was sich dem ersten Blick offenbart, erscheint dabei als die Spitze des Eisbergs. Lasierend aufgetragene Farbschichten überlagern sich, allerdings oft nicht deckungsgleich wie bei den alten Meistern. Bewusst werden Partien offengelassen. Auch malt der Maler nicht auf traditionelle Weise vor der Staffelei. Er legt die Leinwände flach auf den Boden, um so auch den Fluss der Farbe besser beeinflussen zu können. Dadurch wird der prozesshafte Charakter jener Werke konstituiert: Bilder erscheinen hier gewissermaßen wie Augenblicksaufnahmen des Malvorgangs und stehen im Spannungsverhältnis zwischen Werden und Vergehen. Mit seinen Arbeiten huldigt Obermann einer Ästhetik der Metamorphosen.

Sparkassen-Galerie Olpe-Drolshagen-Wenden, Westfälische Straße 9, Olpe
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