Kultur!Aktuell in Siegen-Wittgenstein

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 Sonntag, 22.02.2026:
 Musik
Sonntag | 22.02.2026 | 17.00 Uhr
Sinfoniekonzert
Das Collegium Musicum Siegen widmet sein Winterkonzert in großer Dankbarkeit seinem 2025 verstorbenen Mitglied Dagmar Schleifenbaum, Wohltäterin des Orchesters. Ihr zu Ehren erklingen Werke von Schubert, Gluck und Wagner, sowie das wunderbare Klavierkonzert 23 A-Dur von Mozart. Solist ist Alexander Breitenbach, aus Siegen stammender Pianist, ehemaliger Schüler der Fritz-Busch-Musikschule.Der Dirigent ist Naotaka Maejima.
Festsaal der Rudolf Steiner Schule, Kolpingstraße 3, Siegen 0271/84555
Veranstalter: Collegium Musicum Siegen e.V.
Veranstaltungs-ID: 61110 
Sonntag | 22.02.2026 | 17.30 Uhr
Winterkonzert II: Streichtrio und Fagott im Siegerlandmuseum
Der Oraniersaal wird wieder zum Konzertsaal: Die beliebten Winterkonzerte im Siegerlandmuseum laden wieder zu Kammermusik auf höchstem Niveau ein. Die Winterkonzerte sind eine Kooperation zwischen dem Siegerlandmuseum und der Philharmonie Südwestfalen. Besetzung: Susumu Takahashi, Fagott Yoshie Saito, Violine Elena Santana, Viola Pauline Gude, Violoncello Werke von Franz Schubert, Ernst von Dohnáyi, Francois Devienne und Ludwig van Beethoven. Einlass ist jeweils ab 17 Uhr bei freier Platzwahl. Tickets sind an der Museumskasse zu den Öffnungszeiten des Siegerlandmuseums (Di-So, 10-17 Uhr) erhältlich. Einzelticket: 25 Euro | Ticketpaket für zwei Konzerte: 45 Euro | Ticketpaket für vier Konzerte: 85 Euro, jeweils Getränk inklusive. Stornierung, Rückgabe und Umtausch der Konzerttickets sind ausgeschlossen.
Siegerlandmuseum, Oberes Schloss 2, 57072 Siegen 0271 404 1900
Veranstalter: Siegerlandmuseum
Veranstaltungs-ID: 60872 
Sonntag | 22.02.2026 | 18.00 Uhr
SO VIEL HIMMEL: Rilke Projekt Mit Nina Hoger, Dietmar Bär und Ralf Bauer.
In Kooperation mit dem Kulturbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein und dem Gebrüder-Busch-Kreis e.V. Anlässlich des 150. Geburtstages von Rainer Maria Rilke brachten Angelica Fleer & Richard Schönherz 2025 mit "So viel Himmel" Europas erfolgreichstes Poesie-Projekt im Rahmen einer Jubiläumstour auf die Bühnen. Das mehrfach preisgekrönte Schönherz & Fleer Rilke Projekt tourt seit 2004 erfolgreich durch Deutschland. Renommierte Schauspieler und Musiker wie z.B. Ben Becker, Jürgen Prochnow, Robert Stadlober, Felicitas Woll und Max Mutzke interpretierten bereits live unter der Regie der beiden Produzenten ausgewählte Texte Rilkes im Zusammenspiel mit der Musik aus den Rilke Projekt-Alben. An diesem Sonntag werden Nina Hoger, Dietmar Bär - bekannt aus dem Tatort Köln - und Ralf Bauer gemeinsam mit Richard Schönherz und der Rilke Projekt-Band auf der Bühne der Otto-Flick-Halle stehen.
Otto-Flick-Halle, Moltkestr. 12, Kreuztal +49 (0)2732 51-324
Veranstalter: kreuztalkultur
Veranstaltungs-ID: 60322 bsw
Sonntag | 22.02.2026 | 19.00 Uhr
Rock4 The Vocal Experience
Die A-Cappella (Rock)Stars aus Holland spielen zum letzten Mal ihr bisher erfolgreichstes Programm. Die niederländische Gruppe Rock4 hat sich in den letzten Jahren zu einer richtigen Vocal-Rock-Band entwickelt mit einem tiefen Bass und einem Perkussionisten von Weltklasse, einem beeindruckenden Leadsänger und einem großartigen, klassischen Tenor. Stimmkünstler auf höchstem Niveau, die gemeinsam die Grenzen um Gesang, Rhythmus und Harmonien schärfen und erweitern. Mit dem Programm “The Vocal Experience” entführt Rock4 das Publikum auf eine emotionale Zeitreise mit Songs von Pink Floyd, Genesis und Queen, aber auch von Rag'n‘ Bone Man, Billie Eilish und Faithless. Dabei werden alle musikalischen Register gezogen mit packenden Soli und einzigartigen, berührenden Liedinterpretationen.
Heimhof-Theater, Heimhofstr. 7 a, Burbach 02736/5096850  [Karten]
Veranstalter: Förderverein Heimhof-Theater e.V.
Veranstaltungs-ID: 60061 bsw
 Literatur
Sonntag | 22.02.2026 | 16.00 Uhr
Der Baum des Lebens - Leben und Werk von Chava Rosenfarb (1923-2011) Vortrag und Lesung mit musikalischer Umrahmung von Uwe von Seltmann Chava Rosenfarb (geboren 1923 im polnischen Lodz, gestorben 2011 im kanadischen Lethbridge) zählt zu den bedeutendsten jiddisch-sprachigen Dichterinnen und Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Während ihr umfangreiches Werk vor allem in Polen, den USA und Kanada vielfach gewürdigt wird, ist sie in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Der Buchautor und Jiddisch-Übersetzer Uwe von Seltmann bietet einen Einblick in Leben und Werk der Autorin. Zugleich lädt er zu einer Reise in das polnische Jiddischland ein, in dem die vielfach ausgezeichnete Chava Rosenfarb zu Hause war, bis die Deutschen die jiddische Kultur und Sprache während des Zweiten Weltkriegs weitgehend vernichteten. Vortrag und Lesung werden umrahmt mit Liedern und Musikstücken, die die Vielfalt der jiddischen Kultur verdeutlichen. Chava Rosenfarb wurde 1923 im polnischen Lodz in einer jiddisch-sprachigen Familie geboren, die der jüdischen Arbeiterbewegung der Bundisten angehörte. Im Alter von acht Jahren begann sie, erste Gedichte zu schreiben. Unter der deutschen Besatzung überlebte sie das Ghetto Lodz, das Vernichtungslager Auschwitz sowie die Konzentrationslager Sasel (Hamburg) und Bergen-Belsen. Am 15. April 1945 wurde sie dort, schwer erkrankt an Typhus, von der britischen Armee befreit. Nach Jahren als Heimat- und Staatenlose, die sie vor allem in Belgien verbrachte, emigrierte sie 1950 mit ihrem Mann Heniek Morgentaler nach Kanada. Zwischen 1947 und 1966 veröffentlichte sie mehrere Gedichtbände und Theaterstücke in jiddischer Sprache, ehe sie sich dem Genre des Romans zuwandte. 1972 erschien ihr bedeutendstes Werk, das dreibändige Opus der boym fun lebn (Der Baum des Lebens), in dem sie detailreich das Leben im Lodzer Ghetto schildert. Der boym fun lebn wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet und ins Englische, Hebräische und Polnische übersetzt. Als erste jiddisch-sprachige Schriftstellerin Kanadas wurde Chava Rosenfarb 2006 von der Universität Lethbridge mit der Ehrendoktorwürde geehrt. Zahlreiche Texte Rosenfarbs wurden von ihrer 1950 in Montreal geborenen Tochter Goldie Morgentaler, Professorin für englische Literatur, ins Englische übersetzt. Uwe von Seltmann, geboren 1964 in Müsen/NRW, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der jiddischen Sprache und Kultur. Er war Regisseur und Co-Produzent des preisgekrönten Dokumentarfilms „Boris Dorfman – A mentsh“, der ersten deutschpolnischen Co-Produktion in jiddischer Sprache nach der Schoah (2014). Zuletzt erschienen im homunculus-Verlag die erste deutschsprachige Biografie des jiddischen Dichters Mordechai Gebirtig (1877–1942) „Es brennt“ (2018), die international als „Pionierarbeit gegen das Vergessen“ und „monumentale Biografie“ gewürdigt wurde, sowie 2021 „Wir sind da!“, das offizielle Buch zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen 0271 20100

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