Kultur!Aktuell in Siegen-Wittgenstein

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 Mittwoch, 18.02.2026:
 Vorträge
Mittwoch | 18.02.2026 | 16.00 Uhr
Geschüttelt nicht gerührt, James Bond im Visier der Physik Benefiz-Veranstaltung zum 10-jährigen Stiftungsjubiläum der Gisela und Joachim Labenz Stiftung
Alle kennen James Bond und lieben seine vielen waghalsigen Abenteuer, die er zu bestehen hat. Aber wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass er das Flugzeug am Anfang des Films „GoldenEye“ in der Luft erreicht... Wie können Politik, Wissenschaft und engagierte Bürger Verantwortung für die Zukunft der Medizin übernehmen? Wir laden Sie herzlich ein zur Jubiläumsveranstaltung der Gisela und Joachim Labenz-Stiftung, die dieser Frage ganz konkret nachgehen möchte. Besonders freuen wir uns, Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein- Westfalen als Redner gewinnen zu können. Als langjähriger Gestalter der Gesundheits- und Sozialpolitik bringt er umfassende politische Erfahrung sowie eine klare, praxisnahe Perspektive auf zentrale Fragen künftiger Gesundheitsversorgung und sozialer Sicherungssysteme mit. Minister Laumann steht für einen offenen Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis. Entsprechend pointiert wird er die Veranstaltung um eine wichtige politische Perspektive mit gesellschaftlicher Relevanz bereichern. Prof. Dr. Stefanie Reese ist eine der profiliertesten Ingenieurwissenschaftlerinnen Deutschlands. Seit über zwei Jahren prägt sie als Rektorin der Universität Siegen die strategische Weiterentwicklung von Wissenschaft, Lehre und Transfer. Prof. Reese steht für wissenschaftliche Exzellenz, interdisziplinäres Denken und eine klare Vision moderner Hochschulen – analytisch brillant, führungsstark und gesellschaftlich wirksam. Gespannt sein dürfen wir auf ihre Gedanken zum neu gegründeten Zentrum für interdisziplinäre Gesundheitsforschung an der Universität Siegen. Höhepunkt ist der Hauptvortrag von Prof. Dr. Metin Tolan. Er ist Professor für Experimentelle Physik sowie einer der bekanntesten Wissenschaftskommunikatoren im deutschsprachigen Raum. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend. Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der Labenz-Stiftung sind willkommen.
Universität Siegen, Foyer US-C Hörsaalzentrum Unteres Schloss Siegen -
Veranstalter: Bürgerstiftung Siegen
Veranstaltungs-ID: 62123 

 Donnerstag, 19.02.2026:
 Vorträge
Donnerstag | 19.02.2026 | 17.45 Uhr
"Bürgerräte, Netzpolitik, lokale Demokratie: Wann hält Partizipation, was sie verspricht?" Siegener Forum in Kooperation mit dem SFB 1472 »Transformationen des Populären«
Menschen für politische Partizipation zu begeistern, ist mit vielerlei Herausforderungen verbunden – darum erfahren auch neue oder unkonventionelle Formen der Beteiligung eine zunehmende Aufmerksamkeit. In der Podiumsdiskussion setzen sich die Expert*innen mit den Erwartungen, Chancen und Enttäuschungen politischer Partizipation auseinander. | odiumsgespräch in Kooperation mit dem SFB 1472 »Transformationen des Populären« Sprecher*innen: Prof. Dr. Sigrid Baringhorst (Universität Siegen), Prof. Dr. Chantal Munsch (Universität Siegen), Fran Osre&#269;ki (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Henning Witzel (Netzwerk Junge Bürgermeister*innen); Moderation: Maren Lehmann (Zeppelin Universität, Friedrichshafen / SFB 1472 Medien der Kooperation)
Universität Siegen Seminarzentrum US-S Siegen, Obergraben 25 0271/740-4508
Veranstalter: Uni Siegen, FORUM SIEGEN
Veranstaltungs-ID: 61313 
Donnerstag | 19.02.2026 | 19.00 Uhr
Multivisions-Vortrag: »Kappadokien«
Multivisions-Vortrag: »Kappadokien« Mitten in der Türkei, in Anatolien, liegt eine märchenhafte Landschaft: Kappadokien, bekannt für seine Höhlenwohnungen, die aus dem weichen Tuffgestein herausgeschlagen wurden. Besonders sehenswert ist Göreme mit vielen christlichen Höhlenkirchen und wundervollen Wandmalereien. Fremd, aber würdevoll: der Tanz der Derwische. Auf einer Wanderung durch das Rote Tal entdecken wir immer neue Perspektiven einer malerischen Landschaft. Höhepunkt jeder Kappadokienreise ist eine Ballonfahrt, die noch vor Sonnenaufgang startet. Die Reisereportage von Gerhard Braunöhler bietet mit brillanten Bildern auf großer Leinwand und mit ausgewählter Musik ein besonderes Erlebnis. Dazu gibt es viele Informationen zu Land und Leuten. Bitte bringen Sie die 6.- € pro Person bar zur Veranstaltung mit!
vhs Siegen KrönchenCenter, Markt 25, 57072 Siegen 0271/404-3000
Veranstalter: vhs Siegen
Veranstaltungs-ID: 62260 
 Kinder
Donnerstag | 19.02.2026 | 16.00 Uhr
Vorlesestunde für Kinder ab 4 Jahren Opas wissen mehr!
Kinder ab vier Jahren können sich auf eine liebevolle Vorlesestunde freuen, die Geschichten über Opas und ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt stellt. Studentinnen und Studenten des Seminars für Anglistik der Universität Siegen lesen aus ausgewählten Bilderbüchern zum Thema „Opas wissen mehr“ vor und nehmen die Kinder mit auf eine warmherzige Reise durch Erinnerungen, Wissen und kleine Abenteuer. Im Anschluss wird gemeinsam gemalt oder gebastelt. Der Eintritt ist frei, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gruppen ab sechs Kindern sollten sich jedoch vorher unter der Telefonnummer (0271) 404-3025 oder per E-Mail an stadtbibliothek@siegen.de anmelden
Stadtbibliothek Siegen, Markt 25 0271 404-3011
Veranstalter: Stadtbibliothek Siegen
Veranstaltungs-ID: 62095 

 Sonntag, 22.02.2026:
 Literatur
Sonntag | 22.02.2026 | 16.00 Uhr
Der Baum des Lebens - Leben und Werk von Chava Rosenfarb (1923-2011) Vortrag und Lesung mit musikalischer Umrahmung von Uwe von Seltmann Chava Rosenfarb (geboren 1923 im polnischen Lodz, gestorben 2011 im kanadischen Lethbridge) zählt zu den bedeutendsten jiddisch-sprachigen Dichterinnen und Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Während ihr umfangreiches Werk vor allem in Polen, den USA und Kanada vielfach gewürdigt wird, ist sie in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Der Buchautor und Jiddisch-Übersetzer Uwe von Seltmann bietet einen Einblick in Leben und Werk der Autorin. Zugleich lädt er zu einer Reise in das polnische Jiddischland ein, in dem die vielfach ausgezeichnete Chava Rosenfarb zu Hause war, bis die Deutschen die jiddische Kultur und Sprache während des Zweiten Weltkriegs weitgehend vernichteten. Vortrag und Lesung werden umrahmt mit Liedern und Musikstücken, die die Vielfalt der jiddischen Kultur verdeutlichen. Chava Rosenfarb wurde 1923 im polnischen Lodz in einer jiddisch-sprachigen Familie geboren, die der jüdischen Arbeiterbewegung der Bundisten angehörte. Im Alter von acht Jahren begann sie, erste Gedichte zu schreiben. Unter der deutschen Besatzung überlebte sie das Ghetto Lodz, das Vernichtungslager Auschwitz sowie die Konzentrationslager Sasel (Hamburg) und Bergen-Belsen. Am 15. April 1945 wurde sie dort, schwer erkrankt an Typhus, von der britischen Armee befreit. Nach Jahren als Heimat- und Staatenlose, die sie vor allem in Belgien verbrachte, emigrierte sie 1950 mit ihrem Mann Heniek Morgentaler nach Kanada. Zwischen 1947 und 1966 veröffentlichte sie mehrere Gedichtbände und Theaterstücke in jiddischer Sprache, ehe sie sich dem Genre des Romans zuwandte. 1972 erschien ihr bedeutendstes Werk, das dreibändige Opus der boym fun lebn (Der Baum des Lebens), in dem sie detailreich das Leben im Lodzer Ghetto schildert. Der boym fun lebn wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet und ins Englische, Hebräische und Polnische übersetzt. Als erste jiddisch-sprachige Schriftstellerin Kanadas wurde Chava Rosenfarb 2006 von der Universität Lethbridge mit der Ehrendoktorwürde geehrt. Zahlreiche Texte Rosenfarbs wurden von ihrer 1950 in Montreal geborenen Tochter Goldie Morgentaler, Professorin für englische Literatur, ins Englische übersetzt. Uwe von Seltmann, geboren 1964 in Müsen/NRW, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der jiddischen Sprache und Kultur. Er war Regisseur und Co-Produzent des preisgekrönten Dokumentarfilms „Boris Dorfman – A mentsh“, der ersten deutschpolnischen Co-Produktion in jiddischer Sprache nach der Schoah (2014). Zuletzt erschienen im homunculus-Verlag die erste deutschsprachige Biografie des jiddischen Dichters Mordechai Gebirtig (1877–1942) „Es brennt“ (2018), die international als „Pionierarbeit gegen das Vergessen“ und „monumentale Biografie“ gewürdigt wurde, sowie 2021 „Wir sind da!“, das offizielle Buch zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen 0271 20100

 Dienstag, 24.02.2026:
 Kinder
Dienstag | 24.02.2026 | 16.30 bis 18.30 Uhr
„Säen, Ernte, Sterne: Wie nutzten Menschen vor etwa 3000 Jahren die Himmelsscheibe von Nebra?“ Museumspädagogen Landesmuseum für Frühgeschichte Halle/Saale
Die Himmelsscheibe von Nebra ist eine kreisförmige Bronzeplatte mit Abbildungen zum Beispiel von Sonne, Mond und Sternen aus Gold, die als die älteste bisher bekannte konkrete Himmelsdarstellung gilt. Ihr Alter wird auf 3700 bis 4100 Jahre geschätzt. Sie wurde am 4. Juli 1999 von Raubgräbern im Bundesland Sachsen-Anhalt gefunden. Seit Juni 2013 gehört die Himmelsscheibe von Nebra zum UNESCO–Weltdokumentenerbe in Deutschland.
Campus Unteres Schloss Siegen (Schloßplatz), US-C 116 Siegen, Kölner Str. 41 0271 / 740-2513
Veranstalter: Haus der Wissenschaft der Uni Siegen
Veranstaltungs-ID: 62051 

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