Kultur!Aktuell in Siegen-Wittgenstein

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 Freitag, 13.02.2026:
 Literatur
Freitag | 13.02.2026 | 19.00 Uhr
"Der Pakt mit meinem Schutzengel" Sandra Halbe liest im Q aus ihrem neuen Roman
Sandra Halbe legt mit "Der Pakt mit meinem Schutzengel“ ihren neuen Roman vor. Im Q liest sie auch ihrem Buch, das Magie, Emotionen und die Frage "Was würdest du tun für ein bisschen mehr Zeit?" miteinander verbindet. Darum geht’s in der packenden Story: Vera wacht im Krankenhaus auf und der Albtraum beginnt, als sie denselben Tag immer wieder erleben muss. Gefangen in einer endlosen Schleife zwischen Leben und Tod, begegnet sie Ted, ihrem Schutzengel.Nur ist der gar nicht engelsgleich: Er raucht, flucht und lacht über die Idee von göttlicher Gnade. Er bietet ihr einen Pakt an: Etwas mehr Lebenszeit, doch den Preis verschweigt er ihr. Aus Verzweiflung stimmt Vera zu und setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihr Schicksal für immer verändern ... Infos und Anmeldung im Kalender auf qulturwerkstatt.de
Q, Zaunstr. 1d, 57250 Netphen 015906129063
Veranstalter: Qulturwerkstatt e.V.
Veranstaltungs-ID: 62210 bsw

 Sonntag, 15.02.2026:
 Vorträge
Sonntag | 15.02.2026 | 17.00 Uhr
Yalla Yalla Arabia Lutz Jäkel & Nadine Pungs
Heitere, ernste und berührende Geschichten, wie sie in den Nachrichten nicht vorkommen. Seit vielen Jahren bereisen die Schriftstellerin Nadine Pungs und der Fotojournalist Lutz Jäkel die leuchtenden Länder der Arabischen Halbinsel. Eine Region, die von negativen Schlagzeilen und Klischees geprägt ist. Damit räumen Pungs und Jäkel in ihrer mehrfach preisgekrönten Live-Reportage auf, erzählen von Wüstenweh und Klimawandel, von Herzlichkeit und Zerstörung, von Werden und Vergehen. Immer waren die beiden Reisenden getrennt unterwegs, da sie nichts voneinander wussten. Als Lutz Jäkel in Jordanien die Tempelgräber der Felsenstadt Petra bestaunte, folgte Nadine Pungs den Spuren einer berühmten Orientreisenden. Während Jäkel in den Vereinigten Arabischen Emiraten Interviews mit erfolgreichen Geschäftsfrauen führte, sprach Pungs in Kuwait mit Gastarbeitern über prekäre Lebensbedingungen. In Bahrain erlebten sie das sündige Nachtleben. Pungs hat auf eigene Faust für mehrere Monate Saudi-Arabien erkundet und traf einen Prinzen, dafür lebte Jäkel im Jemen, lange vor dem Krieg, fuhr dort mit Drogenhändlern durch die Wüste. Pungs stand bloß an der Grenze im Oman und schaute in das Land hinein. Eines Tages beschließen sie, gemeinsam in eines der spannendsten Länder des Nahen Ostens aufzubrechen, in dem sie beide noch nie zuvor gewesen sind: in den Irak, ins einstige Mesopotamien, die Wiege der Zivilisation. Aber auch ein Land, das Jahrzehnte Diktatur, Kriege und Konflikte durchlitt. Zusammen besuchen sie prachtvolle schiitische Schreine, sprechen mit jungen Irakern über ihre Zukunft, passieren rund vierzig militärische Checkpoints und sehen zu, wie die Sonne im Tigris versinkt. Am Ende haben Nadine Pungs und Lutz Jäkel heitere wie berührende Geschichten und Fotografien aus allen Ländern der Arabischen Halbinsel eingesammelt, Geschichten, wie sie in den Nachrichten nicht vorkommen. Denn über die 87 Millionen Menschen, die auf der Halbinsel wohnen, tanzen, lachen, streiten und lieben, wissen wir im Westen fast nichts. Yalla Yalla - arabisch für: Auf geht's! Infotainment at its best.
Otto-Flick-Halle, Moltkestr. 12, Kreuztal +49 (0)2732 51-324
Veranstalter: kreuztalkultur
Veranstaltungs-ID: 60321 bsw

 Mittwoch, 18.02.2026:
 Vorträge
Mittwoch | 18.02.2026 | 16.00 Uhr
Geschüttelt nicht gerührt, James Bond im Visier der Physik Benefiz-Veranstaltung zum 10-jährigen Stiftungsjubiläum der Gisela und Joachim Labenz Stiftung
Alle kennen James Bond und lieben seine vielen waghalsigen Abenteuer, die er zu bestehen hat. Aber wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass er das Flugzeug am Anfang des Films „GoldenEye“ in der Luft erreicht... Wie können Politik, Wissenschaft und engagierte Bürger Verantwortung für die Zukunft der Medizin übernehmen? Wir laden Sie herzlich ein zur Jubiläumsveranstaltung der Gisela und Joachim Labenz-Stiftung, die dieser Frage ganz konkret nachgehen möchte. Besonders freuen wir uns, Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein- Westfalen als Redner gewinnen zu können. Als langjähriger Gestalter der Gesundheits- und Sozialpolitik bringt er umfassende politische Erfahrung sowie eine klare, praxisnahe Perspektive auf zentrale Fragen künftiger Gesundheitsversorgung und sozialer Sicherungssysteme mit. Minister Laumann steht für einen offenen Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis. Entsprechend pointiert wird er die Veranstaltung um eine wichtige politische Perspektive mit gesellschaftlicher Relevanz bereichern. Prof. Dr. Stefanie Reese ist eine der profiliertesten Ingenieurwissenschaftlerinnen Deutschlands. Seit über zwei Jahren prägt sie als Rektorin der Universität Siegen die strategische Weiterentwicklung von Wissenschaft, Lehre und Transfer. Prof. Reese steht für wissenschaftliche Exzellenz, interdisziplinäres Denken und eine klare Vision moderner Hochschulen – analytisch brillant, führungsstark und gesellschaftlich wirksam. Gespannt sein dürfen wir auf ihre Gedanken zum neu gegründeten Zentrum für interdisziplinäre Gesundheitsforschung an der Universität Siegen. Höhepunkt ist der Hauptvortrag von Prof. Dr. Metin Tolan. Er ist Professor für Experimentelle Physik sowie einer der bekanntesten Wissenschaftskommunikatoren im deutschsprachigen Raum. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend. Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der Labenz-Stiftung sind willkommen.
Universität Siegen, Foyer US-C Hörsaalzentrum Unteres Schloss Siegen -
Veranstalter: Bürgerstiftung Siegen
Veranstaltungs-ID: 62123 

 Donnerstag, 19.02.2026:
 Vorträge
Donnerstag | 19.02.2026 | 17.45 Uhr
"Bürgerräte, Netzpolitik, lokale Demokratie: Wann hält Partizipation, was sie verspricht?" Siegener Forum in Kooperation mit dem SFB 1472 »Transformationen des Populären«
Menschen für politische Partizipation zu begeistern, ist mit vielerlei Herausforderungen verbunden – darum erfahren auch neue oder unkonventionelle Formen der Beteiligung eine zunehmende Aufmerksamkeit. In der Podiumsdiskussion setzen sich die Expert*innen mit den Erwartungen, Chancen und Enttäuschungen politischer Partizipation auseinander. | odiumsgespräch in Kooperation mit dem SFB 1472 »Transformationen des Populären« Sprecher*innen: Prof. Dr. Sigrid Baringhorst (Universität Siegen), Prof. Dr. Chantal Munsch (Universität Siegen), Fran Osre&#269;ki (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Henning Witzel (Netzwerk Junge Bürgermeister*innen); Moderation: Maren Lehmann (Zeppelin Universität, Friedrichshafen / SFB 1472 Medien der Kooperation)
Universität Siegen Seminarzentrum US-S Siegen, Obergraben 25 0271/740-4508
Veranstalter: Uni Siegen, FORUM SIEGEN
Veranstaltungs-ID: 61313 

 Sonntag, 22.02.2026:
 Literatur
Sonntag | 22.02.2026 | 16.00 Uhr
Der Baum des Lebens - Leben und Werk von Chava Rosenfarb (1923-2011) Vortrag und Lesung mit musikalischer Umrahmung von Uwe von Seltmann Chava Rosenfarb (geboren 1923 im polnischen Lodz, gestorben 2011 im kanadischen Lethbridge) zählt zu den bedeutendsten jiddisch-sprachigen Dichterinnen und Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Während ihr umfangreiches Werk vor allem in Polen, den USA und Kanada vielfach gewürdigt wird, ist sie in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Der Buchautor und Jiddisch-Übersetzer Uwe von Seltmann bietet einen Einblick in Leben und Werk der Autorin. Zugleich lädt er zu einer Reise in das polnische Jiddischland ein, in dem die vielfach ausgezeichnete Chava Rosenfarb zu Hause war, bis die Deutschen die jiddische Kultur und Sprache während des Zweiten Weltkriegs weitgehend vernichteten. Vortrag und Lesung werden umrahmt mit Liedern und Musikstücken, die die Vielfalt der jiddischen Kultur verdeutlichen. Chava Rosenfarb wurde 1923 im polnischen Lodz in einer jiddisch-sprachigen Familie geboren, die der jüdischen Arbeiterbewegung der Bundisten angehörte. Im Alter von acht Jahren begann sie, erste Gedichte zu schreiben. Unter der deutschen Besatzung überlebte sie das Ghetto Lodz, das Vernichtungslager Auschwitz sowie die Konzentrationslager Sasel (Hamburg) und Bergen-Belsen. Am 15. April 1945 wurde sie dort, schwer erkrankt an Typhus, von der britischen Armee befreit. Nach Jahren als Heimat- und Staatenlose, die sie vor allem in Belgien verbrachte, emigrierte sie 1950 mit ihrem Mann Heniek Morgentaler nach Kanada. Zwischen 1947 und 1966 veröffentlichte sie mehrere Gedichtbände und Theaterstücke in jiddischer Sprache, ehe sie sich dem Genre des Romans zuwandte. 1972 erschien ihr bedeutendstes Werk, das dreibändige Opus der boym fun lebn (Der Baum des Lebens), in dem sie detailreich das Leben im Lodzer Ghetto schildert. Der boym fun lebn wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet und ins Englische, Hebräische und Polnische übersetzt. Als erste jiddisch-sprachige Schriftstellerin Kanadas wurde Chava Rosenfarb 2006 von der Universität Lethbridge mit der Ehrendoktorwürde geehrt. Zahlreiche Texte Rosenfarbs wurden von ihrer 1950 in Montreal geborenen Tochter Goldie Morgentaler, Professorin für englische Literatur, ins Englische übersetzt. Uwe von Seltmann, geboren 1964 in Müsen/NRW, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der jiddischen Sprache und Kultur. Er war Regisseur und Co-Produzent des preisgekrönten Dokumentarfilms „Boris Dorfman – A mentsh“, der ersten deutschpolnischen Co-Produktion in jiddischer Sprache nach der Schoah (2014). Zuletzt erschienen im homunculus-Verlag die erste deutschsprachige Biografie des jiddischen Dichters Mordechai Gebirtig (1877–1942) „Es brennt“ (2018), die international als „Pionierarbeit gegen das Vergessen“ und „monumentale Biografie“ gewürdigt wurde, sowie 2021 „Wir sind da!“, das offizielle Buch zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen 0271 20100

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