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Sonntag, 08.02.2026:
Verschiedenes
Sonntag | 08.02.2026 | 10.00 - 17.00 Uhr
SUPERSCENE
Improtheater-Workshop mit Die Affirmative

Die Affirmative
In diesem zweitägigen Workshop improvisieren wir ganz ohne Kamera echte Blockbuster. Wir entwickeln Szenen, die sich anfühlen wie Filme mit Regie, Genres, Cliffhangern und dramatischen Twists. Wir trainieren, aus dem Stegreif filmreife Geschichten zu erzählen, genretypische Figuren zu entwickeln und dabei das Publikum einzubinden. Ziel ist es, die eigenen Impro-Skills so zu schärfen, dass eine zusammenhängende, mitreißende „Super Scene“ entsteht – ein Film, der sich direkt vor den Augen des Publikums erfindet. Super Scene ist ein Improformat, das funktioniert wie ein Mini-Filmfestival: Mehrere Regisseur*innen präsentieren jeweils ihren eigenen Film. In jeder Runde lässt jede Regie eine Szene improvisieren – egal ob Musical, Zombieslasher, verrauchter Film Noir oder Kunstfilm. Jede Szene endet mit einem Cliffhanger, der Lust macht, weiterzuschauen. Am Ende jeder Runde stimmt das Publikum ab: Welche Story verdient eine Fortsetzung? Welche wird abgesetzt? So fliegt ein Film nach dem anderen raus – bis nur noch eine übrig bleibt: die Super Scene. In diesem Workshop lernst du, souverän und unterhaltsam Regie zu führen, Cliffhanger zu produzieren und Verantwortung für eine Storyline zu übernehmen. Wir bauen auf einigen klassischen Filmgenres auf, die du bereits kennst und erweitern sie um andere filmische Mittel. Du schärfst dein Gespür für Dramaturgie, setzt gezielt Schnitte und bringst dein eigenes Blockbuster-Meisterwerk auf die Bühne. Der Workshop wird geleitet von einem Ensemblemitglied von Die Affirmative. Die Affirmative ist eines der führenden Improvisationstheater-Ensembles Deutschlands. Seit vielen Jahren prägt die Gruppe die Kulturszene im Rhein-Main-Gebiet. Neben ihren Bühnenformaten betreibt Die Affirmative auch die größte Improschule Deutschlands mit über 300 Schüler*innen.
Bruchwerk Theater Siegen, Siegbergstraße 1, Siegen
0271 809 18 968
[Karten]
Sonntag | 08.02.2026 | 14.30 Uhr
Unter Tage im Siegerlandmuseum
Führung im Siegerlandmuseum

© Siegerlandmuseum
Ein Bergwerk im Museum?! Tatsächlich! Im
Siegerlandmuseum können Sie in die Welt des historischen Bergbaus eintauchen. Über 2.000 Jahre lang prägten Bergbau und Eisenerzgewinnung die Region und machten das Siegerland zu einem bedeutenden Standort. Bis 1965 wurde hier aktiv unter Tage gearbeitet. Um diese harte und gefährliche Arbeit greifbar zu machen, wurde 1938 direkt unter dem Schlosshof ein beeindruckendes Schaubergwerk angelegt. Erfahren Sie darüber hinaus, wie das geförderte Eisenerz weiterverarbeitet wurde – ein spannender Einblick in die Industriegeschichte des Siegerlands! Beginn der Führung ist an der Museumskasse. Erwachsene: 8 Euro (inkl. Eintritt), Kinder (6-18 Jahre): 4 Euro (Eintritt frei) Um eine Anmeldung unter
Siegerlandmuseum.de wird gebeten.
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss Siegen, Burgstraße
0271 404 1907
Anmeldung
Kunst/Vernissage
Sonntag | 08.02.2026 | 16.00 Uhr
Vernissage der Ausstellung „Chut adom – 100 rote Bändchen“
Eine Ausstellung mit Fotografien der Dortmunder Künstlerin Era Freidzon zur Eröffnung des „Jahres der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2026 – 5786/5787“ mit dem Motto „Schulter an Schulter miteinander“ Die Ausstellung „Chut adom – 100 rote Bändchen“ zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben der Kinder in der Jüdischen Gemeinde Dortmund und macht jüdischen Alltag sichtbar. Die Dortmunder Künstlerin Era Freidzon fotografierte im jüdischen Kindergarten Kinderhände, die basteln, malen, lesen, spielen, kochen, Sport machen, beten oder musizieren. Die Aufnahmen sind jeweils schwarz-weiß – bis auf ein rotes Element: das Chut adom. Diese roten Bändchen, auch „Kabbala-Bändchen“ genannt, sind Glücksbringer und Schutzzeichen gegen den „bösen Blick“. Wenn die Eltern sie ihren Kindern ums linke Handgelenk knüpfen, segnen sie sie mit einem hebräischen Gebet („Ana Be K’oach“) oder einem jiddischen Segenspruch wie „Mazel dir, Zai Gezunt!“ („Viel Glück, bleib gesund“). Mit diesem Schutz gewappnet soll es den kleinen Menschen besser gelingen, ihren eigenen Weg zu finden und ihr Leben zu meistern. Für Era Freidzon sind die Fotografien ein visuelles Gebet für das individuelle Glück und eine bessere Zukunft für alle Kinder – und dafür, dass jüdisches Leben in Deutschland, trotz allen Widrigkeiten, stattfindet und eine Zukunft hat.
Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen
0271-4041223