Mittwoch | 07.01.2026 | 17.30 Uhr
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

(D 2025, 113 Minuten, ab 6 Jahren): Als sich 2019 der Mauerfall zum 30. Mal jährt, bereitet das Magazin „Fakt“ eine Sonderausgabe vor. Der Journalist Alexander Landmann (Leon Ullrich) ist bei seinen Recherchen auf den Videothekenbesitzer Micha Hartung (Charly Hübner) gestoßen, der angeblich im Juni 1984 als Stellwerksmeister einen Bolzen aus einer Weiche am Bahnhof Friedrichstraße geschlagen hat, weshalb eine Ost- Berliner S-Bahn mit 127 DDR-Bürgern versehentlich in den Westen gelangte. Weil Micha in Geldnöten steckt, erklärt er sich zum Interview bereit, in dem er sich zum Widerständler und Regimegegner stilisiert. „Der letzte Kinofilm des 2024 verstorbenen Regisseurs Wolfgang Becker ist eine schwungvolle Filmsatire über einen tragikomischen Hochstapler. Die ideenreiche, von einem spielfreudigen Ensemble umgesetzte Komödie setzt markante Akzente, indem sie Auswüchse der Medienindustrie, deutsch-deutsche Empfindlichkeiten und Rituale der Erinnerungskultur kritisch hinterfragt." (Filmdienst)
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
Mittwoch | 07.01.2026 | 20.00 Uhr
Stromberg - Wieder alles wie immer
(D 2025, 100 Min., ab 12 Jahren): Im Rahmen eines TV-Specials treffen vor laufenden Kameras die einstigen Mitarbeiter der "CAPITOL"-Versicherung wieder aufeinander: Was als nostalgische Rückschau geplant war, gerät bald außer Kontrolle und endet im Chaos. „Die überraschend reflektierte Meta-Comedy über den kultigen Büro-schinder scheut sich nicht, aktuelle gesellschaftliche Debatten auseinanderzunehmen, und lässt ihre Protagonisten gerade durch ihre Überforderung zu echten Identifikationsfiguren werden.“ (epd Film)
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
[Karten]
28.11.2025 bis 09.01.2026
Mi. + Fr.: 12-17 Uhr / Do.: 08-17 Uhr / Mo. + Sa. + So.: 15-17 Uhr
Fotoausstellung „Wildes Siegerland“
„Klitzeklein, also winzig, eigentlich kaum noch vorhanden, sind die letzten wirklich wilden Refugien Deutschlands, in denen natürliche Prozesse ungestört ablaufen können, geschrumpft auf Mini-Inseln inmitten immer naturfernerer Kulturlandschaften. Viel zu selten begegne ich der Wildnis, obwohl ich ständig auf der Suche nach ihr bin. Trotzdem passiert Wildnis immer noch, auch vor meiner, unserer Haustür. Täglich. Zwar nur in klitzekleinem Format, aber immerhin“. Im Rahmen der Fotoausstellung „Wildes Siegerland“ präsentiert Dirk Manderbach Fotografien von Begegnungen mit dieser Wildnis, von Tieren, die zwar in zunehmend von Menschenhand überprägten Lebensräumen des Siegerlandes leben, aber eben dennoch ein wildes Leben führen. In seiner Heimat, dem Siegerland. Im Fokus stehen z.B. Rotmilan, Honigbiene, Wildbienen aber auch Vierbeiner wie Hirsch, Reh, Rotfuchs und Feldhase. Zu „Werkstattgesprächen“ mit dem Fotografen, also Hintergrundinformationen zur Motivation aber auch zur fotografischen Umsetzung seines Themas „Wildes Siegerland“ lädt das Kulturbüro Burbach am Freitag, dem 09.01.2026, 19.00 Uhr, im Rahmen einer Finissage in die Römergalerie ein (eine Vernissage findet nicht statt!). Der Fotograf ist an den Wochenenden von 15 – 17 Uhr in der Römergalerie.
Neue Römergalerie, Nassauische Str.8, Burbach
02736/4588