Montag | 06.10.2025 | 17.00 Uhr
Toni und Helene
Ohne Altersbeschränkung

© Veranstaltende
Die einst gefeierte Schauspielerin Helene (Christine Pstermayer) lebt in einer Seniorenresidenz in Österreich. Selbstbestimmt hat sie sich einen Termin in einer Schweizer Sterbeklinik organisiert, denn sie sie ist schwer an Krebs erkrankt. Weil sie ihren Jaguar nicht mehr selbst fahren kann, bittet sie ihre resolute Zimmernachbarin Toni (Margarethe Tiesel) um Hilfe. Diese willigt ein, sie ins Nachbarland zu fahren, was angesichts ihrer eigenwilligen Auslegung der Verkehrsregeln zu einer Reise der speziellen Art ausartet. „Liebenswert resolute Figuren, ein exzellentes Schauspiel-Duo sowie reichlich smarte Situationskomik legen den Grundstein für eine publikumswirksame Komödie.“
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
Montag | 06.10.2025 | 20.00 Uhr
Die nackte Kanone

© Veranstaltende
Lt. Frank Drebin Jr. (Liam Neeson), der Sohn des legendären Frank Drebin Sr. (Leslie Nielson), untersucht den angeblichen Selbstmord eines Ingenieurs, der für das Tech-Unternehmen eines zwielichtigen Milliardärs tätig war. Zusammen mit Beth Davenport (Pamela Anderson), der Schwester des Verstorbenen, stolpert Frank Drebin durch die Ermittlungen, um den absurden Plan seines Widersachers aufzudecken. „Das Reboot der gleichnamigen Trilogie dockt formal geschickt und mithilfe eines fantastischen Ensembles sehr erfolgreich an den Humor der Vorgängerfilme an.“ (Filmdienst) PS: Es lohnt sich bis zum Ende sitzenzubleiben!
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467

© Veranstaltende
30.08.2025 bis 08.11.2025
Mi., Sa., So., jeweils 14.00 – 17.00 Uhr
Ackerbürger, Schloss und Höfe
Ausstellung von Alfred ReppelWelche Bedeutung hatte „Landwirtschaft“ eigentlich einst hier in Freudenberg?“ Die ausdrucksstarken Bilder mit landwirtschaftlichen Motiven des Flecker Fotografen Alfred Reppel (1900-1958) warfen auch diese Frage auf. Seinen künstlerisch anspruchsvollen Aufnahmen besitzen eine zusätzliche geschichtliche Wertigkeit, weil sie zugleich das Ende jener Zeit dokumentieren, in der Feldarbeit, Säen und Ernten und die Haltung von Vieh im Flecken eine gewichtige Rolle spielten. Nach der aktuellen Forschung kommt „Landwirtschaft“ in Freudenberg bereits vor der Burggründung (Ersterwähnung 1389) ein beachtenswerter Belang zu. Eine große Rolle dürfte dabei der „Herlinger Hof“ gespielt haben, der am Anfang des Asdorftales am heutigen „Hausplatz“ lag. Er dokumentiert die Herrschaft der „Bicken“, deren Einfluss ebenfalls für Freudenberg bisher kaum aufbereitet ist. Dem Freudenberger Schloss als nassauischem Besitz schreiben Historiker die Bedeutung eines „Wirtschaftshofes“ zu. Hier wurden ausdrücklich Stall und Scheune errichtet (1463) und z.B. 1465 allein 150 Schafe angeschafft. Von hier aus wurde auch die Siegener Residenz mit landwirtschaftlichen Produkten beliefert. Nach der Burggründung und der unterhalb entstandenen Siedlung bedeutete Landwirtschaft „im Flecken“ Aktivitäten zur Selbstversorgung. Die Bürger des Fleckens benötigten, neben z. B. einer Handwerkstätigkeit, landwirtschaftliche Produkte für ihren Eigengebrauch. Sie galten als Bürger, die zusätzlich ein Feld und ihren Garten beackern mussten, als Ackerbürger. Nach einer Steuerliste vom 9. August 1563 lebten im Flecken 333 Einwohner, davon 55 Schatzungspflichtige, in 45 Häusern, die 414 Schafe, 361 Rinder und 15 Pferde hielten. In jedem Haus des Fleckens war „Vieh“ zuhause. Den Hirten und dem Hauberg kam für landwirtschaftliches Leben hohe Bedeutung zu. Die Ackerbürger sind nicht zu vergleichen mit Bauern auf den umliegenden Höfen. Aus zahlreichen einzelnen Hofstellen sind später ganze Dörfer entstanden. Die Ausstellung „Ackerbürger, Schloss und Höfe“, vorbereitet vom Arbeitskreis Stadtgeschichte des Museums, ermöglicht Einblicke in die Landwirtschaft einst im Flecken. Sie lässt nachvollziehen, wie anders die Häuser genutzt wurden und eröffnet neue Perspektiven zur Siedlungsgeschichte und Historie der Stadt. Unter anderem werden auf einem Monitor eine Vielzahl von alten Fotografien zur Landwirtschaft in und um Freudenberg gezeigt. Der Film auf einem anderen Monitor zeigt aufwändige Grafiken über die damalige Nutzung und den Aufbau der Fachwerkhäuser sowie die landwirtschaftliche Entwicklung anhand von Steuerlisten.
4Fachwerk Mittendrin Museum Freudenberg, Mittelstraße 4-6
027347223