Freitag | 21.03.2025 | 20 Uhr
Lucy Fricke
Das Fest

Lucy Fricke | Das Fest
Der einst gefeierte, inzwischen aber als Kassengift geltende Filmregisseur Jakob glaubt, alles verloren zu haben. Seine Karriere ist vorbei, seine letzte Beziehung über zehn Jahre her, er fühlt sich alt, der Körper ist schwach und der Kopf ohne Ideen. Es gebe nichts zu feiern, verkündet er am Morgen seines fünfzigsten Geburtstages. Doch seine beste Freundin Ellen ist anderer Meinung. Und sie schickt ihn auf eine Reise durch seine Vergangenheit. So blickt ein Mann zurück auf sein Leben, das gerade erst beginnt. "Das Fest" - der neue, mitreißende Roman der Bestsellerautorin Lucy Fricke ("Töchter", "Die Diplomatin") - erzählt von Verlusten, vom Verzeihen und von Freundschaften, ohne die wir nicht wären, wer wir sind. Es ist eine Geschichte aus der Mitte des Lebens, voller tiefer Melancholie und unerschütterlicher Komik. Lucy Fricke wurde in Hamburg geboren und lebt in Berlin. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet. Ihr Roman "Töchter" erhielt 2018 den Bayerischen Buchpreis, wurde in acht Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Nach dem Bestseller "Die Diplomatin"(2022) erschien im Oktober 2024 ihr Roman "Das Fest". "Lucy Fricke schüttelt ihre Leser durch. Ihre Sprache hält die Balance zwischen Tragik und Komik, Coolness und Sehnsucht, Würde und Absturz." - SWR2
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
0271/333-2448
[Karten]
Freitag | 21.03.2025 | 20.00 Uhr
Tresenlesen - Endlich in Hengenbengen
Jochen Malmsheimer & Frank Goosen

© Jochen Malmsheimer
2020 kehrten sie zurück nach Sloegenkoegen, nun feiern sie ihre Ankunft in Hengenbengen, denn auch wenn Sloegen Hengen meint und Koegen Bengen, ist der Weg ein weiter, wenn auch wortlandschaftlich sehr schön. Jochen Malmsheimer und Frank Goosen kehren in ihrer Entität als Tresenlesen zurück auf die Bühnen dieses Landes, das in ihrer Abwesenheit die Währung gewechselt und auch sonst einige Dummheiten angestellt hat. Und wieder sitzt der glücklose König Edward, der vierte Steward auf dem Thron seiner Väter in der großen Halle, immer noch geht es beim Spiel Partisan Stollenterror gegen Wacker Wermelskirchen im Lambert-Hamel-Stadion zu Zweilütschinen hoch her, während der Borderline-Service weiterhin im More-Miles-Muffin-Modus angeboten wird und so mancher Kleiderschrank seines Aufbaus harrt. Die Herren werfen erinnerungsumflort manchen Blick zurück und vielleicht auch gegenwartsbesessen einen oder zwei seitwärts oder zukunftsfroh nach vorne, denn das Auge liest bei Günther würdevoll und preiswert mit. Seltsam? Aber so steht es geschrieben. Und zwar hier. Und jetzt werden wir alle Schweden. Omen!

Eichener Hamer Kreuztal, Am Parkplatz 2. Kreuztal
02732-51429
[Karten]