GOCOO

ARCHIV: Mo | 13. Juni 2011 | 19.30 Uhr | Zelttheater  
Die sieben Trommlerinnen und vier Trommler aus Tokio sorgen mit ihren vierzig Taikos (japanische Trommeln) für ein gewaltiges Musik-Spektakel. Die kosmischen Beats und filigranen Rhythmen sind so ursprünglich, dass sie genre- und stilübergreifend Menschen jeden Musikgeschmacks, Alters, ethnischer und sozialer Herkunft begeistern und in sich vereinen. Egal, ob auf den großen World & Roots-, Rock & Pop- oder alternativen Musik & Kultur-Festivals dieser Welt, in Live-Clubs, klassischen Theatern, Technoveranstaltungen oder diesmal bei KulturPur: GOCOO reißt jedes Publikum mit auf einen Trip zwischen Trance und Ekstase, hier verschmelzen Ost und West, Tradition und Pop, Ritus und Party.
♦ Sitzplätze. VVK: Kat. 1: 32,- € | Kat. 2: 29,- € | Kat. 3.: 26,- € | [Karten bei ProTicket]


Die aus ganzen Baumstämmen gefertigten Taikos wurden im alten Japan ursprünglich als Warnsignal und Arbeitsantrieb verwendet. Ihr Klang rüttelt jeden wach, und zusammen mit dem Spaß, den die Musiker an dieser Performance lautstark zeigen, wird aus jedem Konzert eine gewaltige Rhyth’m & Drums-Party. Im Gegensatz zu klassischen Taiko-Ensembles hält GOCOO nämlich nicht am traditionellen Stil japanischer Musik fest, sondern versteht sich als Band im westlichen Sinne mit Musikeinflüssen verschiedener Genres. Ihr Sound wird oft  als Cross-Over oder Roots-Musik deklariert, aber auch ganz neue Begriffe wie Techno- und Trance-Taiko wurden schon erfunden, um den einmaligen Rhythmen gerecht zu werden.
Lead-Drummerin Kaoly Asano ist weltweit die erste weibliche Taiko-Spielerin, die Kopf eines großen Taiko-Ensembles ist. Wenn sie nicht mit GOCOO auf der Bühne steht, lehrt sie das Taikospiel in ihrer eigenen Schule Tawoo Taiko Dojo in Tokio.

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