KulturPur 2005
Das Programm am
Samstag, 14. Mai 2005


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KulturPur 2005 / 12. bis 16. Mai

ab 14 Uhr, OpenAir:

Der Samstag-Nachmittag bei KulturPur:
von Samstag bis Pfingstmontag finden mehr als 70 Veranstaltungen an den KulturPur-Nachmittagen statt. Bis auf die Lysistrate-Aufführung des Hilchenbacher Hoftheaters auf der Ginsburg sind alle kostenfrei! Klicken Sie [HIER] , um das Nachmittagsprogramm 2005 zu sehen.

 

18 Uhr, Kleines Zelttheater TOPACT

CavemanCAVEMAN - "Du sammeln. Ich jagen!"
Das bekannteste und älteste Drama der Welt ist Stoff für die witzigste Komödie der letzten 10 Jahre: „Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen.“ Zu dieser Einsicht gelangt auch der von seiner Frau kurzerhand vor die Tür gesetzte Tom, der - dargestellt von Milton Welsh - in seiner Verzweiflung über die Wesensunterschiede der Geschlechter grübelt und dabei seinem imaginären Urahnen, dem „Caveman“ begegnet. Sein Fazit: Es hat sich seit damals aber auch gar nichts geändert! „Dass er für diese Erkenntnis mehr als zwei Stunden braucht, ist von großem Vorteil für das Publikum, denn es amüsiert sich in jeder Minute aufs Köstlichste.“ (Tollhaus)
Milton WelshEine fantastische Ein-Mann-Komödie, die die Lachmuskeln strapaziert! Caveman ist das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. In Deutschland spielt der moderne Höhlenmann Tom in der Inszenierung von Schauspielerin und Comedy-Star Esther Schweins in stets ausverkauften Häusern u.a. in Berlin, Hamburg, Stuttgart und München. Für die Festivalmacher von KulturPur 2005 ein Grund mehr, mit „Caveman“ zum ersten Mal in der 15-jährigen Geschichte eine en-suite-Produktion gleich an drei frühen Abenden als TopActs zu präsentieren. „Das von Pointen nur so überschäumende Stück nähert sich unterhaltsam dem Fazit: Männer sind Jäger und Beutereißer, Frauen bedachte Sammlerinnen.“ (TZ, München)
Der 36-jährige Kasseler Schauspieler Milton Welsh absolvierte unterschiedliche Ausbildungen wie z.B. Filmworkshops bei Vadim Glowna an der Kunstakademie Düsseldorf, Jazztanz bei Vivian Lei an der Ballettschule Kassel, Theater beim Lee Strasberg Theatre Institut und African Dance bei Alvin Ailey in New York. Nach zahlreichen Kino- und TV-Auftritten und etlichen Theater-Engagements ist er einer der „Cavemen“, die das Broadway-Stück von Rob Becker in Deutschland zum Kult-Stück machen.
Regie: Esther Schweins
Nach ihrer Schauspielausbildung in Karlsruhe und Bochum wird Esther Schweins mit der Comedy-Serie „RTL Samstag Nacht“ bekannt. 2000 inszeniert sie die deutsche Adaption des gleichnamigen Broadway-Hits „Caveman“. Als Schauspielerin war sie u.a. in „Drei Tage Angst“, „Auch Engel wollen nur das Eine“ oder „Ein Fall für den Fuchs“ zu sehen und lieh ihre Stimme Prinzessin Fiona in den „Shrek“-Kinohits. Seit drei Jahren moderiert Esther Schweins die beiden Theatersendungen „Theaterlandschaften“ und „Foyer“ im ZDF Theaterkanal und auf 3sat.
Tickets & Infos auch unter www.caveman.de 
Eintritt: 21,- Euro. Tickets: 01805/340341 (18. April bis 10. Mai, 12 Cent/ Min) oder im Internet unter [www.ticketnetz.de

21 Uhr, Zelttheater TOPACT

Hans LibergHANS LIBERG - TaTaTaTa
Ein Titel, den jeder mitsingen kann: Das Anfangsmotiv aus Beethovens 5. Symphonie, dieses kurze Musikzitat, ist für Hans Liberg Ausgangspunkt eines kabarettistischen Spaziergangs durch alle Musikrichtungen. Wer bei der KulturPur-Produktion „Zauber der Nacht“ lächelte, bei „Notensturz und Saitensprünge“ lachte und die Opern-Parodien von Nathalie Choquette zum Brüllen komisch fand, bekommt mit Hans Liberg in diesem Jahr eine Steigerung serviert:
Der 51-jährige Musik-Kabarettist spielt, singt, trötet, klopft und tanzt sich federnd leicht durch die Musikgeschichte. So verschwinden alle Unterschiede zwischen E- und U-Musik, zwischen Hoch- und Volkskultur, zwischen Sprachwitz und Kalauern. Im dazu passenden Outfit betritt Liberg die Bühne: mit Kurzhaarschnitt, übergroßer Elton-John-Brille und einer Garderobe zwischen Frack, Uniform und Clownkostüm. Dazu zwei „Men in Black“, der Bassist André Versluijs und der Schlagzeuger Martijn Klaver streifen zusammen mit Liberg durch bekannte Melodien von Beethoven, Mozart oder Debussy über Count Basie und Ray Charles bis zu den Beatles und Queen.
Liberg begreift auch die Klassik als Pop, denn schließlich war sie das einmal - zu Beethovens Zeiten. Wenn es nach Liberg ginge, würde der nämlich heute bei „Deutschland sucht den Superstar“ mitmachen und Wagner die Filmmusik zu „Herr der Ringe“ komponieren. Da ist es dann auch ganz normal, wenn man bei den ersten drei Takten zu wissen glaubt, welche bekannte Komposition dort oben auf der Bühne gespielt wird. Doch tatatataaaa - Liberg weiß es besser und zeigt, dass Lennon für den Frieden bei Mozart und Nokia fürs Handy bei Haydn klaute. Und dass klassische Musik sogar die Fußballstadien erobert hat – wir haben es nur noch nicht gemerkt!
Hans LibergMit seinen Musikparodien gewann der diplomierte Musikologe bereits in den USA einen Emmy, in Deutschland den Bayerischen Kabarettpreis und in der Schweiz den Schneestern des Arosa- Humor-Festivals. Nach den ausverkauften Gala-Shows 2004 in der Philharmonie Essen, der Bonner Oper, der Alten Oper in Frankfurt, der Musikhalle in Hamburg und der Philharmonie München ist Hans Liberg nun TopAct bei KulturPur.
„Liberg is madly inspired“ (The Times)
Hochmusikalisch, albern bis absurd und vor allem brüllend komisch.“ (Süddeutsche Zeitung)
„Ob Beethoven, Mozart, Liszt, die Stones, Elton John oder Richard Clayderman – keiner ist vor seinem Spott sicher.“ (3sat)
www.hansliberg.com
Eintritt: 22,- Euro.  Tickets: 01805/340341 (18. April bis 10. Mai, 12 Cent/ Min) oder im Internet unter [www.ticketnetz.de

Diese Veranstaltung wird unterstützt von

23.30 Uhr, Zelttheater LATENIGHTSHOW

Hot ChocolateHOT CHOCOLATE - You Sexy Thing
Ihre Musik ist wie die erste große Liebe: „It Started With A Kiss“ und endet mit „Tears On The Telephone“! Die zeitlosen Hits der sechs Briten hielten sich weltweit über Jahrzehnte in den Top Ten, beschreiben das Liebes- und Lebensgefühl einer ganzen Generation und „gehen runter“ wie heiße Schokolade. Hot Chocolate gehört zu den süßesten Versuchungen, seit es Popmusik gibt! Im „Woodstock-Jahr“ 1969 gegründet, brachte Hot Chocolate die Zusammenarbeit mit John Lennon bei der Reggaeversion von „Give Peace A Chance“ schnell auf den Erfolgsweg. Ihre einzigartige Mischung aus Funk, Rhythm&Blues und Synthi-Disco-Sounds war Garant eines über zwei Jahrzehnte andauernden Triumphzuges um den ganzen Globus. Das von Russ Ballard geschriebene „So You Win Again“ bedeutete den endgültigen Durchbruch. Was folgte, war eine Serie von Popklassikern, die der Formation um Sänger Errol Brown in der 70ern den Status als „Most Succesful European Band“ und einen Eintrag ins Guinness-Buch als „Band mit den meisten Chart- Platzierungen“ einbrachten. Auszeichnungen mit Gold und Platin kamen hinzu, und Songs wie „Emma“ wurden von Newcomern wie den Sisters Of Mercy erfolgreich gecovert.
Neben der Spielfreude der Gründungsmitglieder Harvey Hinsley, Tony Connor und Patrick Olive zieht vor allem die einzigartige Soul-Stimme von Greg Bannis mit Ohrwürmern wie „Heaven Is In The Back Seat Of My Cadillac“ und „You Sexy Thing“ jeden in ihren Bann. Hot Chocolate bei KulturPur – das wird eine lange 70er Jahre-LateNight, eine heiße Party, die vielleicht sogar Fans mit Goldkettchen und pastellfarbenen Haifischkragen-Hemden über der obligatorischen Schlaghose auf den Giller lockt!
Eintritt: 19,- Euro.  Tickets: 01805/340341 (18. April bis 10. Mai, 12 Cent/ Min) oder im Internet unter [www.ticketnetz.de

 


Veranstalter KulturPur 2005:
Kreis Siegen-Wittgenstein / Stadt Siegen / Stadt Kreuztal / Stadt Hilchenbach / Gebrüder-Busch-Kreis / IG Metall Siegen