Burkina Faso und Siegen-Wittgenstein

Arm und doch so reich. Burkina-Faso in Westafrika
Laut Human Development Index gehört Burkina Faso zu den 3 ärmsten Ländern der Erde. Die Lebenserwartung liegt etwa bei 50 Jahren und 70 % der Bevölkerung können weder lesen noch schreiben.
Globale Vernetzung und weltweite Kommunikation lassen unsere Verantwortung für bessere Lebensbedingungen auf unserer Erde noch stärker zu Tage treten. Hierzu wollen wir in Siegen-Wittgenstein gemeinsam mit Partnern ein Signal setzen. Main dans la Main-Stiftung Kirchmann für Afrika wurde von Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann ins Leben gerufen und hat sich zur Aufgabe gemacht, im wesentlichen Projekte in Westafrika, und hier in Burkina Faso, zu fördern. Hierbei liegt der Schwerpunkt in den Bereichen Gesundheit und Bildung. „Main dans la Main“ bedeutet Hand in Hand und genauso soll die Stiftung verstanden werden, wir möchten Hand in Hand mit vielen Menschen in Deutschland, aber ebenso mit Menschen in Burkina helfend anpacken, gemeinsam für ein Land, das so arm, aber doch so reich ist, reich an Kultur, reich an Traditionen und funktionierenden sozialen Strukturen.

Diesen kulturellen Reichtum wollen wir mit einer Ausstellung und mit Veranstaltungen in Siegen-Wittgenstein, die zum Teil in Zusammenarbeit mit Schulen stattfinden, zeigen. Hiermit wollen wir Augen öffnen für die Schönheit Afrikas, die dort verborgen ist, wo vordergründig nur Missstände und Mangel herrschen. Die Menschen in Burkina Faso sollen die Chance erhalten, für ihr Leben Perspektiven zu erkennen, die sie dann aus eigener Kraft nutzen können.
Auch beim Helfen ist Nachhaltigkeit gefragt. Wir möchten mit unseren Initiativen dazu beitragen, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird und kein Geld in Verwaltungsapparaten verschwindet.

Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann.
Hanns-Peter Kirchmann, Rechtsanwalt und Unternehmer aus Abensberg, kennt Afrika seit mehr als 40 Jahren – seit er als junger Jurist über 6 Jahre lang im Auftrag des Europäischen Entwicklungsfonds in verschiedenen westafrikanischen Ländern tätig war.
Das war in den 1960er- und 1970er-Jahren. Seit Mitte der 1980er-Jahre lebt und arbeitet er in Abensberg. Aber die Liebe zu Afrika hat ihn nie losgelassen. Immer wieder setzte er sich für humanitäre Projekte – in Afrika wie in anderen Teilen der Welt – ein.
2008 bereiste er Westafrika erneut mit seiner Frau Felicitas. 7.500 km quer durchs Land. Unter anderem führte sie ihr Weg auch nach Burkina Faso. Durch eine zufällige Begegnung mit einer weißen Ordensschwester kam letztlich der Stein ins Rollen. Der Gedanke „Mains dans la Main“ war geboren.

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