Film

Dienstag | 03.03.2026 | 19.30 Uhr
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
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Der 20jährige Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen. Eine Unterkunft findet er in der herrschaftlichen Villa seiner Großeltern Inge (Senta Berger) und Hermann (Michael Wittenborn), deren Alltagt gerpägt ist von kuriosen Ritualen, charmanter Exzentrik und alkoholgetränkten Gewohnheiten. Gleichzeitig taucht Joachim in die oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Mit seiner Verfilmung des autobiografischen Romans von Joachim Meyerhoff hat Regisseur Simon Verhoeven („Willkommen bei den Hartmanns“) „eine hinreißend komische und zugleich melancholische Tragikomödie über jugendliche Selbstfindung geschaffen. Zwischen absurdesten Schauspielschul-Exzessen und dem liebevoll-skurrilen Alltag zweier vom Alter gezeichneter Großeltern entfaltet der Film eine große erzählerische Präzision, getragen von pointierten Nebenrollen, einer präzisen Ausstattung und sicherem Timing. Verhoeven hält die Balance zwischen Klamauk und sanfter Traurigkeit souverän und schafft so eine der lustigsten deutschen Komödien der letzten Jahre – warmherzig, klug und emotional überraschend tief!“ (Filmstarts)
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
(ID 62467) Veranstalter: Viktoria Filmtheater



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Dienstag | 03.03.2026 | 17.00 Uhr
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
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Als sich 2019 der Mauerfall zum 30. Mal jährt, bereit das Magazin „Fakt“ aus diesem Anlass eine Sonderausgabe vor. Der Journalisten Alexander Landmann (Leon Ullrich) ist bei seinen Recherchen auf den Besitzer der Berliner Videothek „The Last Tycoon“ gestoßen, Micha Hartung (Charly Hübner), der kurz vor der Pleite steht. Es geht das Gerücht, dass Micha im Juni 1984 als stellvertretender Stellwerksmeister einen Bolzen aus einer Weiche am Bahnhof Friedrichstraße geschlagen habe, weshalb eine Ost-Berliner S-Bahn mit 127 DDR-Bürgern versehentlich in den Westen gelangte. Weil Micha in Geldnöten steckt, erklärt er sich zum Interview bereit, in dem er sich zum Widerständler und Regimegegner stilisiert, der für seine „Befreiungstat“ Monate hinter Gittern verbrachte. Im Handumdrehen wird aus dem notorischen Verlierer ein Held, um den sich die Medien reißen. Nach einem Auftritt in einer Talkshow lernt Micha die charmante Staatsanwältin Paula Kurz (Christiane Paul) kennen, die als Kind in der fehlgeleiteten S-Bahn saß und schon lange nach dem richtigen Partner sucht. Doch als Micha auch noch beim Festakt zum Mauerfalljubiläum im Bundestag reden soll, melden sich Neider wie der Bürgerrechtler Harald Wischnewsky (Thorsten Merten), die seine Geschichte anzweifeln. "Der letzte Kinofilm des 2024 verstorbenen Regisseurs Wolfgang Becker ist eine schwungvolle Filmsatire über einen tragikomischen Hochstapler wider Willen. Die ideenreiche, von einem spielfreudigen Ensemble umgesetzte Komödie setzt markante Akzente, indem sie Auswüchse der Medienindustrie, deutsch-deutsche Empfindlichkeiten und Rituale der Erinnerungskultur kritisch hinterfragt." (Filmdienst)
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
(ID 62461) Veranstalter: Viktoria Filmtheater



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Kinder

Dienstag | 03.03.2026 | 17.00 - 18.00 Uhr
„Von Winterschlaf bis Frostschutzmittel: Welche Tricks nutzen Tiere, um die kalte Jahreszeit zu überstehen?
Dr. in Theodora Fuss
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Tiere nutzen im Winter verschiedene Überlebensstrategien. Einige Vögel, wie z. B. Zugvögel, fliegen in wärmere Gebiete, um dort Nahrung zu finden. Tiere wie Füchse und Rehe bleiben den Winter über aktiv und bekommen ein dickes Winterfell, das sie vor Kälte schützt. Viele Tiere suchen sich geschützte Orte, wie z. B. Erdhöhlen, Laubhaufen oder Holzstapel, um sich vor Kälte und Fressfeinden zu schützen. Tiere wie Eichhörnchen und Dachse halten eine Winterruhe. Sie wachen regelmäßig auf, um an ihre Vorräte zu gehen und sich zu bewegen, bevor sie wieder schlafen. Tiere wie Igel und Siebenschläfer fallen in einen tiefen Schlaf, bei dem ihre Körperfunktionen auf ein Minimum reduziert werden. Sie wachen nur selten auf, um nicht zu verhungern. Manche Tiere wie Amphibien und Reptilien fallen in eine Winterstarre, bei der ihre Körpertemperatur der Umgebungstemperatur entspricht. Sie produzieren sogar eine Art Frostschutzmittel im Blut, damit sie nicht erfrieren. Wie funktioniert das mit der Winterruhe, dem Winterschlaf und der Winterstarre? Und wie können wir Menschen den Tieren im Winter helfen?
Campus Unteres Schloss Siegen (Schloßplatz), US-C 116 Siegen, Kölner Str. 41
0271 / 740-2513
(ID 62052) Veranstalter: Haus der Wissenschaft der Uni Siegen



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Kunst/Vernissage
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