Vorträge

Freitag | 27.02.2026 | 19.00 Uhr
Vereinbarkeit war nie das Ziel
Wie wir Arbeit, Familie und Fairness neu denken müssen
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Impulsvortrag über Arbeit, Familie und die Frage, wer eigentlich alles trägt „Du kannst alles haben!“ – ein Satz, der ermutigen sollte, aber viele Frauen bis heute erschöpft zurücklässt. Zwischen Job, Kindern, Pflege von Angehörigen, Mental Load und Beziehungspflege bleibt eine Frage oft unbeantwortet: Warum ist Verantwortung noch immer so ungleich verteilt? Warum verändert sich trotz Gleichstellungsdebatten im Alltag so wenig? Und warum nennen wir es Vereinbarkeit, wenn es sich häufig wie eine Verrenkung anfühlt? Juliane Schreiber, Family Career Beraterin, Vereinbarkeits-Content-Creatorin und Gründerin ei-nes deutschlandweiten Business-Netzwerks für berufstätige Mütter, zeigt in ihrem Vortrag, warum „Vereinbarkeit“ nie das eigentliche Ziel war. Sie macht deutlich, wie Erwerbsarbeit und Sorgearbeit in einem widersprüchlichen System aufrechterhalten werden – getragen von alten Rollenbildern, gesellschaftlichen Erwartungen und modernen Leistungsnormen. Ein Impuls zum Umdenken – ehrlich, klar und gesellschaftlich relevant.
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen
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(ID 62304) Veranstalter: Gleichstellungsstelle Kreis Siegen-Wittgenstein



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Film

Freitag | 27.02.2026 | 19.30 Uhr
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
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Der 20jährige Joachim (Bruno Alexander) wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen. Eine Unterkunft findet er in der herrschaftlichen Villa seiner Großeltern Inge (Senta Berger) und Hermann (Michael Wittenborn), deren Alltagt gerpägt ist von kuriosen Ritualen, charmanter Exzentrik und alkoholgetränkten Gewohnheiten. Gleichzeitig taucht Joachim in die oft skurrile Welt des Theaters ein, wo Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Mit seiner Verfilmung des autobiografischen Romans von Joachim Meyerhoff hat Regisseur Simon Verhoeven („Willkommen bei den Hartmanns“) „eine hinreißend komische und zugleich melancholische Tragikomödie über jugendliche Selbstfindung geschaffen. Zwischen absurdesten Schauspielschul-Exzessen und dem liebevoll-skurrilen Alltag zweier vom Alter gezeichneter Großeltern entfaltet der Film eine große erzählerische Präzision, getragen von pointierten Nebenrollen, einer präzisen Ausstattung und sicherem Timing. Verhoeven hält die Balance zwischen Klamauk und sanfter Traurigkeit souverän und schafft so eine der lustigsten deutschen Komödien der letzten Jahre – warmherzig, klug und emotional überraschend tief!“ (Filmstarts)
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
(ID 62464) Veranstalter: Viktoria Filmtheater



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Kunst/Vernissage
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