Das JazzRockPop-Ensemble (JRP-Ensemble) der Universität Siegen besteht seit 2017 und beschäftigt sich unter der Leitung von Mario Mammone grenzüberschreitend mit verschiedenen Stilistiken der Popularmusik. Es ist offen für alle Instrumente und die kooperative Arbeitsweise bietet den Studierenden die Möglichkeit, sich aktiv an der Erarbeitung der Arrangements zu beteiligen. In der aktuellen Arbeitsphase stehen Bearbeitungen von Joe Cocker, The Beatles, Tom Jobim, Ann Peebles, Sugarbabes u.a. von auf dem Programm. Aktuelle Besetzung des JRP-Ensembles: Annelie Fleck – Gesang Pauline Cyffka – Gesang Luc Ibrom – Gitarre/Gesang Lutz Merlin Wehnert – Piano/Trompete Jona Siewert – Keyboard/Drums Friedemann Völlnagel – Bass Simon Jade – Drums Gäste: Nelli Luges – Gesang Max Strohmann – Gitarre Das Konzert des JRP-Ensembles ist an diesem Abend der Opener für eine anschließende Jam-Session. Bringt also gerne eure Instrumente mit, die Backline steht euch zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne gesehen.
Bruchwerk Theater Siegen, Siegbergstraße 1, Siegen
0271 809 18 968[Karten]
Donnerstag | 29.01.2026 | 19.45 - 22.00 Uhr Kantorei lädt ein: Mitsing-Monat JanuarGeprobt wird die Matthäus-Passion
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Für alle, die sich vorgenommen haben, 2026 mehr zu singen oder auf der Suche nach einem passenden Chor sind, hat die Kantorei Siegen ein attraktives Angebot: den Mitsing-Monat Januar. An den Donnerstagen können interessierte Sängerinnen und Sänger ganz unverbindlich bei einer Probe des Chores im Gemeindehaus Altstadt an der Nikolaikirche Siegen hineinschnuppern. Sollte die Kantorei der geeignete Chor sein, kann man direkt in die laufende Probenarbeit einsteigen: Die Kantorei beginnt im Januar mit nichts Geringerem als der Einstudierung der „Matthäus-Passion“ BWV 244 für Soli, Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Das beeindruckende und besondere Werk, das die Leidensgeschichte Jesu zum Inhalt hat, soll dann am Samstag, dem 21. März 2026 in der Ev. Kirche Hilchenbach und am Sonntag, dem 22. März 2026, in der Haardter Kirche in Weidenau aufgeführt werden. Notenkenntnisse und Chorerfahrung sollten die Sängerinnen und Sänger mitbringen. Wer vorab noch mehr Informationen braucht, kann sich an Kantorin Ute Debus wenden (udebus@kantorei-siegen.de). Ansonsten gilt: Einfach kommen, singen und bei Gefallen gern bleiben.
Gemeindehaus der Ev. Nikolaikirche Siegen
+49 2733 51156
Donnerstag | 29.01.2026 | 20.00 Uhr "Neutralität als Kampfbegriff: Strategien der diskursiven Delegitimierung politischer Bildung"Siegener Forum mit Jana Sämann
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Im Rahmen einer Kleinen Anfrage der CDU zur „Neutralität“ zivilgesellschaftlicher Organisationen gewannen Diskurse um eine solche „Neutralität“ erheblich an Fahrt. Auch Akteur*innen politischer Bildung sind davon betroffen und werden zunehmend mit derartigen Forderungen konfrontiert. Jana Sämann forscht zu diesen Anrufungen und Erwiderungen im Feld der politischen Bildung und gibt Einblicke in ihre aktuellen Untersuchungen.
Aula des Kulturhauses Lÿz Siegen, St. Johann-Str. 18
0271/740-4508
Am 29. Januar gedenkt der Kreisjugendring Siegen-Wittgenstein gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V. sowie israelischen Partner:innen aus Emek Hefer den Opfern des Holocaust. In einem digitalen Zeitzeugengespräch via Zoom erzählt Tomy Shacham, Überlebender von Auschwitz-Birkenau, seine Geschichte. Tomy Shacham (ehemals Schwarz), wurde 1933 in der Slowakei geboren. Im Jahr 1941 versuchte seine Familie vergebens die Grenze nach Ungarn zu überqueren. Im Oktober 1944 wurde die Familie in ein Kamp gebracht, von dem aus sie am 2. November 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurden. Dort wurden die Männer und Jungen über zehn von den Frauen und Kindern getrennt. Obwohl Tomy bereits elf Jahre alt war, sagten seine Eltern, er sei erst neun, weshalb er im Kinderblock in Birkenau untergebracht wurde. Am 22. Januar 1945 wurden alle überlebenden Kinder von den Nazis auf einen Marsch zu einem unbekannten Ziel geschickt. Während des Marschs flohen die deutschen Soldaten und die Kinder liefen allein weiter bis nach Auschwitz, wo sie bis zu der Befreiung durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 verweilten. Im März 1945 emigrierte er nach Israel, wo er Lehrer wurde. Heute lebt er in Herzliyya. Er ist Vater von 3 Kindern und hat 4 Enkel. Das Zeitzeugnis des 93-Jährigen wurde zuvor aufgenommen. Er wird aber zugegen sein, um danach für Fragen zur Verfügung zu stehen. Für eine Übersetzung ist gesorgt. Die Online-Veranstaltung beginnt um 19 Uhr (deutsche Zeit). Eine Anmeldung ist bis zum 26.01. per E-Mail an cjz.siegen@t-online.de möglich. Der Link zur Teilnahme wird nach der Anmeldung verschickt. Das Zeitzeugengespräch findet zusätzlich am 29.01. um 9:45 Uhr (deutsche Zeit) morgens statt. Dieses Angebot richtet sich an Schulen. Hier ist eine Anmeldung bis zum 28.01. per E-Mail an b.friedrich@kreisjugendring.org möglich.
Online
0271 20100
(ID 62142) Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit