Theater/Kleinkunst
Vorträge

Sonntag | 18.01.2026 | 17.00 Uhr
Magisches Irland
Reiner Harscher
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Auf der grünen Insel sind sie noch zu finden, die magischen Orte. Reiner Harscher war in den vergangenen zwei Jahren mit seinen Kameras intensiv dort unterwegs, wo er vor mehr als 30 Jahren sein erstes Multivisions- und Bildbandprojekt realisierte. Er ging zu den Plätzen, die ihn schon damals magisch anzogen, machte sich auf die Suche nach dem, was vom alten Bann noch vorhanden ist. Irland ist modern und geschäftig geworden, doch die Reportage zeigt, dass die entlegenen Plätze ihren geheimnisvollen Zauber behalten konnten. Das Leben auf dem Land ist immer noch verlockend entschleunigt, wie es ganz anders in Dublin längst rastlos und laut ist. In seiner neuen Live-Multivision zeigt der Fotograf und Filmer vor allem die Plätze, wo sich Irlands Natur grün und spektakulär entfaltet. „Dort atmest Du die Luft wie Champagner“, prickelnd und absolut rein, weil sie einen 3500 Kilometer langen Weg über den Atlantik hinter sich hat. Das „magische Irland“ wird auf den einsamen Inseln, wie unter anderem den Skelligs, vor Irlands Küste spürbar, wo sich faszinierende Naturparadiese entwickeln konnten, wo vor 1300 Jahren Mönche eines der entlegensten Klöster bauten. Auch führt es den Zuschauer auf der Leinwandreise zu den Sandstränden in den Norden von Donegal und beinahe ans nördliche Ende der grünen Insel, wo angeblich irische Riesen einst einen Damm hinüber nach Schottland gepflastert haben, den „Giants Causeway“, der heute als spektakuläre Basalt-Küste aus dem Meer auftaucht. Die neue Live-Multivision zeigt die Cliffs of Moher, die Felsen von Kerry und das Grau-Grün des Burren aus ungewöhnlichen Perspektiven. Die Reisereportage erzählt von kleinen versteckten Whiskey-Brennereien, von den Menschen und vom Wandel der einst einsamen Aran Inseln, wo uralte Steinformationen vom Beginn der Geschichte Irlands erzählen. Der Fotograf folgt den Spuren des heiligen Patrick, wenn an einem Tag im Sommer Tausende von Pilgern, immer noch teils barfuß, den 764 Meter hohen Gipfel von Irlands heiligem Berg besteigen. Die Live-Multivision Irland fasziniert durch träumerische und gleichfalls spektakuläre Landschafts-Szenarien, nicht zuletzt aus der Luft fotografiert. Durch geheimnisvolle uralte Klöster und Burgen, durch Reiseinformationen und den Begegnungen mit den gastfreundlichen und auch ein bisschen liebevoll verschrobenen Bewohnern der grünen Insel Irland.
Otto-Flick-Halle, Moltkestr. 12, Kreuztal
+49 (0)2732 51-324
(ID 60314) Veranstalter: kreuztalkultur



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Ausstellungen

28.11.2025 bis 22.03.2026
Di, Mi, Fr-So 11 bis 18 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr
Giorgio Morandi
Resonancen
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Giorgio Morandi (1890-1964 in Bologna) ist für seine Stillleben und Landschaftsbilder bekannt. Zeit seines Lebens widmete er sich der Darstellung einfacher, alltäglicher Objekte wie Flaschen, Krügen, Vasen und Schalen. In seinen Gemälden und Zeichnungen variierte er die Anordnung der Gegenstände immer wieder neu, sodass trotz ähnlicher Arrangements kein Bild dem anderen gleicht. Sie sind zu einer konzentrierten Ruhe auf die wesentlichen Formen reduziert. Gerade in den Wiederholungen immer gleicher Objekte treten die minimalen Differenzen als große Ereignisse hervor. Genau für dieses Sapnnungsverhältnis von Wiederholung und Differenz hat Morandi als einer der großen 'Einzelgänger' der modernen Malerei Aufmerksamkeit erfahren. Die retrospektive Ausstellung „Giorgio Morandi. Resonanzen“ im Museum für Gegenwartskunst Siegen geht dieser besonderen Position Morandis in der Kunst der letzten 80 Jahre nach. Sie zeigt mehr als 80 Werke des Malers vom Frühwerk der 1920er bis in die 1960er Jahre. Dabei setzt die Präsentation bei der umfassenden Morandi-Werkgruppe der Sammlung Lambrecht-Schadeberg an und erweitert diese mit Leihgaben aus deutschen und europäischen Sammlungen. Zugleich macht sich die Ausstellung das Prinzip Morandis zu eigen und setzt die Werke in Dialog mit rund 20 älteren und jüngeren Werken anderer Künstler*innen, darunter Josef Albers, Anna und Bernhard Blume, Gustave Caillebotte, Tacita Dean, Willem de Rooij, Walter Dexel, Peter Dreher, Raoul Dufy, Lucian Freud, Cornelis Jacobsz Delff, On Kawara, Sol Lewitt, Edouard Manet, Claude Monet, Simone Nieweg, Franziska Reinbothe, Karl Peter Röhl, Cy Twombly und Jan van der Velde. Die Ausstellung wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Peter Paul Rubens-Stiftung.
MGKSiegen, Unteres Schloss 1, 57072 Siegen
0271 405 77 10
(ID 61741) Veranstalter: MGKSiegen



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08.01.2026 bis 01.02.2026
Di-Sa 14-18 Uhr, So 11-13 Uhr und 14-18 Uhr
Mitgliederausstellung des Fotokreis Siegen e.V.
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Der Fotokreis Siegen e.V. führt auch im Januar 2026 wieder seine alljährliche Fotoausstellung in der städtischen Galerie Haus Seel durch. Auf zwei Etagen der Galerie zeigen 16 Vereinsmitglieder des Fotokreises rund 100 Exponate. Im Obergeschoss präsentieren die einzelnen Aussteller ein breit gefächertes Portfolio von Bildern in Farbe, Schwarz-Weiß oder als Fotogramm. Im Untergeschoss befinden sich ausschließlich Aufnahmen zum Thema „Wasser“. Hier wird die ambivalente Zauberwelt des Wassers in all seinen Facetten dargestellt. Eintritt ist frei.
Städtische Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen
02738/8756
(ID 61493) Veranstalter: Fotokreis Siegen e.V.



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19.09.2025 bis 27.09.2026
Di. bis So. und Feiertage 11 bis 18 Uhr / Do. bis 20 Uhr
End User
Cory Arcangel
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Cory Arcangel ist Künstler, Komponist, Kurator und Unternehmer. Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten auf digitalen Technologien basierter Kunst. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Netzkunst, Internet- und Popkultur, experimenteller Musik sowie der Unterhaltungsindustrie auseinander. Arcangel wurde für seinen ganz eigenen künstlerischen Zugriff auf alte und neue digitale Technologien bekannt. Dabei sind die jeweiligen Medien immer Thema und Gegenstand zugleich. Mit einem fast archäologischen Ansatz untersucht er ihre Strukturen und „hackt” die visuelle Sprache von Software, Videospielen, sozialen Medien und maschinellem Lernen. Die Ausstellung „End User“ bildet eine Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum, statischen und dynamischen LED-Screens, medialer und räumlicher Erfahrung, sowie kunsthistorischer und kommerzieller Bildproduktion. Sie spiegelt den Zustand und die Effekte gegenwärtiger Bildproduktion wider. Wie der Titel bereits andeutet, steht dabei die Frage nach dem Endnutzer des Ausgangsmaterials sowie seiner künstlerischen Übersetzung im Mittelpunkt der Präsentation. Kuratiert von Thomas Thiel
Museum für Gegenwartskunst, Unteres Schloss 1, Siegen
0271 405 77 10
(ID 61517) Veranstalter: Museum für Gegenwartskunst Siegen



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19.09.2025 bis 18.01.2026
Di, Mi, Fr-So, Feiertage 11-18 Uhr, Do 11 bis 20 Uhr
Not done yet
Koloniale Kontinuitäten
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Geschichte reflektiert die Werte einer Gesellschaft und befindet sich zugleich in einem stetigen Wandel. Dabei nimmt die Sichtbarmachung der Deutschen Kolonialgeschichte und die Verflechtungen mit Geschichten anderer europäischer Kolonialmächte eine wichtige Rolle ein. Ausgangspunkt der Ausstellung „Not done yet. Koloniale Kontinuitäten“ ist eine peruanische Silberschale, die durch den transatlantischen Sklavenhandel in den Besitz von Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604-1679) gelangte. Im Jahr 1658 übergab er diese als Taufschale an die evangelische Kirchengemeinde Siegens, wo sie bis heute verwendet wird. Welchen Einfluss haben die Auswirkungen der Kolonialzeit auf die Nutzung und Wahrnehmung von Objekten? Die Künstlerinnen Mariana Castillo Deball, patricia kaersenhout und Anina Major setzen sich mit dieser Fragestellung, dem Fortwirken von kolonialen Strukturen in unserer Gesellschaft und möglichen Formen einer künstlerischen Selbstermächtigung auseinander. Ihre Skulpturen, Videos und Zeichnungen machen diese Kontinuitäten in vielfältiger Weise sichtbar. Kunst wird zum Ankerpunkt um Widersprüche zu verhandeln und einen Raum für neue Perspektiven und Erfahrungen zu öffnen. Mit Werken von Mariana Castillo Deball, patricia kaersenhout, Anina Major und Leihgaben aus dem Siegerlandmuseum.
Museum für Gegenwartskunst, Unteres Schloss 1, Siegen
0271 405 77 10
(ID 60784) Veranstalter: Museum für Gegenwartskunst Siegen



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16.01.2026 bis 01.03.2026
14.00 - 17.00 Uhr
„UNNOTICED“ – absolut sehenswert
Nina Niederhausen stellt erneut im 4Fachwerk-Museum aus
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Nach einer überaus erfolgreichen Ausstellung im Jahr 2023 ist die Künstlerin Nina Niederhausen erneut mit einer Präsentation im Freudenberger 4Fachwerk-Museum vertreten. „Unnoticed“ wählte Nina Niederhausen als Titel, den englischsprachiger Begriff für „unbeachtet, unbemerkt oder unbeobachtet“. Ein Widerspruch zur ihrer tatsächlichen visuell-künstlerischen Leistung? In ihren Werken zeigt sie mit großer Präzision Gegenständliches, Objekte, die an denen viele Menschen vermutlich zunächst achtlos vorübergehen. So rückt Nina Niederhausen mit Ihren Motiven Dinge in den Mittelpunkt, die im Alltag oft übersehen werden. Ihren Blick richtet sie dabei auf rostiges Eisen, verwittertes Holz, Gemäuer, Stofffetzen oder Metallstrukturen. Den spezifischen Details schenkt sie Beachtung, bringt deren Eigenart auf Papier oder Leinwand, zeigt den besonderen Charakter. „Ich versuche, Eindrücke und Gegenstände, die mir ins Auge fallen, sozusagen zu konservieren.“ Gegenstände werden durch die Arbeit von Nina Niederhausen nicht nur wiederentdeckt, sondern erhalten geradezu eine wirkungsvolle Aufwertung. Die Liebe zur Kreativität begleitet Nina Niederhausen ein Leben lang: „Ich male und zeichne, seitdem ich einen Stift in der Hand halten kann,“ erzählt die junge Künstlerin, Jahrgang 19679, die in Hamm an der Sieg aufgewachsen ist und jetzt in Brachbach lebt und arbeitet.
4Fachwerk Mittendrin Museum Freudenberg, Mittelstraße 4-6
027347223
(ID 62073) Veranstalter: 4Fachwerk-Mittendrin-Museum



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