Kultur!Aktuell in Netphen und Kreuztal

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 Ausstellungen
04.11.2021 bis 07.01.2022
7 - 16 Uhr
Dilberay Kölne - Auf dem Weg Ausstellung Szenenwechsel LIIDer Gegenstand der Ausstellung sind Dinge der unmittelbaren Umwelt. Diese Objekte tragen eine wichtige Funktion in unserem Alltag - es können Wände, Fenster, Baustellen oder Eisenbahnwagen sein. Ihre Funktionalität bietet dem Benutzer zahlreiche Vorteile, weshalb sie allgegenwärtig sind und die Ästhetik der zivilisierten Welt stark beeinflussen. In ihren Bildern trennt die Künstlerin die Objekte von ihrer ursprünglichen Funktion, sie werden entkoppelt. Fortan müssen sie weder praktisch, noch nützlich sein, sondern sie sind nur noch das, was der Betrachter in sie hineininterpretiert. Die Dinge des Alltags werden in ihrer Arbeit in Klammern gesetzt. Obwohl sie wie eine Fortsetzung und ein natürliches Ereignis des Lebens aussehen, führen sie in Klammern gesetzt dazu, den Unterschied zwischen dem Schein und Sein zu hinterfragen. Ihre Arbeit ist somit als Reaktion zwischen ihrer Umwelt und ihr zu verstehen. Das Arbeitsmaterial der Künstlerin ist meistens Öl auf Leinwand. Aber sie mag es gerne verschiedene Materialen zu benutzen. Vorher fertigte sie kleine Skizzen auf Papier an, wiederum mit Ölfarbe, Zeichnung, Buntstifte oder mit Öl Kreide. Sie helfen ihr, ihre Ideen zu konkretisieren und bilden die Grundlage für die folgende Arbeit auf der Leinwand.
Kulturbahnhof Kreuztal, Bahnhofstr. 11 02732/51-324
Veranstalter: Kreuztalkultur
Veranstaltungs-ID: 47306 bsw
30.09.2021 bis 09.01.2022
Di & Fr 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr / Do 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr / Sa 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
"Alma Siedhoff-Buscher – Tochter dieser Stadt" Kunsthandwerkerin und Designerin am Bauhaus in Weimar und DessauEin Bruch mit tradierten Vorstellungen und alten Lebenswelten, ein Neudenken in Kunst und Architektur, in Design und Pädagogik: Mit dem Bauhaus begründete Walter Gropius 1919 eine der bedeutendsten Schulen für Gestaltung, die bis heute Impulse in alle Welt streut. Die in Kreuztal geborene Alma Buscher gestaltete erfolgreich mit. Bestens ausgebildet, handwerklich sehr begabt, voller Talente und Ideen, so beginnt Alma Buscher in den 1920er-Jahren ihre Ausbildung am Staatlichen Bauhaus in Weimar. Sie wird zur bekanntesten Gestalterin zweckmäßiger Möbel und reformpädagogischen Spielzeugs. Ihre Produkte entsprechen der Forderung Walter Gropius nach attraktiven und gleichzeitig industriell herstellbaren Produkten. Sie entwickelt für Jungen und Mädchen gleichermaßen kindgerechtes Spielzeug, das sowohl die Möglichkeit der Nachahmung als auch der freien kreativen Entfaltung bietet. Die Wurfpuppen aus Bast werden zum Patent angemeldet. Malfibeln und ihr „Kleines Schiffbauspiel“ werden bis heute produziert und vertrieben. Alma Buschers Möbel sind ein Verkaufsschlager. Die Stadt Kreuztal stellt mit dieser am 29.09.2021 beginnenden „Hommage“ erstmals das Leben und Wirken von Alma Buscher, geboren am 04. Januar 1899 in Kreuztal, 1926 verh. Siedhoff, in das Zentrum einer kommunalen Ausstellung und damit in die geneigte Öffentlichkeit. 122 Jahre nach ihrer Geburt, 102 Jahre nach Gründung des Bauhauses. Das Stadtarchiv hat aus seinen Beständen die Kopie der Geburtsurkunde von Alma Siedhoff-Buscher aus dem Jahr 1899 zur Ausstellung beigesteuert. Die 12 großformatigen Fotografien zur Person und den Werken der Künstlerin wurden dem Stadtarchiv durch das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin zur Verfügung gestellt.
Stadtbibliothek Kreuztal am Roten Platz .
Veranstalter: Stadt Kreuztal
Veranstaltungs-ID: 46993 
15.11.2021 bis 28.02.2022
Momentan nur nach Anmeldung geöffnet
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland 1700 Jahre gibt es jüdisches Leben in Deutschland. Dies hat das Museumsteam des Heimatvereins Netpherland zum Anlass genommen, jüdisches Leben in seinen verschiedenen Facetten, mit seinen Bräuchen, Riten und Festen, aber natürlich auch die Zeit der Verfolgung und der Shoah in den Blick zu nehmen. Auch in Netphen gab es bis zu Beginn der 40er Jahre jüdische Familien. Ihr Leben und Schicksal soll unter anderem nachvollzogen werden. Aber das ist nur ein Teilaspekt, denn auch die Jahrhunderte davor und die Zeit danach soll in den Blick genommen und schließlich soll versucht werden, an einigen Stellen einen tieferen Einblick in das zu nehmen, was das „Jüdischsein“ ausmacht. Ein Puzzlestein dieses Versuches ist die Ausstellung im Museum Netpherland. Es gilt die 3 G-Regel. Die nächste Veranstaltung im Rahmen dieser Themenreihe, ein Erzählabend mit jüdischen Märchen, Legenden und Geschichten, findet am 27. November um 16.00 Uhr, ebenfalls in den Räumen des Museums in Netphen statt. Informationen und Anmeldung auch jederzeit unter 01578-9607769 möglich.
Heimatmuseum Netpherland, Stadt Netphen, Lahnstraße 47 02738/2469
Veranstalter: Heimatverein Netphen
Veranstaltungs-ID: 47351 

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