Kultur!Aktuell in Siegen-Wittgenstein

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 Dienstag, 24.05.2022:
 Film
Dienstag | 24.05.2022 | 17.00 Uhr
Wolke unterm Dach
(D 2022, 112 Minuten, ab 12) In einem Flugzeug haben sie sich kennengelernt und auf einem Gipfel geheiratet, aber erst mit der Geburt ihrer Tochter Lilly ist das Glück für die Stewardess Julia (Hannah Herzsprung) und den Krankenpfleger Paul (Frederick Lau) vollkommen. Nach Julias plötzlichem Tod stürzt Paul ins Nichts. Lilly zuliebe verdrängt er seine Trauer und droht in dem Bemühen, ihr Vater und Mutter zugleich zu sein, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Regisseur Alain Gsponer („Jugend ohne Gott“) schuf ein bewegendes Melodram, „bei dem die Tragik durch Anteile von Wärme und Humor, von Poesie und Fantasie abgemildert wird.“ (epd Film)
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6 02733/61467
Veranstalter: Viktoria Filmtheater
Veranstaltungs-ID: 48627 
 Kunst/Vernissage
Dienstag | 24.05.2022 | 18 Uhr
Ersatzveranstaltung vom 11.05.: Lange nicht gesehen! Ein Blick in die Tiefen der Sammlung Gespräch mit Prof. Dr. Christian Spies und Nora Memmert
Der Begriff „Highlight“ ist fester Bestandteil unserer Sprache und wird oft auch in Sammlungen und Museen verwendet. Genauso wird vom „Meisterwerk“ gesprochen. Damit sind die besonders herausragenden und publikumswirksamen Stücke gemeint. Diese Fokussierung ausgewählter Werke führt dabei unweigerlich dazu, dass andere aus dem Blick geraten. Wie verhält es sich also mit jenen Werken, die vermeintlich nicht als „Highlight“ gelten? Welche Position nehmen sie innerhalb einer Sammlung ein? Und wie entstehen „Highlights“? Die Ausstellung im Studiolo widmet sich der Sammlung Lambrecht-Schadeberg und damit den Kunstwerken der bisher 13 Rubenspreisträger*innen der Stadt Siegen. Aus mehr als 300 Arbeiten, die die Sammlung derzeit umfasst, wurde pro Künstler*in stellvertretend ein Bild ausgewählt. Dabei handelt es sich um Arbeiten, die seltener gezeigt wurden oder weniger exemplarisch für das jeweilige Gesamtwerk sind. Anhand dieser Auswahl soll das Wechselverhältnis von Publikumslieblingen und verborgenen Schätzen gezeigt werden. Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf die Sammlung und die Bandbreite des künstlerischen Schaffens. Die Ausstellung ist ein Projekt von Nora Memmert und entstand im Rahmen des Förderprogramms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Teilnahme nur möglich mit 3-G-Nachweis.
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Unteres Schloss 1, 57072 Siegen 02714057710
Veranstalter: Museum für Gegenwartskunst Siegen
Veranstaltungs-ID: 48535 
 Ausstellungen
24.05.2022 bis 14.06.2022
10-12 Uhr und 14-18 Uhr
Schmuck-Portraits. Eine Würdigung für 14 Frauen aus NRW Früher war mehr Lametta! Männer und Frauen saßen einem Maler stundenlang Modell für ihr Portrait. Heute muss häufig ein schnelles Selfie für die eigene Performance ausreichen. Doch halt, es gibt sie noch, die berühmten Ausnahmen! Für 14 Frauen aus NRW fertigten Schmuckgestalter:innen aus Sympathie und Anerkennung ein individuelles Schmuckportrait! Die gewürdigten sind: PINA BAUSCH, SABINE BARNES, ELISABETH BECKER, ELKE HEIDENREICH, ANGIE HIESL, ELSE LASKER-SCHÜLER, FRIEDA NADIG, MARIANNE PITZEN, SIMÔNE SCHWARZ, ALICE SCHWARZER, URSA RIETKÖTTER, BARBARA SCHOCK-WERNER, BARBARA LAMBRECHT-SCHADEBERG,HILDE DOMI. Eine feinsinnige und einmalige Ausstellung ist so entstanden. Und weil Sie bestimmt die eine oder andere Dame kennen, wird es auch ein unterhaltsamer „Für-wen-wurde-dieses-Portrait-erschaffen?“ Rundgang werden.
Atelier für Schmuckgestaltung, Am Marienhain 19, 57234 Wilnsdorf 0271394102
Veranstalter: Petra Georg-Achenbach
Veranstaltungs-ID: 48523 
07.04.2022 bis 03.06.2022
6.30-10.30 Uhr und 14.30-18.30 Uhr
Kulturbahnhof Kreuztal: Szenenwechsel LIV "Grenzen des Verstehens" - Ingrid Hamel-Weber und Barbara WeissAusstellungseröffnung: Donnerstag, 07. April, 19:00 – 21:00 Uhr. Begrüßung durch Holger Glasmachers (Kulturamt Kreuztal) und dem Kurator der Ausstellung Ulrich Langenbach. Über die Ausstellung: Das Konzept für die Ausstellung ist im letzten Moment auszuwählen, was mitgenommen wird, um damit im Vitrinenraum des Kulturbahnhofs zwischen Wand und Scheibe eine Installation entstehen zu lassen. Das können Arbeiten aus den letzten Tagen vor dem Aufbau sein, Unfertiges, Material. Vorkommen kann Zeichnung, Malerei, Objekt, Fotografie, Audio. In ihren Arbeiten untersucht Barbara Weiß die Grenzbereiche dieser Disziplinen, mischt sie und versucht, sie aufzulösen bis zu einem Zustand des fast nichts mehr sein. Zufälle und spontane Entscheidungen, die im Nachhinein manchmal nicht mehr nachvollzogen werden können, spielen eine Rolle in diesem Prozess. Ingrid Hamel-Weber richtet mit ihren Arbeiten den Blick auf Alltägliches mit dem Fokus auf das, was sich möglicherweise dahinter verbirgt, auf das Unsichtbare, Gefühlte, Gedachte, Ersehnte. Ihre Arbeiten erzählen vom Leben und bilden die Tiefe des individuellen Kosmos ab. Dabei bleibt für den Rezipienten vieles offen und es entsteht Raum für eigene Gedanken. Die Farbigkeit der Werke bleibt in ihrer Undefiniertheit eher organisch-körperlich. Der Hinweis auf den leeren Raum - auf das Zusammenspiel von Beschichtungen und Entschichtungen spielt mit den Grenzen des Verstehens. Überzogene Objektkästen und seriell angebrachte Fotos stellen sich in einer gradlinigen Ordnung dar- dennoch wirken die verwendeten Sätze und Schriften wie dahingeworfen und fast dilettantisch ausgeführt.
Kulturbahnhof Kreuztal, Bahnhofstr. 11 02732/51-264 o. 02732/51-321
Veranstalter: Kulturbahnhof Kreuztal
Veranstaltungs-ID: 48277 
13.05.2022 bis 01.07.2022
8.00-16.30 (freitags bis 15.30)
Kunstsommer 2022 - "Bilder hören" Malerei von Markus SchonEine Führung durch die Ausstellung bietet Markus Schon am Freitag, 27. Mai, um 16:30 Uhr an. Erforderliche Anmeldung unter: www.ihk-siegen.de/fuehrungschon / Bereits der Titel der 69. IHK-Galerie-Ausstellung verrät: Hier wird der Besucher nicht nur zum Betrachter der Kunst – hier kann er sie zudem hören! Markus Schon animiert die Besucher dazu, sich auf ein optisches und klangliches Abenteuer einzulassen. So stattet er jedes seiner Kunstwerke mit einem QR-Code aus, über den via Smartphone die Musik abgespielt werden kann, nach der das Kunstwerk gemalt wurde (Kopfhörer bitte mitbringen). Die Ausstellung ist Teil des KunstSommers 2022. Markus Schon bezeichnet sich selbst als abstrakten Expressionisten, dem Emotion wichtiger ist als Reglementierung, gegenstandslose Darstellung wichtiger als die wirklichkeitsgetreue Darstellung von Realitäten. „Ein gegenständliches Bild stellt zumeist keine Fragen, es erklärt sich in der Regel von selbst. Auf ein abstraktes Bild hingegen muss man sich einlassen. Es lässt dem Betrachter mehr Freiheit, schränkt und grenzt ihn nicht ein und lädt zur individuellen Interpretation ein“ erklärt Schon. Dass abstrakte Bilder dennoch eine Aussage haben, steht dem nicht entgegen. Seine überwiegend großformatigen Bilder bestechen durch ein hohes Maß an Farbbewusstsein. „Meine Bilder sind vielschichtig aufgebaut. Die vorhandenen Strukturen schaffen räumliche Gebilde. Farbräume entstehen. Durch intensive Betrachtung erschließen sich tiefere Schichten. Der Entstehungsprozess kann durchschaut werden. Durch teilweise Wegnahme von Schichten wird das unter der Oberfläche Liegende sichtbar. Abstrakt gewählte Titel lassen Freiraum für subjektive Assoziationen. Der Betrachter bestimmt individuell Maßstab, Leseart und Deutung.“ Die aktuelle Werkreihe „Bilder hören“ beschäftigt sich mit der Symbiose von Malerei und Musik. „(Abstrakte) Malerei und Musik haben m. E. viele Gemeinsamkeiten. Beides kann einen fesseln, einfangen und in der Seele berühren. Ein Bild hat somit ebenso unmittelbaren Einfluss auf den Betrachter wie Musik auf den Zuhörer. Bei dieser Werkreihe habe ich versucht, die Stimmung – und bewusst nicht den Inhalt – bestimmter, für mich besonders emotionaler, Musik verschiedener Stilrichtungen, von Rock über Jazz bis Klassik, einzufangen und in meiner Bildsprache zu visualisieren.“ Die Vernissage der Ausstellung in der IHK Galerie (Koblenzer Straße 121, 57072 Siegen) findet am Donnerstag, 12. Mai 2022, um 19 Uhr statt. Franz-Josef Weber vom Kunstverein Siegen und Dr. Christine Tretow von der IHK Siegen führen an diesem Abend im Dialog mit Markus Schon in Werk und Wirken des Künstlers ein. Um Anmeldung zur Vernissage wird gebeten unter: www.ihk-siegen.de/vernissage // In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Siegen. Pate der Ausstellung ist Sebastian Müller, geschäftsführender Gesellschafter der Sieg-Treuhand GmbH, Siegen
IHK-Galerie, Siegen, Koblenzer Str. 121 0271 3302 - 0
Veranstalter: IHK Siegen
Veranstaltungs-ID: 48440 
11.03.2022 bis 26.02.2023
Di. bis So. und Feiertage 11 bis 18 Uhr / Do. bis 20 Uhr
Gemischtes Doppel Die Sammlung Lambrecht-SchadebergDie neue Sammlungspräsentation mit dem Titel „Gemischtes Doppel“ zeigt ausgewählte Werke der bisherigen 13 Rubenspreisträger*innen in einer großangelegten Schau. Dabei treffen jeweils zwei Positionen der Sammlung Lambrecht-Schadeberg so aufeinander, dass Spannungen, Gegensätze aber auch Gemeinsamkeiten und Verwandtschaften erkennbar werden. In der Gegenüberstellung werden die verschiedenen Beschäftigungen mit Motiven, künstlerische Haltungen und nicht zuletzt auch die individuellen Praktiken im Umgang mit der Malerei selbst deutlich. Der Rubenspreis der Stadt Siegen wird seit 1957 an europäische Maler*innen und Zeichner*innen als Anerkennung für ihr künstlerisches Lebenswerk verliehen. Seit den 1990er Jahren erwirbt die Sammlung Lambrecht-Schadeberg Werke der Rubenspreisträger*innen für das MGKSiegen. Dadurch bildet sich im Museum die Vielfalt der jüngeren Malereigeschichte Europas als ein Geflecht verschiedener Haupt- und Nebenwege ab. „Gemischtes Doppel“ wurde zusammengestellt von Ines Rüttinger und Prof. Dr. Christian Spies.
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Unteres Schloss 1 02714057710
Veranstalter: Museum für Gegenwartskunst Siegen
Veranstaltungs-ID: 48145 
11.03.2022 bis 29.05.2022
Di. bis So. und Feiertage 11 bis 18 Uhr / Do. bis 20 Uhr
Lange nicht gesehen! Ein Blick in die Tiefen der SammlungDer Begriff „Highlight“ ist fester Bestandteil unserer Sprache und wird oft auch in Sammlungen und Museen verwendet. Genauso wird vom „Meisterwerk“ gesprochen. Damit sind die besonders herausragenden und publikumswirksamen Stücke gemeint. Diese Fokussierung ausgewählter Werke führt dabei unweigerlich dazu, dass andere aus dem Blick geraten. Wie verhält es sich also mit jenen Werken, die vermeintlich nicht als „Highlight“ gelten? Welche Position nehmen sie innerhalb einer Sammlung ein? Und wie entstehen „Highlights“? Die Ausstellung im Studiolo widmet sich der Sammlung Lambrecht-Schadeberg und damit den Kunstwerken der bisher 13 Rubenspreisträger*innen der Stadt Siegen. Aus mehr als 300 Arbeiten, die die Sammlung derzeit umfasst, wurde pro Künstler*in stellvertretend ein Bild ausgewählt. Dabei handelt es sich um Arbeiten, die seltener gezeigt wurden oder weniger exemplarisch für das jeweilige Gesamtwerk sind. Anhand dieser Auswahl soll das Wechselverhältnis von Publikumslieblingen und verborgenen Schätzen gezeigt werden. Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf die Sammlung und die Bandbreite des künstlerischen Schaffens. Die Ausstellung ist ein Projekt von Nora Memmert und entstand im Rahmen des Förderprogramms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Unteres Schloss 1 02714057710
Veranstalter: Museum für Gegenwartskunst Siegen
Veranstaltungs-ID: 48146 
29.01.2022 bis 29.05.2022
Di. bis So. und Feiertage 11 bis 18 Uhr / Do. bis 20 Uhr
Nach August Sander - Menschen des 21. Jahrhunderts August Sander (1876–1964) hat mit seiner Porträtsammlung „Menschen des 20. Jahrhunderts“ ein monumentales Lebenswerk geschaffen, das Fotogeschichte geschrieben und Generationen von Künstler*innen beeinflusst hat. Über Jahrzehnte portraitierte der in Herdorf bei Siegen geborene Fotograf Berufsgruppen und gesellschaftliche Schichten. Mit seiner Arbeit an einem Gesellschaftsporträt seiner Zeit entwickelte Sander nicht nur archetypische Bilder, sondern wollte das Wesen des Menschen in Beziehung zur Gemeinschaft untersuchen. „Nach August Sander“ verbindet das Werk des weltbekannten und regional verankerten Fotografen mit einer gegenwärtigen Perspektive. Ausgehend von 70 Fotoabzügen, die Sander noch Anfang der 1960er Jahre für Präsentationen im Siegerland zusammengestellt hat, richtet die Ausstellung den Blick auf Menschenbilder des 21. Jahrhunderts. Gezeigt werden künstlerische Positionen, die das Schaffen von August Sander direkt und indirekt wiederaufleben lassen. Der bewusste Zeitsprung von etwa 100 Jahren macht die veränderten Lebensauffassungen und neue Einflüsse auf den einzelnen Menschen sichtbar. Trotz der historischen Referenz verbleibt „Nach August Sander“ nicht ausschließlich im Medium der Fotografie, sondern präsentiert Videoinstallationen und Skulpturen im Spiegel unserer Zeit. Mit Beiträgen von August Sander, Mohamed Bourouissa, Jos de Gruyter, Harald Thys, Hans Eijkelboom, Omer Fast, Soham Gupta, Sharon Hayes, Bouchra Khalili, Ilya Lipkin, Sandra Schäfer, Collier Schorr, Tobias Zielony. Kurator: Thomas Thiel
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Unteres Schloss 1 02714057710
Veranstalter: Museum für Gegenwartskunst Siegen
Veranstaltungs-ID: 47691 
20.05.2022 bis 22.06.2022
Mo-Fr 09.00 - 21.00 Uhr, Sa 10.00 - 14.00 Uhr
»Frau Europa - Positionen zu einem Mythos« Malerei - Objekte - Zeichnung AusstellungTagesaktuell liest sich der Mythos der Europa als der einer Gewalt und Heimatlosigkeit ausgesetzten Frau. Die Künstlerinnen suchen mit unterschiedlicher Form- und Materialsprache das Un“fassbare“ zu greifen. Anne Arend-Schulten reflektiert künstlerisch die Komplexität, die Grausamkeit und die Schönheit der Welt heute. Ideen und Emotionen übersetzt und verdichtet sie in Zeichen, in Formen, in Farben und über die Materialität unterschiedlicher Werkstoffe. Kristin Pfaff-Bonn wendet sich in ihrer Arbeit bewusst gegen den Aspekt des passiven Opfers. Erspüren des Wesentlichen und die Übersetzung in frei assoziierte Linie oder in immer wieder übermalte Farbschichten bis zu nicht mehr Weiterwissen. Katrin Wolf situiert ihre künstlerische Auseinandersetzung mit der mythologischen Figur der Europa in den Koordinaten von Macht und von Genderkonstruktionen. Weit spannt sie dabei den Bogen von der antiken Vorlage bis hin in die heutigen #metoo-Debatten. Ausstellung der Künstlerinnen-Gruppe Fliegende Aufhocker. Zur Vernissage laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Grußwort: Angela Jung, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Siegen / Gespräch mit den Künstlerinnen: Andreas Richter / Musik: Kevin Rudek, Gesang und Gitarre
KrönchenCenter Siegen, Markt 25 0271 404-3047
Veranstalter: VHS Siegen
Veranstaltungs-ID: 48554 
08.05.2022 bis 18.06.2022
Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr
Wolfgang Stöcker - "Staubarbeit" Internationales Staubarchiv in der Artgalerie SiegenDer Kölner Künstler Wolfgang Stöcker eröffnete am Sonntagmorgen den 8. Mai seine vierte Ausstellung: Staubarbeit, in der Artgalerie in Siegen. Kann Staub wertvoll sein? Hinter einem roten Schrein aus gespendetem Wachs fällt der Blick auf tote, erblasste Marienkäfer. Mit dieser Frage beschäftigt sich Wolfgang Stöcker künstlerisch schon seit 15 Jahren. Kirsten Schwarz beschrieb in ihrer fachkundigen Eröffnungsrede, dass er Stäube kategorisiert in „sakrale Stäube, politische Stäube, Naturraum-Stäube, Kulturstäube, kulinarische Stäube und musikalische Stäube.“ In der Artgalerie stellt er nun seine vielen verschiedenen Wege, wie man Staub als Gedächtnisspeicher in Szene setzen kann, aus. Betritt man den Ausstellungsraum sieht man Collagen aus Papierschnipseln, Fotos und Texten. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen worum es Wolfgang Stöcker geht. Doch sobald man sich dem Bild nähert, stellt man fest, dass hinter dem Glas ein kleiner Moment gefangen gehalten wird. In dem Rahmen spielt sich eine Geschichte ab, welche eigentlich der Vergangenheit angehört, jedoch genau in diesem Moment zu neuem Leben erwacht. Wolfgang Stöckers Intention ist besondere Beziehungen herzustellen. Er findet Zusammenhänge zwischen dem Kleinsten, Unbedeutenden und dem Großen und Eigentlichen. Der Marienkäfer als Bewohner des Kölner Stadtmuseums wird die Kunst dort, um die es geht, niemals erleben und steht doch in Stöckers Bild mit ihr im Vordergrund.
Art Galerie Siegen, Fürst-Johann-Moritz-Str. 1 0271/339603
Veranstalter: ART Galerie
Veranstaltungs-ID: 48571 
03.05.2022 bis 30.06.2022
Mo-Fr 8.15-12.30, Mo-Mi u Fr 13.30-16.00 Uhr, Do 13.30-19.00 Uhr
Die Natur und Poesie der Blauen Blume Ein Ausstellungsprojekt von Dr. Marlies Obier zum 250. Geburtstag des Dichters NovalisWelche der vielen blauen Blumen war es, die Novalis als Vorbild diente? Blau und Grün sind die Farben der Landschaft der Natur – die vollkommene Aussicht jeder Wanderschaft. Novalis´ Suche nach der „blauen Blume“ war die Suche nach der verlorenen Einheit des Menschen mit der Natur. Das Naturverständnis der Romantik gewinnt einen neuen Lebensgrund in dem Wissen und der Erfahrung unserer Zeit, wie entscheidend für das menschliche Überleben die Natur ist. Die Ausstellung von Dr. Marlies Obier führt in ein Gespräch über die Natur und die Poesie der Blauen Blume der Romantik. Wie es ihr als Sprach- und Konzeptkünstlerin entspricht, mit Bildern der Kunst und Bildern der Sprache. Dr. Marlies Obier ist seit vielen Jahren als Künstlerin und ebenso als Autorin mit zahlreichen Projekten zur Romantik weithin bekannt. In der Einladung in Bad Berleburg kommt beides in ihrer neuen Entdeckungsreise zur Natur der blauen Blume in Ausstellung und Lesungen zusammen. Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ein am 3. Mai 2022, 19 Uhr, in der Galerie der Sparkasse Wittgenstein, Bad Berleburg. Die Veranstalter sind die Sparkasse Wittgenstein und die Wittgensteiner Kunstgesellschaft e.V., bei den Veranstaltungen die Stadt Berleburg.
Galerie in der Sparkasse Wittgenstein Bad Berleburg, Poststr. 15 02753-509688
Veranstalter: Sparkasse Wittgenstein und Wittgensteiner Kunstgesellschaft
Veranstaltungs-ID: 48490 
18.05.2022 bis 30.09.2022
Mo. bis Fr., jeweils 7 bis 18 Uhr
Kunst im Treppenhaus: Karten, Pläne, Risse Fundstücke aus den Magazinen der regionalen ArchiveKarten, Pläne und Risse sind nach Wappen und Siegeln die ersten sichtbaren Zeitzeugen in Bibliotheken, Museen und Archiven. Bis heute dokumentieren sie durch ihre Darstellungen Landschaftswandel und Veränderungen in einem Stadtbild. Das Kernstück der Ausstellung "Karten, Pläne, Risse" im Treppenhaus des Siegener Kulturhauses Lÿz bilden nun vier von insgesamt zwanzig sogenannten Einzelmesstischblättern, die zwischen 1841 und 1845 von preußischen Vermessungsoffiziere auf dem Gebiet der Kreise Siegen und Wittgenstein erstellt wurden. Im Maßstab 1:25000 sind diese Karten präziser als die der ersten preußischen Kartenerfassung von 1819 und damit die erste exakte Aufnahme der beiden Altkreise. Neben die Karten treten in der Ausstellung bautechnische Pläne. Die gezeigten Bauwerke - eine öffentliche WC-Anlage in Kreuztal-Littfeld sowie der Wasserturm am Bahnhof Siegen-Ost - sind, soweit bekannt, nicht durch Fotos dokumentiert. So erlauben einzig diese Pläne eine Rekonstruktion dieser Gebäude. Die Ausstellung, die das Archiv des Kreises Siegen-Wittgenstein zusammen mit dem Kultur!Büro. im Rahmen der Lÿz-Reihe "Kunst im Treppenhaus" präsentiert, besteht aus acht großformatigen Spannrahmen, die die Pläne extrem vergrößert abbilden und so die Feingliedrigkeit der handgezeichneten Land- und Flurkarten zum Ausdruck bringen. Neben dem Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, stellten das Stadtarchiv Kreuztal und das Kreisarchiv Siegen Wittgenstein Karten zur Verfügung.  Die Werke sind bis zum 30. Sept. 2022 von Mo. bis Fr., von 7 bis 18 Uhr im Kulturhaus Lÿz zu sehen.
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Str. 18, Siegen 0271/333-2448
Veranstalter: Veranstalter: Kultur!Büro. & Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein
Veranstaltungs-ID: 48639 
Der Tipp für Daheimbleiber:
01.05.2022 bis 29.05.2022
rund um die Uhr
POOOLmag14 Lutz Dehenn - Die ChronikGraffiti, eine seit über 50 Jahren weltweit betriebene Kunst- und Kulturpraktik, wird oft noch nur auf den Vandalismusfaktor reduziert. Dabei liegt de facto ein weitaus komplexeres Feld vor: Graffiti und seine Motivationen osziliert zwischen Devianz, Vandalismus, Kunst, Kultur, Protest und Aktivismus. Lutz Dehenn hat es zu seinem Anliegen gemacht, eine Siegener Graffiti-Geschichte zu erzählen. Seine Motivation dahinter besteht keinesfalls darin, die Kulturpraktik salonfähig zu machen. Warum auch? Das möchte Graffiti gar nicht sein. Die Zahl an gesellschaftskonformen Künstler:innen wächst zwar, aber Auftragsmaler:innen, die mit Sprühdosen arbeiten, ihre Pseudonyme abgelegt haben und ihre Kunstwerke für Geld anbieten, haben die Subkultur augenscheinlich verlassen und sind letztlich Dienstleister – assimiliert in ein hegemoniales System. Auf eigenen, öffentlich zugänglichen Medien, haben diese die Möglichkeit, ihre Geschichten zu erzählen. Aber jene, die sich einer solchen Öffentlichkeit verschließen, lässt Lutz Dehenn in Form einer illustrierten Oral-History sprechen. Er führt Interviews mit den Akteurinnen und Akteuren der Subkultur, sammelt und katalogisiert Bildmaterial und komplementiert diese Elemente zu einem Narrativ – seiner Meinung nach eine faszinierende und inspirierende Geschichte über Traditionen, Kultur, Freundschaft und Aufopferungsbereitschaft, die es verdient, erzählt zu werden. Die Ausstellung "die Chronik" ist auf POOOLmag, der digitalen Plattform der Gruppe3/55 e.V. zu sehen. poool.Kunstwechsel.de
Bei mir daheim aus Siegen 0163 9707912
Veranstalter: gruppe 3/55 e.V.
Veranstaltungs-ID: 48505 
11.03.2022 bis 26.02.2023
rund um die Uhr
Auf der Medienfassade des MGK Siegen MGKWalls: Florence JungDie dritte Ausgabe der ortsspezifischen Ausstellungsreihe „MGKWalls“ präsentiert die Künstlerin Florence Jung. Die Jahrespräsentation stellt zwei prominente Museumswände in den Mittelpunkt: die Eingangswand im Foyer des Museums sowie die große LED-Wand an der Außenfassade. MGKWalls bildet damit nicht nur einen wichtigen Teil des Ausstellungsprogramms am MGKSiegen, sondern verbindet das Museum mit dem Stadtraum und seinen Bewohner*innen. Florence Jung erschafft Szenarien, die sich von der Fiktion zur Realität bewegen, ähnlich wie Gerüchte im digitalen Zeitalter plötzlich zu Tatsachen werden. Ihre Arbeiten – von denen keine bildlich dokumentiert ist – untersuchen unser Verhältnis zu Ungewissheit, und wie Spekulationen und Ängste unsere Wahrnehmung prägen. Gemeinsam mit dem Berliner Entwicklerteam interkit konzipiert die Künstlerin eine interaktive App für das Smartphone, die ab September 2022 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Auf der LED-Außenwand (Jung85, 2021) präsentiert Jung eine Reihe von kurzen Chat-Nachrichten. Sam scheint Passanten zu beobachten, sie herauszufordern oder sie sogar zu verführen, manchmal bis hin zur Provokation. Auf der Foyerwand im Inneren des Museums (Jung84, 2021) sind ungefilterte Bewertungen und Rezensionen veröffentlicht, die Reaktionen auf die App zeigen. Wie so häufig im Netz bleiben die eigentlichen Verfasser dieser Bewertungen anonym. Doch wie einer dieser Kommentare sagt: „Du bist nicht nur du selbst, du bist alles, was die Leute über dich sagen.“ Sam bringt diese Logik auf den Punkt, indem er sich als anonyme*r Online-Freund*in ausgibt, der/die die emotionalen Mechanismen untersucht, die uns an unsere digitalen Werkzeuge binden.
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Unteres Schloss 1 02714057710
Veranstalter: Museum für Gegenwartskunst Siegen
Veranstaltungs-ID: 48084 
05.03.2022 bis 07.06.2022
Rund um die Uhr
„Kreuzgang“ von Raimund Hellekes Eine Ausstellung mit berührender Symbolik in der Autobahnkirche Siegerland14 Objekte, Kreuze, gestaltet von Raimund Hellekes, erzählen von der österlichen Botschaft der Auferstehung. Palisander, Eiche, Ulme, Pappel, sogar verwittertes Fachwerk, jedes Kreuz hat seine eigene, lebendige Sprache. Die Besonderheiten in Form, Farbe, Maserung und Struktur arbeitete Hellekes geschickt heraus. So hält die Astgabel des alten Birnbaums – aufgeschnitten und naturbelassen – den Korpus Christi. Im Spiegelkreuz des Birnbaums erschließt sich die „Grabesruhe“. Eine alte Ulmenbohle erinnert an ein gestütztes Kreuz auf dem Jakobsweg und das Glaubenszeugnis: Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung. Kleine Infotafeln von Raimund Hellekes und seiner Frau Roswitha leicht verständlich gestaltet, nennen Details zu jedem der Unikate dieses besonderen Kreuzweges. Raimund Hellekes ist Tischlermeister aus Lennestadt; der eigene Betrieb wird inzwischen von der nächsten Generation geführt. Im Laufe der Jahre ist für Hellekes der Beruf zur Berufung geworden. Das zeigt sich in dem einmaligen „Kreuzgang“: hier vereinen sich die Liebe zum lebendigen Werkstoff Holz und die Leidenschaft für die Heilsbotschaft Christi. Jeder Besucher, so Hellekes, kann bei der Betrachtung der Kreuze seinen eigenen Weg finden und mit seinem ganz persönlichen Kreuz in der Kirche andocken.“
Autobahnkirche Siegerland, Rasthof Wilnsdorf, Abfahrt 23 02736/6716
Veranstalter: Autobahnkirche Siegerland
Veranstaltungs-ID: 48372 
30.04.2022 bis 26.05.2022
werktags 10-17 Uhr, samstags 15-18 Uhr, sonntags 14-17 Uhr
„Jeder Mensch ist eine Perle“ Friedhof der PerlenAuf ihrer Ausstellungsreise gastiert die Installation „Jeder Mensch ist eine Perle“ in der Kolumbariumskirche in Weidenau am Stockfriedhof. An diesem in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlichen Ort mit „Indoor Friedhof“ lässt sich die Ausstellung in neuer Gestalt und Vielfarbigkeit erkunden. Die Schmuckgestalterin Petra Georg-Achenbach rief ab Mai 2021 öffentlich zur Teilhabe an dieser Perleninstallation auf. WDR und die Tageszeitungen berichteten ausführlich. „Überlassen Sie mir eine Perle und ihren Kommentar damit ich ein Kunstwerk für die auf ihrer Flucht über das Mittelmeer ertrunken Menschen gestalten kann.“ Bis heute wurden über 15.000 Perlen zugeschickt. Aus dem Kloster Münsterschwarzach, dem Goldschmiedehaus in Hanau und aus ganz Deutschland. „Mein Ziel ist es, möglichst viele Menschen mit dem Projekt bekannt zu machen. Wenn sich Menschen entscheiden, eine Perle zu verschenken, kommen sie vom Denken zum Handeln und wer handelt, verändert die Welt!“ Bereits während der 1. Ausstellung im Haus Seel wurden insgesamt 975 Besucher:innen gezählt. Durch die aktive Möglichkeit zur Teilhabe werden die unterschiedlichsten Alters- und Zielgruppen angesprochen. Erwachsene spenden das zum Teil wertvolle Ausgangsmaterial und ihre schriftlichen Kommentare, Kinder- und Jugendgruppen ergänzen und erweitern die Installation spielerisch und kreativ mit Zeichnungen und ihren Statements. Insbesondere der niederschwellige Einstieg mit künstlerischen Mitteln ist hervorragend für eine junge Zielgruppe geeignet. Menschen mit eigener Fluchterfahrung vermittelt der Perlenfriedhof Wertschätzung und Aufmerksamkeit. „Je mehr Menschen heute offen diskutieren und sich mit dem Thema Flucht und Fluchtbewegungen, Humanität und Menschenrechte auseinandersetzen, umso erfolgreicher lassen sich diese Themen in Zukunft gestalten!“ Das Team von „Jeder Mensch ist eine Perle“ steht Ihnen mit Führungen und Workshops, mit Seminaren und Diskussionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung
Kolumbariumskirche Heilig Kreuz, Morgenstr. 2, 57076 Siegen 0271394102
Veranstalter: Kolumbariumskirche/Heilig Kreuz Kirche
Veranstaltungs-ID: 48518 

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