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Sonntag, 28.09.2025:
Musik
Sonntag | 28.09.2025 | 16.00 Uhr
Internationales Hilchenbacher Musikfestival
„Eine Sternstunde der Romantik“
Kompositionen von Brahms, Schubert, Chopin und Dvorak

St.-Augustinus-Kirche Dahlbruch , Hilchenbach, Wittgensteiner Str. 109
01632036954
Film
Sonntag | 28.09.2025 | 13.00 Uhr
Die Schule der magischen Tiere 4

© Veranstaltende
Miriam wohnt ein paar Monate bei ihrer Freundin Ida und geht in dieser Zeit gemeinsam mit ihr auf die Wintersteinschule. Sie weiß nichts von der magischen Gemeinschaft. Doch gleich an ihrem ersten Schultag übergibt Mr. Morrison der Klasse zwei neue magische Tiere: Max erhält die Eule Muriel und zu Miriams größten Erstaunen bekommt sie den energiegeladenen Koboldmaki Fitzgeraldo. Durch Zufall findet Ida heraus, dass die Wintersteinschule geschlossen werden soll. In der anstehenden Schulchallenge erkennen Ida und ihre Klasse ihre letzte Chance, die Schule und damit die magische Gemeinschaft zu retten. "Die vierte Adaption der gleichnamigen Buchreihe knüpft an die bisherige Erfolgsformel an, passt Themen, Musik und die inszenatorische Rasanz aber an die älter gewordenen Jungdarsteller an. Die bewährte Mixtur aus Fantasy, Abenteuer, Humor und Romantik geht ein weiteres Mal auf."
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
Sonntag | 28.09.2025 | 15.30 Uhr
Kirche im Kino
(D 2023, 88 Minuten, ab 0) Der Pastoralverbund Nördliches Siegerland lädt zu der Veranstaltung "Kirche im Kino" ein: Im Rahmen eines Kindergottesdienstes wird der Animationsfilm "Butterfly Tale" gezeigt: Ein junger Monarchfalter, sein bester Freund und eine selbstbewusste Schmetterlingsdame ziehen mit ihrem Schwarm zum Überwintern von Kanada nach Mexiko. Unterwegs müssen sie nicht nur einen Tornado und die Angriffe von Raubvögeln überstehen, sondern insbesondere ihre Handicaps und Ängste überwinden, indem sie sich gegenseitig beistehen. "Der farbenfrohe Animationsfilm erfreut mit imposanten Landschaften, eingängigen Popsongs und kindgerechten Identifikationsfiguren. Unaufdringlich tritt er für Werte wie Vertrauen, Solidarität und Freundschaft ein und wirbt geschickt für mehr Rücksicht auf bedrohte Tierarten."
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
Sonntag | 28.09.2025 | 18.00 Uhr
Das Kanu des Manitu

© Veranstaltende
(D 2025, 88 Minuten, ab 6) Abahachi, der Häuptling der Apachen (Michael Bully Herbig), und sein weißer Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz) kämpfen unermüdlich für Frieden und Gerechtigkeit – doch eine neue, aufstrebende Bande macht ihnen das Leben besonders schwer! Sie locken Abahachi und Ranger in eine Falle, um an das sagenumwobene „Kanu des Manitu“ zu gelangen. Erst in letzter Sekunde können sie von ihrem treuen Weggefährten, dem liebenswerten Griechen Dimitri (Rick Kavanian), und seiner neuen Fachkraft Mary (Jasmin Schwiers) gerettet werden. Doch wie sich herausstellt, war das alles Teil eines großen Plans und auch erst der Anfang. Mit vereinten Kräften (und allerlei Meinungsverschiedenheiten und Missverständnissen) stürzen sich die Helden in ihr größtes Abenteuer – und finden überraschende Antworten auf die allerwichtigsten Fragen des Lebens!
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
Sonntag | 28.09.2025 | 20.00 Uhr
Die nackte Kanone

© Veranstaltende
Lt. Frank Drebin Jr. (Liam Neeson), der Sohn des legendären Frank Drebin Sr. (Leslie Nielson), untersucht den angeblichen Selbstmord eines Ingenieurs, der für das Tech-Unternehmen eines zwielichtigen Milliardärs tätig war. Zusammen mit Beth Davenport (Pamela Anderson), der Schwester des Verstorbenen, stolpert Frank Drebin durch die Ermittlungen, um den absurden Plan seines Widersachers aufzudecken. „Das Reboot der gleichnamigen Trilogie dockt formal geschickt und mithilfe eines fantastischen Ensembles sehr erfolgreich an den Humor der Vorgängerfilme an.“ (Filmdienst) PS: Es lohnt sich bis zum Ende sitzenzubleiben!
Viktoria Filmtheater Hilchenbach-Dahlbruch, Bernhard-Weiss-Platz 6
02733 61467
Verschiedenes
Sonntag | 28.09.2025 | 10.00 - 18.00 Uhr
Großer Textiltag im Technikmuseum Freudenberg
Spinnen und Weben erleben

© Veranstaltende
Unter dem Motto „Spinnen und Weben“ gewähren Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker einen Einblick in die faszinierende Welt zweier jahrhundertalter Handwerkstechniken. Textilien waren und sind unverzichtbar: Sie bieten Schutz, Wärme und sind unter anderem ein Ausdruck von Kultur. Spinnräder und Webstühle wurden nicht nur zum Symbol für handwerkliche Kunstfertigkeit, sondern leiteten auch die industrielle Revolution ein. Besucherinnen und Besucher des Technikmuseums können an diesem Tag hautnah erleben, wie aus einfachen Fasern Fäden entstehen und wie sich diese schließlich zu Geweben verbinden. Erfahrene Kunsthandwerkerinnen und Handwerker führen Schritt für Schritt die aufwendigen Arbeitsprozesse vor – vom Schären der Kette über das Einziehen der Fäden bis hin zum Spannen und Verschnüren des Webstuhls. Rund 60 Stunden Vorbereitung sind nötig, bevor das eigentliche Weben beginnen kann. Mit jedem Handgriff wird spürbar, wie viel Wissen, Geduld und Geschick in dieser traditionsreichen Handwerkskunst steckten. Die Vorführungen machen deutlich: Textilien waren einst wertvolle Güter, die über Generationen hinweg genutzt wurden. Erst die Moderne machte sie zur Massenware – mit allen Folgen für Wertschätzung und Nachhaltigkeit. Gerade heute eröffnet der Blick auf die alten Techniken neue Perspektiven: auf Sorgfalt, auf Qualität und auf den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Natur. Gezeigt wird auch, wie Flachs zu Leinen und Schafwolle zu wärmender Kleidung verarbeitet wird. Besucherinnen und Besucher können dabei nicht nur zuschauen, sondern auch ins Gespräch kommen. Selbstverständlich sind wieder auch die übrigen Bereiche des Technikmuseums für die Besucherin und Besucher geöffnet.
Technikmuseum Freudenberg, Olper Straße 5a, Freudenberg
0178 160 5480
Kunst/Vernissage
Sonntag | 28.09.2025 | 15.00 - 18.00 Uhr
BROKEN FACES – Dirk Trampedach und Ursula Hübsch Scherenschnitt trifft auf Fotografie

© Dirk Trampedach
Die Ausstellung BROKEN FACES vereint die Kunstformen von Ursula Hübsch und Dirk Trampedach in einer spannenden Begegnung in Schwarz-Weiß. Rund 40 Scherenschnitte der Siegener Künstlerin zeigen abstrakte, freihändig geschnittene Gesichter und Motive jenseits klassischer Klischees. Ergänzt werden sie durch kontrastreiche Schwarz-Weiß-Porträts des Fotografen Dirk Trampedach, die in besonderer Weise mit den Scherenschnitten korrespondieren. So entsteht eine eindrucksvolle Symbiose von Scherenschnitt und Fotografie.
KulturFlecken Silberstern, Am Silberstern 4, Freudenberg
02734-3836
Ausstellungen

© Elfie Jung
21.09.2025 bis 21.12.2025
14.00 - 18.00 Uhr
Auge in Auge: Ein Blick in die Seele der Tiere
Neue Sonderausstellung im Museum WilnsdorfTierisch wild oder tierisch vertraut? Die Sonderausstellung „Die Seele des Tieres“ beeindruckt mit atemberaubenden Tierbildern der Fotografin Elfi Jung. Die fesselnden Tierfotografien laden dazu ein unser Verständnis von Tieren zu hinterfragen. Der globale Blick auf bedrohte Arten wie Polarbär oder Tiger lenkt gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung regionaler Tierwelten – im Siegerland und direkt im eigenen Zuhause. Wie gehen wir mit Tieren um und was lösen Tiere in uns aus? Die jüngsten Gäste erwarten Spiele und kleine Aktionen, die die Ausstellung noch lebendiger machen. Besonders aufregend ist das große Memory, bei dem spannende Tierfotos entdeckt werden können. Wer blickt hier eigentlich wem in die Seele? Eindrucksvoll bewegende Momente schafft die Serie „Berührung“, die in intimen Schwarzweiß-Fotos innige Momente zwischen Mensch und Tier auf besondere Weise darstellt. Durch die Unterstützung von unterschiedlichen Tierschutzvereinen hat die Sonderausstellung „Die Seele des Tieres“ einen besonderen Fokus auf den Tierschutz. Große und kleine Besucher können hier wertvolle Anregungen bekommen, wie sie selbst dafür sorgen können, dass es den Tieren um sie herum gut geht. Eine Ausstellung zum Mitnehmen: Alle gezeigten Bilder können gegen ihren Herstellungspreis und eine freigewählte Spende an die unterstützenden Tierschutzorganisationen gekauft werden. Nach der Sonderausstellung können die Bilder am 22. Dezember 2025 zwischen 10 und 12 Uhr oder ab dem 2. Januar 2026 im Museum abgeholt werden. Beim Aktionstag am 30. November 2025 gestalten die unterschiedlichen Tierschutzorganisationen das Programm sogar mit: Von praktischen Tipps und Tricks zum Umgang mit Wildtieren und Haustieren, über Infovorträgen bis hin zur direkten Interaktion mit Tieren vor Ort wird ein breites Programm geboten. Dies ist die Gelegenheit mit Tierschutzorganisationen in Kontakt zu kommen und Fragen zu stellen.
Museum Wilnsdorf, Rathausstr. 9, Wilnsdorf
02739 802-212

© Veranstaltende
30.08.2025 bis 08.11.2025
Mi., Sa., So., jeweils 14.00 – 17.00 Uhr
Ackerbürger, Schloss und Höfe
Ausstellung von Alfred ReppelWelche Bedeutung hatte „Landwirtschaft“ eigentlich einst hier in Freudenberg?“ Die ausdrucksstarken Bilder mit landwirtschaftlichen Motiven des Flecker Fotografen Alfred Reppel (1900-1958) warfen auch diese Frage auf. Seinen künstlerisch anspruchsvollen Aufnahmen besitzen eine zusätzliche geschichtliche Wertigkeit, weil sie zugleich das Ende jener Zeit dokumentieren, in der Feldarbeit, Säen und Ernten und die Haltung von Vieh im Flecken eine gewichtige Rolle spielten. Nach der aktuellen Forschung kommt „Landwirtschaft“ in Freudenberg bereits vor der Burggründung (Ersterwähnung 1389) ein beachtenswerter Belang zu. Eine große Rolle dürfte dabei der „Herlinger Hof“ gespielt haben, der am Anfang des Asdorftales am heutigen „Hausplatz“ lag. Er dokumentiert die Herrschaft der „Bicken“, deren Einfluss ebenfalls für Freudenberg bisher kaum aufbereitet ist. Dem Freudenberger Schloss als nassauischem Besitz schreiben Historiker die Bedeutung eines „Wirtschaftshofes“ zu. Hier wurden ausdrücklich Stall und Scheune errichtet (1463) und z.B. 1465 allein 150 Schafe angeschafft. Von hier aus wurde auch die Siegener Residenz mit landwirtschaftlichen Produkten beliefert. Nach der Burggründung und der unterhalb entstandenen Siedlung bedeutete Landwirtschaft „im Flecken“ Aktivitäten zur Selbstversorgung. Die Bürger des Fleckens benötigten, neben z. B. einer Handwerkstätigkeit, landwirtschaftliche Produkte für ihren Eigengebrauch. Sie galten als Bürger, die zusätzlich ein Feld und ihren Garten beackern mussten, als Ackerbürger. Nach einer Steuerliste vom 9. August 1563 lebten im Flecken 333 Einwohner, davon 55 Schatzungspflichtige, in 45 Häusern, die 414 Schafe, 361 Rinder und 15 Pferde hielten. In jedem Haus des Fleckens war „Vieh“ zuhause. Den Hirten und dem Hauberg kam für landwirtschaftliches Leben hohe Bedeutung zu. Die Ackerbürger sind nicht zu vergleichen mit Bauern auf den umliegenden Höfen. Aus zahlreichen einzelnen Hofstellen sind später ganze Dörfer entstanden. Die Ausstellung „Ackerbürger, Schloss und Höfe“, vorbereitet vom Arbeitskreis Stadtgeschichte des Museums, ermöglicht Einblicke in die Landwirtschaft einst im Flecken. Sie lässt nachvollziehen, wie anders die Häuser genutzt wurden und eröffnet neue Perspektiven zur Siedlungsgeschichte und Historie der Stadt. Unter anderem werden auf einem Monitor eine Vielzahl von alten Fotografien zur Landwirtschaft in und um Freudenberg gezeigt. Der Film auf einem anderen Monitor zeigt aufwändige Grafiken über die damalige Nutzung und den Aufbau der Fachwerkhäuser sowie die landwirtschaftliche Entwicklung anhand von Steuerlisten.
4Fachwerk Mittendrin Museum Freudenberg, Mittelstraße 4-6
027347223