KulturPur'2000

Pfingsten 2000 - 6. bis 12. Juni

Das Programm am Freitag, 9.6.:

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9.30 Uhr (Kleines Zelttheater)
LÿzKidsVarieté 2000
Musik, Akrobatik, Jonglage
Eine bunte, schillernde Show für Kinder, ständig ausverkaufter Klassiker im Siegener Lÿz, lokales Kinder-Varieté von überregionaler Qualität. Mit Mo de Bleu, Mimo, Christa Weigand & Bernd Michael Genähr, Biko, Ralf dem Gaukler und Peter Meurer

18.30 Uhr (Open Air)
Dirk Bielefeldt
Ordnung muß sein!
Mit diebischer Freude mimt er den penetranten Ordnungshüter, todernstes Gesicht, egal wie groß das Gelächter ringsum auch sein mag. Zum 10jährigen Jubiläum kommt der Kabarett-Star exclusiv und aus alter Liebe zum KulturPur-Publikum noch einmal als WalkAct mit der Kelle. Denn Ordnung muss sein - auch auf der schönsten Geburtstagsfeier!

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19.00 Uhr (Zelttheater)
Schräge Vögel,
Schräge Töne

Die Geburtstags-Show
mit Dirk Bielefeldt, Extra Nix,
Mikos, Flöz&Söhne,
Mark Britton, Markus Jeroch
und Mabó Band.
Moderation: Horst Schroth

22.30 Uhr
(Kleines Zelttheater/Mittelzelt)
LATE NIGHT SHOW:
Spencer Davis Group
“Gimme some lovin”
&
Party pur bis in
den frühen Morgen

Party pur mit Musik der 60er und 70er, aufgelegt von DJ Jan-Ole Gerster
S_topact.gif (3310 Byte)Schräge Vögel, Schräge Töne
Die Geburtstags-Show
mit Dirk Bielefeldt, Extra Nix, Mikos, Flöz&Söhne, Mark Britton, Markus Jeroch und Mabó Band.
Moderation: Horst Schroth


10 Jahre KulturPur - das muss gefeiert werden. Mit einer Show, schräger und komischer als die schärfste „Nacht der scharfen Zungen“. Kabarettisten, Clowns, Comedians und Musiker, die in den letzten neun Jahren bei KulturPur für Furore sorgten, sind wieder da, um ein besonderes Geschenk abzugeben: Die komische, aufdringlich-freche Geburtstagsshow.
Dirk BielefeldtDirk Bielefeldt feierte seine ersten Erfolge bei KulturPur als WalkAct: Ob als Oberförster mit kabarettistischer Waldführung oder Polizist vor den Zelten und auf der Bühne: Nach insgesamt 15 Auftritten in den Jahren '91 bis '95 haben die Festival-Fans das schlacksige Nordlicht ins Herz geschlossen. Mittlerweile zählt Dirk Bielefeldt zu den Top-Stars der deutschen Kabarett-Szene, sei es mit Solo-Shows in großen Stadthallen, bei „RTL-Samstag Nacht“ oder im „ARD Comedy Club“.
ExtraNixDer frechste WalkAct bei KulturPur '91 bis '93 war ein Trio: Extra Nix aus Heidelberg treten eigentlich nicht mehr gemeinsam auf - Die Solo-Karrieren von Rosemie Warth, Thomas Nigel und Bernhard Bentgens lassen keine Zeit mehr übrig für „Blödelquatsch der Extra(Nix)klasse“ (Siegener Zeitung) Zum 10jährigen haben die „Profi-Deppen“ (Rundschau) wieder zusammengefunden, um die Zelte noch einmal richtig 'aufzumischen'!
TopAct der ersten Stunde waren die Clowns von Mimikritschi. Als das Moskauer Clownsquartett „Mikos“ sind sie wieder auferstanden und erfolgreicher denn je. In Deutschland bis jetzt noch wenig zu sehen, begeistern sie bereits die Jurys der Clowns-Festivals rund um den Globus. Ein Geheimtip also, der so geheim eigentlich nicht mehr ist - man muß nur weit reisen, um die grimassenschneidenden Kahlkopf-Akrobaten zu erleben.
Nicht minder komisch - nur mit extrem starren Gesichtsmuskeln sind Flöz & Söhne. Die Pantomimen-Truppe zeigte bei KulturPur '96 Ihr Erfolgs-Stück „Unter Tage“: Schauspielerische Perfektion und magische Effekte hinter skurillen Pappmaché-Masken. „Eine Mischung aus Artistik, Musik, Jonglage, Magie, Clownerie und genialem Maskenspiel - poetisch und ganz ohne Worte!“ (Westfalenpost).
Als Einstieg ins nächste KulturPur-Jahrzehnt betritt der Engländer Mark Britton die Giller-Bühne. Englischer Humor - in deutscher Sprache! Wilder Slapstick, verrückte Improvisationen und abgedrehte Pointen. „Das ist Brain-Jogging zwischen Genie und Wahnsinn im Höchsttempo ohne Aufwärmphase oder Atempause“ (Nordsee-Zeitung). Neu bei KulturPur, ein alter Bekannter beim Siegener Sommerfestival und im Lÿz.
Markus JerochDer Wort-Akrobat Markus Jeroch war der buchstaben-unter-den-tisch-fallen-lassende Professor bei KulturPur '93. „Die Haare zerzaust, die Augen aufgerissen, so springt der Spargel im konzertanten Frack über die Bühne“ (Frankfurter Neue Presse) Seine Interpretationen von Jandl-Texten zählt zum Besten, was die Zunft der Schnellsprecher zu bieten hat.
Horst SchrothAuch nicht auf den Mund gefallen ist der Moderator der Geburtstagsshow: Horst Schroth, bekannt von den „Scharfen Zungen“ '97 und '98, der überall für ausverkaufte Häuser sorgt. Mit seinen Auftritten bei den WDR-“ Mitternachtsspitzen“ und der aktuellen Solo-Show „Herrenabend“ ist „der kleine Böse“ in aller Munde. 1999 räumte er gleich drei Mal ab, den 'Deutschen Kleinkunstpreis', den 'Leipziger Löwenzahn' und den 'Stern des Jahres' der Abendzeitung München.
Für die schrägen Töne sorgt an diesem Abend das italienische Chaos-Orchester „Mabo-Band“. Fachlich hoch qualifiziert - alle fünf sind ausgebildete Konzert-Musiker, die nur keine Lust mehr auf steife Opernbälle hatten - lassen sie kein weibliches Wesen unbezirzt allein. Und weil an diesem Abend fast nur Männer auf der Bühne stehen, kann sich das Publikum auf einiges gefasst machen...

LateNightShow:
Spencer Davis Group

„Gimme some lovin'“ &
Party pur bis in den frühen Morgen


War das eine heiße Nacht bei KulturPur '98: „Die Spencer Davis Group“ so die Presse damals, „hat den Plastik-Musikern und allen Nachwuchs-Rockern gezeigt, was man in der guten alten Rockzeit als Musik verstanden hat.“ Die lebenden Legenden gaben mit ihren Welthits im Giller-Zelt dermaßen Gas, dass das Kultur!Büro. oft nach einer Wiederholung gefragt wurde.
In den 60ern produzierte die Band um ihren Gitarristen Spencer Davis Hits gleich serienweise: „Gimme some lovin'“, „Keep on running“ oder „I'm a man“. Weltweit gingen mehr als 8 Millionen Platten über die Ladentische. Bis auf die legendären Winwood-Brüder Steve und Muff kommt die Band wieder in Original-Besetzung auf die Ginsberger Heide: Spencer Davis (Gitarre und Vocals), Pete York (Schlagzeug, Vocals), Colin Hodgkinson (Bass), Miller Anderson (Gitarre, Vocals) und Gregory Gaynair (Keyboards) werden an diesem Abend beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.
Anschließend geht in allen Zelten die Party weiter: Ein DJ legt Musik der Sixties und Seventies auf. Und über die Großleinwand im Foyer-Zelt flimmern die KulturPur-Filme der letzten neun Jahre von Beate Schmies und Wolfgang Kuhn - zum Teil schon nostalgisch anmutende Dokumente aus der jungen, zehnjährigen Festivalgeschichte.

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