Dorian Rudnytsky

Cello, E-Bass, Piano/Keyboard, Komponist von E- u. U-Musik, Sound-Design


  • Dorian Rudnytsky, Königsberger Str. 27, 57250 Netphen  | Tel.: 02738/2700

In den USA Mitbegründer des "New York Rock Ensembles", Bassist und Cellist in vielen anderen Bands. In Deutschland hauptsächlich Solo-Auftritte.

Musikstil:
Rock, Blues, Dixieland, Klassik, Crossover.

Zum Musiker:
Geb. 1944 in New York City. Beruf: Musiker, Komponist. Klassik-Studium an der Juilliard Musikhochschule in New York. Examen 1969, Cello. Solo-Konzerte in New York City, Philadelphia, Miami, Palm Beach, Detroit, Chicago, Washington, Buffalo und Toronto, Kanada. Mitglied in verschiedenen Orchestern in den USA. Studiomusiker in New York City und Hollywood. Dort auch Kompositionen für Fernsehshows. Rock, E-Bass und Cello, "New York Rock Ensemble". 5 LPs bei Atlantic Records und Columbia Records, zwei davon auf CD neu aufgelegt (1996 und 1999). Viele Touren durch die USA, Canada, Mexico und Südamerika. Ein Film, viele Fernsehauftritte (u.a. mit Leonard Bernstein und Arthur Fiedler). Auftritte in allen großen Konzertsälen der USA: Carnegie Hall (mit Leonard Bernstein), Philharmonic Hall, Apollo Theater, New York City, Fillmore East und West, San Francisco sowie Auftritte bei vielen anderen Festivals. Viele Eigenkompositionen: Solo-MC "Dorian Gray" (Gesang, Cello, Bass, Keyboards). außerdem LP u.a. mit Graham Nash. 1997 Aufnahme in der "Hall of Fame", Toms River, New Jersey.
In Deutschland seit 1995: Solo-Cello-Konzerte (u.a. Eigenkompositionen mit Elektronik-Orchester auch in Polen und Spanien), Kompositionen, musikalische Leitung und Auftritte für "Theater Siegen", Eigenproduktionen: "Play Schiller Die Räuber", 1999, und "Der Theatermacher", 2000. "Busch Brüder, oder die Heimkehr", 2002. "Faust", 2003. Kabarettauftritte. E-Bass bei Musical "Tommy" Offenbach und Dortmund.
Uraufführung Eigenkomposition "Costa Blanca Suite" für Solo-Cello, elektornisches symphonisches Orchester und Band, Altea (Spanien) 2000 sowie Rubensfest Siegen, 2001 (Eigenkomposition "Altea" auf Sitty Lights CD). E-Bass auf CD "Feelin Dunk" (Peter Autschbach und Barbara Dennerlein), 2002. Musik für Kurzfilm "Ein Brudermord" (Regie: Fritz Böhm), 2002.

"...Auch der Aufführungscharakter seiner Musik ist in einem hybriden Zwischenbereich angesiedelt. Man könnte ihn fast 'android' nennen: sämtliche Instrumente des Symphonischen Orchesters sowie der elektrischen Band wurden vom Komponisten selbst eingespielt mittels eines Computers umgesetzt und arrangiert. So entsteht zwischen den digital und den natürlich erzeugten Sounds ein spannungsvolles Schwingen, bei dem der warme Ton des Cellos die akustische Dynamik des 'virtuellen' Orchesters kontrapunktisch belebt. Diese Kombination eines klassischen Soloinstruments mit digitaler Begleitung aus elektronischem (Geister-)Orchester und elektrischer Band ist in der klassischen Musik praktisch unbekannt und ergibt einen spannenden 'Dialog der Musik-Medien'. Die teils sehr zarten Harmonien zaubern musikalisch hochinteressante fremdartige Töne hervor, die sich zu gewaltiger Klang-Dynamik steigern können. Zusammen mit der romantischen Stimme des Solocellos bilden sie ein faszinierendes, ganz eigenes Hör-Erlebnis. Hier ergänzen sich Natur und Kunst, Gefühl und Technik und treten gleichzeitig in spannende, kontrastreiche Kommunikation."
Siehe auch:
Musik / Musiker: Peter Autschbach

© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet • KHB 27.HTM / 31.10.2003 |