Kultur-Fonds für Siegen-Wittgenstein

Corona-Kultur-Fonds: Aufgestockt & verlängert

Bereits geförderte Kunstaktion „trans_port“ – Fotos von S. Krah und J. Sammartino

Als das Corona-Virus im vergangenen Sommer den Kulturschaffenden den Boden unter den Füßen wegzog, reagierte der Kreis Siegen-Wittgenstein prompt: Per Dringlichkeitsbeschluss wurde der Fonds Künstlerisch-kulturelle Projekte in der Corona-Krise im Kreis Siegen-Wittgenstein aus der Taufe gehoben und über einhundert Projekte unterstützt. Inzwischen waren die Fondsmittel aufgebraucht, doch die Pandemie sorgt trotz derzeit fallender Inzidenzzahlen weiter für erhebliche Einschränkungen im Kulturbetrieb.

Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung noch einmal 100.000 Euro aus Mitteln, die wegen der pandemiebedingten Absagen der Großveranstaltungen KulturPur und 125 Jahre Motoromnibus nicht ausgegeben wurden, für den Fonds zur Verfügung zu stellen. „Es stehen schon wieder einige Projektvorschläge auf der Warteliste“, sagt Landrat Andreas Müller: „Die Fondsmittel sind als ein Beitrag gedacht, die vielen Unsicherheiten bei den Kulturschaffenden abzufedern, die trotz sinkender Neuinfektionen nach wie vor bestehen.

Ziel des Fonds ist der Erhalt einer aktiven und vielfältigen Kulturszene vor Ort in den elf Städten und Gemeinden des Kreises Siegen-Wittgenstein. „In der immer noch schwierigen Situation soll in der Region künstlerisch-kulturell weiterhin etwas passieren und Kultur als gesellschaftlicher Bestandteil sichtbar bleiben“, ergänzt Kultur!Büro.-Leiter Jens von Heyden.

KulturPur und 125 Jahre Motoromnibus mussten 2020 und 2021 wegen Corona pausieren – die so eingesparten Mittel fließen jetzt in die Kultur der Region!

Ziel des Fonds ist der Erhalt einer aktiven und vielfältigen Kulturszene vor Ort in den elf Städten und Gemeinden des Kreises Siegen-Wittgenstein. „In der immer noch schwierigen Situation soll in der Region künstlerisch-kulturell weiterhin etwas passieren und Kultur als gesellschaftlicher Bestandteil sichtbar bleiben“, ergänzt Kultur!Büro.-Leiter Jens von Heyden.

Szenen-Foto des bereits geförderten Livestream „Kaufland“ aus dem Bruchwerk Theater

Die Gelder sollen dazu beitragen, Projekte und Veranstaltungen zu unterstützen, deren Durchführung durch die gestiegenen Anforderungen wie z. B. Hygienemaßnahmen, begrenzte Zuschauerzahlen oder größeren Raumbedarf „auf der Kippe stehen“. Doch auch die Konzeption und Umsetzung neuer Vorhaben oder die Entwicklung und Erprobung neuer Veranstaltungsformate stehen im Fokus dieser Kulturförderungsmaßnahme. So wurden in der Vergangenheit neben defizitären Veranstaltungen Streaming-Konzerte, Online-Workshops, digitale Ausstellungsformate, aber auch EP- und CD-Aufnahmen sowie Kurzfilm- und Videoproduktionen unterstützt.

Gefördert werden neben Miet- und Technikkosten auch Regiearbeiten, Gagen, theaterfachliche und -pädagogische Workshops, Koordinierungsaufgaben sowie Leistungen aus bürgerschaftlichem Engagement.

Projektvorschläge können von freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, eingetragenen gemeinnützigen Vereinen und nicht kommerziell organisierten freien Kulturanbietern eingereicht werden. Die Antragsunterlagen gibt es hier online (Links s.u.). Sie können aber auch per Mail (PZoeller@siwikultur.de) oder telefonisch angefordert werden (0271-333-2447).


Richtlinien und Antrag zum Download:

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