Kunstprojekte „Main dans la Main“

Durch Kunst und Kultur zu mehr Verständnis und Solidarität
Neben der Unterstützung von Projekten wie dem Krankenhausausbau in Sabou verfolgt die Stiftung Main dans la Main noch ein weiteres Ziel: Kunst und Kultur Afrikas durch spezielle Veranstaltungen nach Deutschland zu bringen. Ein echter Gewinn daran ist, dass sich die beiden Ziele – Förderung von Bildung und Gesundheit einerseits und Vorstellung afrikanischer Kultur andererseits – perfekt vereinen lassen und damit auch in zweifacher Hinsicht Hilfe geleistet wird.

So fand 2009 in Abensberg und Neustadt an der Donau die erste Ausstellung „Main dans la Main“ statt – Vorläufer der jetzigen Ausstellung in Siegen.
Die Idee für eine derartige Aktion war bereits 2008 entstanden. Über Laure de Villepin, die in Burkina Faso lebt und mit der das Ehepaar Kirchmann befreundet ist, kam der Kontakt zur Künstlervereinigung WEKRE (was so viel bedeutet wie „Entfaltung“, „Aufbruch“) zustande. Sie ist die Präsidentin dieser Vereinigung.

Die Ausstellung „Main dans la Main“
An den Veranstaltungsorten Abensberg und Neustadt an der Donau konnten im März 2009 junge Künstler aus Burkina Faso ihre Bilder präsentieren. Der Erlös aus den Verkäufen kam zu 60 % den Künstlern und ihren Familien sowie WEKRE zugute. Die restlichen 40 % wurden dem Krankenhaus-Projekt St. Maximilian Kolbe zur Verfügung gestellt.
Begleitet wurden die Maler von der burkinabeischen Gruppe „Diamanadia“, die mit ihrer Musik und den traditionellen afrikanischen Tänzen das Erbe ihrer Vorfahren vor dem Vergessen bewahren möchte. Die Ausstellung, die über eine Woche lief, war ein voller Erfolg: Über 90 % der Bilder wurden verkauft, so dass das Krankenhaus-Projekt mit weit über 10.000 Euro unterstützt werden konnte.
Mit der zweiten Kunstaktion „Main dans la Main“ möchten wir an den großen Erfolg der Ausstellung in Abensberg und Neustadt im März 2009 anknüpfen. Stattfinden wird die Ausstellung vom 23.09.2012 bis 30.09.2012 in der Sparkasse in Siegen.
Was uns besonders freut: Wir konnten die Botschafterin des Landes Burkina Faso in Deutschland, Marie Odile Bonkoungou/Balima, als Schirmherrin für die Ausstellung gewinnen.
Die Veranstaltung trägt den Titel „Masken der Vorfahren, heute Symbole? Afrika ändert sich.“ und wird ausgesuchte alte Masken zeigen, denen – wie in Afrika üblich – jeweils spezielle Bedeutungen zukommen. Dazu werden afrikanische Maler und Schnitzer Bilder malen bzw. Masken schnitzen, die dann ebenfalls in der Ausstellung präsentiert werden. Darüber hinaus werden wieder – wie in Abensberg und Neustadt auch – zahlreiche Bilder von burkinabeischen Künstlern ausgestellt, die zum Kauf angeboten werden.

„Main dans la Main“ macht Schule
Die Künstler, Musiker sowie Maler, besuchen während der Ausstellungswoche drei Schulen in Siegen und Kreuztal und wollen bei den Schülern über Workshops das Interesse an der Vielfalt der afrikanischen Kultur wecken. Die Schüler werden dabei erleben, wie wunderbar man ohne technische Hilfsmittel und Ausrüstung musizieren, tanzen und malen kann, wenn man sich von der Kreativität der afrikanischen Künstler anstecken lässt. So werden Leben und Kultur in einem anderen Teil der Erde hautnah erlebbar. Nachstehende Schulen wirken an diesem Projekt mit:

  • Bertha-von-Suttner-Gesamtschule (Siegen)
  • Clara-Schumann-Gesamtschule (Kreuztal)
  • Gesamtschule Eiserfeld (Siegen)

Vorgesehen ist auch ein Malwettbewerb. Die Siegerbilder werden am 30.09.2012 ab 12:0 Uhr in den Räumen der Sparkasse Siegen, Morleystraße 2 in Siegen, zu sehen sein und bei der Finissage zur Ausstellung prämiert.

Weitere Informationen auch unter www.kunst-solidaritaet.de.

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