ARCHIV: Kultur im Lÿz 
Das Programm im November 2004:

Montag, 1. November 2004

Tango im Lÿz

jeden Montag ab 20.30 Uhr:
„Tango de Salon“

sowie Workshops und
Trainingskurse

Inzwischen hat sich der Tango im Siegener Lÿz etabliert. Jeden Montag ab 20.30 Uhr findet unter dem Titel „Tango de Salon“ eine Practica unter Salonbedingungen statt, bei der Tango Argentino getanzt und geübt werden kann. Organisiert und betreut wird das Ganze von Eva und Klaus Vetter, die interessierten Teilnehmern für Fragen und Anleitungen zur Verfügung stehen. Während in der ersten Hälfte des Tangoabends überwiegend traditionelle Salonmusik gespielt wird, werden später bis ca. 24 Uhr auch immer wieder moderne Tangostücke eingespielt. (Kosten pro Person:1,- €) In den BASICO-Kursen mit Eva und Klaus Vetter werden gemeinsam erste Tangoschritte erlernt und die Tanzpaare mit dem System der Verständigung vertraut gemacht. Ausserdem finden unter der Leitung von Nicole Kirasha Frühwacht verschiedene Unterrichtsangebote statt: Diverse offene Trainingsgruppe für Paare sowie Techik-Practica.
Eintritt zum Tangosalon: 1 Euro. Weitere Infos & Kursbeiträge siehe [HIER]. Anmeldung direkt unter 02732/4477 - Veranstalter: Eva & Klaus Vetter.
Mo., 1. November 2004  · 20 Uhr

Una Notte Italiana
Santino de Bartolo & Band

"Italienische Gaumenfreuden"

Der Auftritt des aus Kalabrien stammenden Liedermachers Santino de Bartolo wurde in der vergangenen Saison zu einem ungeahnten Erfolg, viele Kartenwünsche konnten nicht erfüllt werden. Darum stattet der Mann, der mit seinen Liedern die Farben seiner süditalienischen Heimat malt und die Zuhörer in eine Welt voller Poesie entführt, dem Lÿz einen erneuten Besuch ab. Mit kleinen Anekdoten und heiteren Alltagsbegebenheiten versteht er sein Publikum glänzend zu unterhalten. In seinen Texten spiegeln sich denn auch tiefe Sehnsucht und Liebe zu Landschaften, zu Dörfern und Menschen wider. Santino arbeitete mit namhaften Musikern und Produzenten zusammen, u.a. mit Donovan, Martin Allcock, Jethro Tull, Angelo Branduardi. Europaweite Auftritte führten ihn zum Festival des Peoples/Avignon, Teatro Rendano/Cosenza und zum Bardentreffen/Nürnberg. Außerdem ist er regelmäßiger Gast in Rundfunk und Fernsehen (NDR, WDR, SWR, RAI). Neben dem musikalischen Teil des Abends präsentiert das Restaurant-Bistro Lÿz wieder ein italien­isches Büfett vom Allerfeinsten: erlesene Weine, Antipasti, hausgemachte Nudeln und andere Köstlichkeiten tragen dazu bei, dass an diesem ersten grauen Novembertag das richtige Sommer-Gefühl aufkommt. Und wenn zum Schluss des musikalisch-lukullischen Arrangements der Espresso-Duft durchs Lÿz zieht, war das ferne Italien an diesem Abend doch ganz nah.
www.santino-debartolo.de 

Tickets: Eintritt: 28,- € inkl. Büffet, Veranstalter: Bistro Lÿz
Fr., 5. bis So., 7. November 2004

Mediale 2004
„Nice Nets“

 

LanPartyNach zwei erfolgreichen Medialen stellt sich das Medien- und Kulturhaus Lÿz für sein drittes Mediale-Wochenende dem Thema Netzwerke - und zwar in voller Bandbreite: Welche unterhaltsamen Auswirkungen die fortschreitende Vernetzung hat, zeigt z.B. der Comedy-Waschsalon „NightWash“. Wie sich Netzwerke unter Jugendlichen bilden und wiederum eigene Kulturen hervorbringen, demonstrieren Workshops mit Style Fiasko oder die LanParty der Zockergroup Siegen. Wie schnell ein Witz oder Filmclip die Runde machen kann, zeigt die ständige Ausstellung Humor im Netz mit kleinen Videoclips, witzigen Bildern und ASCI-Art aus dem „Netz der Netze“ auf zahlreichen Ausstellungs-PCs. Last not least wird am Sonntag unter dem Titel „Filmlandschaft Siegen-Wittgenstein“ offensichtlich, welche Vorteile private und institutionelle Netzwerke in Sachen Filmförderung bieten. Da gleichzeitig in allen Bereichen Sicherheitsaspekte ein immer fundierteres Wissen verlangen, runden verschiedene Workshops, Seminare und Vorträge die Mediale 2004 ab.
Programm am Freitag: Seminare und Workshops zu technischen Netzwerk-Aspekten • Sicherheit in Firmennetzen • Spam- und Virenabwehr • Internet und Jugendschutz • HipHop-Party • 48-stündige-LAN-Party.
Programm am Samstag: Ausstellung „Humor im Netz“ • Workshops und Vorführungen zum Thema HipHop-Kultur / MC-ing / Breakdancing / DJ-ing / Spraying • Abendshow mit Night-Wash-Comedy und in Cannes preisgekrönten Werbefilmen.
Programm am Sonntag: Film „Lost in Translation“ und anschließender japanischer Brunch • Filmschaffende der Region stellen aktuelle Filmproduktonen vor.
...weitere Infos zur Mediale
Samstag, 6. November 2004 •  20 Uhr

Mediale 2004
NightWash on Tour

„Out of Waschsalon“

 

Die Presse findet „den wunderbaren Lachsalon“ (Der Spiegel) Kult und das Publikum tobt. Seit Oktober 2001 gibt es mit NightWash das erste offizielle Comedy-Trainings-Camp im Fernsehen, das um Mitternacht durchnittlich 500.000 Zuschauer erreicht. Doch Live ist NightWash noch viel besser und damit nicht nur Köln in den Genuss kommt, geht die schrägste Versuchung seit es Comedy gibt nun auf Tour: NightWash-Erfinder und Moderator Knacki Deuser präsentiert zusammen mit Horst Fyrguth, Roberto Capitoni, Achim Knorr und Ramona Schukraft Stand-up-Comedy vom Feinsten. Kein großer Aufbau, keine Kostümschlachten – einfach auf die Bühne gehen und den Saal zum Kochen bringen. Natürlich dürfen beim ersten Siegener Lach-Waschgang die wichtigsten Requisiten nicht fehlen und das Ganze wird liebevoll umrahmt von Waschmaschinen verschiedenster Marken.
Im Gegensatz zu den Gepflogenheiten der ARD liegt die Lÿz-Show allerdings eher im RTL-Trend: Die Auftritte der einzelnen Comedians werden unterbrochen durch Werbespots - aber selbst die „haben sich gewaschen“, wurden sie doch in Cannes preisgekrönt!

Tickets: VVK: 12,- € / AK: 14,- € / erm.: 10,- €
Sonntag, 7. November 2004 • 19 Uhr

Sobibor - 14. Oktober 1943
(Frankreich 2001)
Regie/Buch: Claude Lanzmann
Kamera: Caroline Champetier, Dominique Chapuis
Länge: 100 Min.

Siegfried Graetschus war pünktlich. Um 16 Uhr betrat er die Baracke des Schneiders, um einen Ledermantel anzuprobieren. Da stand der breitschultrige Mann und fühlte sich wie immer. Doch plötzlich spaltete ihm ein Schneider mit einer Axt den Schädel. Eine Befreiungstat. Denn der Angriff spielte sich ab im Vernichtungslager Sobibor in Ostpolen; Graetschus war als SS-Oberscharführer mitverantwortlich für den Mord an einer Viertelmillion Menschen; der Täter, der 16-jährige Yehuda Lerner, handelte im Rahmen eines Aufstandsplans.
Mehrere hundert Häftlinge begehrten an diesem 14.10.1943 auf gegen die SS, die ihren Tod in den Gaskammern für wenige Monate aufschob, um sie bis dahin auszunutzen. Einige Dutzend entkamen tatsächlich; der „Betrieb“ des Todeslagers wurde eingestellt und ein Wäldchen gepflanzt.
Lanzmann, französischer Regisseur und weltberühmt für sein 9-stündiges Epos SHOAH, hat einen eigenen Film über diesen Aufstand gedreht und wenn SHOAH ein Film über den Tod und die Vernichtung, über Ohnmacht und Scham war, ist SOBIBOR ein Film über den Kampf, den Erfolg – und die Helden. Darin berichtet Yehuda Lerner über den Häftlingsaufstand vom 14. 10.1943.

Tickets: 3,- €, Veranstalter: Filmklub Kurbelkiste e.V.
Montag, 8. November 2004

Tango im Lÿz

jeden Montag ab 20.30 Uhr: „Tango de Salon“
sowie Workshops und Trainingskurse

Eintritt zum Tangosalon: 1 Euro. Weitere Infos & Kursbeiträge siehe [HIER]. Anmeldung direkt unter 02732/4477 - Veranstalter: Eva & Klaus Vetter.
Dienstag, 9. November 2004 • 20 Uhr

Stephan Sulke
„Uschi mach kein Quatsch“ -
60 Jahre - Die Doppeljubiläumstour 2004“

Er ist wieder da - dieser Erzähler kleiner Alltagsgeschichten, der Reality-Poet des drei Minuten-Songs. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür aber wortgewaltig und pointiert weiß er von den kleinen und großen Dingen des Lebens zu berichten, ohne das Lächeln zu vergessen. „60 Jahre  - die Doppeljubiläumstour 2004“ so der Titel von Stephan Sulkes neuem Programm, steht für „sechzig Jahre überlebt und dreißig Jahre deutsche Lieder“. Und in dieser Zeit ist so einiges zusammengekommen. Wer erinnert sich nicht an Stücke wie „Ulla“, „Mann aus Russland“ oder „Uschi“ der Emanzenschreck, bis heute ein Dauerbrenner und gleichzeitig sein größter Hit. Zwar hatte sich Sulke 1987 schon aus der Branche zurückgezogen, als 1999 doch das Heimweh nach der Musik siegte. Mit neuer CD feierte er sein Comeback und ging ein Jahr darauf in Deutschland und der Schweiz auf Tournee. Schwächen, Verlogenheit, Gefühllosigkeit, Humorlosigkeit - damals wie heute deckt er die Schwächen seiner Mitmenschen auf und setzt sie spitzzüngig in seine faszinierende Mischung aus Popsong und Chanson um.  Die Töne, die Sulke in den Songs trifft, mal sentimental, heiter, rythmisch oder auch verträumt, sind stets die richtigen.
„...einfach eine gelungene Mischung aus gutem Musiker, Sänger, Poeten, Geschichtenerzähler, Komiker und Träumer am Piano.“ (Die Welt) „...er hebt sich ab von den Liedermachern der Linken, von den agitatorischen  Nörglern, von den dunkelgrau Morbiden seiner Zunft.“ (Berliner Morgenpost)
www.stephansulke.com 

Tickets: VVK: 15,- € / AK: 17,- € / Veranstalter: Fleshai V.L.
Mittwoch, 10. November 2004 • 20 Uhr

LÿzLit
Valerie von Tharau

Apfel in Beton

Warum kommt Deutschland nicht voran? Weil man die Fähigen weg­ekelt, wenn sie keine ruhige Kugel schieben wollen. So geht es auch der Heldin des Romans „Apfel in Beton“. Ausgerechnet in einer Zeit, in der sie zwischen Verlust und neuer Liebe hin- und hergerissen ist, gerät sie beruflich in schwerstes Wetter: Die Hauptperson, Helene Jacobi, steigt auf zur Direktorin einer großen Volkshochschule in Schleswigsachsen und stößt bald auf die harte preußische Behördenkruste. Vom Kampf um die Tasse Kaffee während einer Sitzung über Blockaden gegen die Einführung einer Kostenrechnung bis hin zu persönlichen Angriffen durch den Verwaltungschef reicht die Palette der kollegialen Grausamkeiten. Eine wahre Geschichte übrigens, aus der ein heiterer, frech-ironischer Roman wurde, den Hans Koschnick, ehemaliger Bügermeister von Bremen, im Bremer Presseclub lobte: „Eine phantastische Kritik der hierarchischen Strukturen des öffentlichen Bereiches.“
Die 1953 in Hannover geborene Valerie von Tharau war zuletzt selbst als Direktorin einer großen niedersächsischen Volkshochschule tätig. Zurzeit arbeitet die Autorin an einem historischen Roman über das 1. Jahrhundert und auch für das kommende Jahr plant sie einen Erzählband. „Mit beängstigender Deutlichkeit beschreibt Valerie von Tharau das inoffizielle Funktionieren einer Verwaltung, in der Duckmäusertum noch immer mit Karriere belohnt wird und in der Frauen nur in den unteren Reihen geduldet sind. Ein Muss für alle Frauen, die immer noch glauben, mit fachlich guter Arbeit und teamorientierter Mitarbeiterführung Anerkennung und den dazu passenden Arbeitsplatz zu bekommen.” (Kundenrezension bei Amazon.de)

Tickets:  VVK: 4,- € / AK: 6,- € , In Zusammenarbeit mit der VHS der Stadt Siegen
Do., 11. November 2004  · 20 Uhr · Kleines Theater Lÿz :

Lÿz Mix Varieté
Kabarett, Musik, 
Akrobatik & Zauberei
 

Mehr als 100 Künstler sind ständig an diesem Varieté-Projekt beteiligt und garantieren programmatische Vielfalt und Freiheit. Akteure und Ablauf des Abends stehen erst unmittelbar vor Beginn fest. Fachmännisches Coaching sorgt für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter den Kulissen. Dort herrscht meistens kreatives Durcheinander und vermutlich auch ein bisschen Aufregung.
Tickets: VVK: 8,- € / AK: 9,- € / erm.: 5,- €
Freitag, 12. November 2004 • 20 Uhr

Billy Cobham’s
„Culture Mix“

Billy Cobham, Jahrgang ´44, gilt als einer der ganz Großen des Jazz. Schaut man sich die schier endlose Liste der Weggefährten dieses Ausnahme-Schlagzeugers und -Komponisten an, liest sich das wie ein musikalisches „Who Is Who“: Miles Davis´ „Bitches Brew“ oder „Birds of Fire“ und „The Inner Mounting Flame“ des Mahavishnu Orchestra sind nur einige Schlüssel-Produktionen, an denen Billy Cobham maßgeblich beteiligt war.
Mit Culture Mix hat Cobham jetzt ein neues Fusion-Highlight kreiert, ein Projekt, das sich auf vielen Klang­ebenen bewegt und zahlreiche stilistische Ingredienzien mischt. Billy Cobham: „Wir sind geradezu besessen, die Idee der Einheit zu verwirklichen. Und ich hoffe, dass die Hörer dies alles in unserer Musik, in den Grooves spüren können!“ Dafür reflektiert und verbindet die Band Traditionen mehrerer hochrangiger Solisten aus den USA und Europa:  Die des in Panama geborenen US-amerikanischen Drumvirtuosen Billy Cobham, des dänischen E-Gitarristen Per Gade, des deutschen Bassisten Stefan Rademacher, des Spaniers Marcos Ubeda an den Keyboards und des Steeldrummers Junior Gill aus Trinidad. Dargeboten wird ein raffiniert arrangierter Jazzrock mit genügend Raum für Improvisationen. Und natürlich fehlen auch nicht die unnachahmlichen Cobham–Soli an einem riesigen Schlagzeugset.
www.billycobham.com

Tickets:  VVK: 23,- € / AK: 24,- € , Veranstalter: Stadt Siegen + Jazzclub Oase in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Siegen.
Samstag, 13. November 2004 • 20 Uhr

Hendrike v. Sydow
& Dieter Thomas
vom Frankfurter Fronttheater
„Nabelschau“

25 Jahre hat es gedauert, bis die Urgesteine des deutschen Beziehungskabaretts den Mut zur „Nabelschau“ gefunden haben. Nach diesem Programm wird sich keiner mehr fragen, ob die zwei eigentlich wirklich „so“ sind wie auf der Bühne oder nur „so“ tun. Zum ersten Mal werden sie schonungslos den Schleier lüften, sozusagen die „Buxe runner lasse“, und erklären, was in ihren Programmen nun der Wahrheit entspricht. Sind sie jemals mit einem „Goggo nach Marokko“ gefahren oder ist das genau so erstunken und erlogen wie die Geschichte mit dem gekenterten Paddelboot auf der Lahn? Hat Hendrike v. Sydow ihrem langjährigen Lebensgefährten Dieter Thomas damals, als sie sich kennen lernten, wirklich aus Eifersucht mit einem „Messer sein Wasserbett aufgeschlitzt“? Jetzt lassen sie die Zuschauer teilnehmen an ihren Überlebensstrategien, die sie als Paar entwickelt haben, kurzum: Sie legen endlich „Buddah bei die Fische“. Ein Muss für alle, die frisch verliebt, verheiratet oder geschieden sind und für jene Singles, denen Paare auf den Keks gehen. Denn die unsäglich komischen Streitereien gibt es weder auf MC, CD oder DVD, sondern nur live.
„Einen fast pausenlosen Pointenhagel ließen Hendrike von Sydow und Dieter Thomas aus ihrer Beziehungskiste auf die Zuschauer im Lÿz niederregnen.“ (Westfälische Rundschau)
www.fronttheater.de 

Tickets:  VVK: 12,- € / AK: 14,- € / erm.: 10,- €
Samstag, 13. November 2004 • 22.30 Uhrz :

M(y)ai Generation - Party
die Zweite

präsentiert von DJ Dr. Feelgood

Tanzen mit dem Doktor: rockig, poppig und funky! Nach dem großen Erfolg der letzten Mai-Party lädt DJ Dr. Feelgood wieder zu sattem Groove aus den letzten drei Jahrzehnten. Und es werden wieder Hüften kreisen, Fußsohlen qualmen und der Schweiß in Strömen fließen – der Doktor holt sie alle auf die Tanzfläche. Also ab geht’s zu Fiesta forever und Party all night long – ein ganz besonderes Mai-light! Und weil es bis Mai noch so lang hin ist, wird am 13. November schon mal geübt!
Tickets: 5,- €, Veranstalter: Bistro Lÿz
Sonntag, 14. November 2004  • 15 Uhr

Hakuna Matata
„Good News“

„Mach dir keine Sorgen, alles bestens“! So lautet die sinngemäße Übersetzung von „Hakuna Matata“, eines afrikanischen Kisuaheli-Ausdrucks, der auch als Gruppenname für die dreizehn Siegener Percussionisten dieser Drum-Power-Show dient: Durch Auftritte u.a. beim Breeze-Festival in Leeds oder dem Straßenmusikanten-Festival in Dortmund wurden die dreizehn TrommlerInnen um Schlagzeuger Karl Parchow längst zum Begriff für erstklassige Percussionmusik. Darüber hinaus spielt „Hakuna Matata“ seit 1996 erfolgreich und regelmäßig bei Produktionen wie dem „LÿzMixVarieté“ oder den „Sternen des Südens“ und glänzte mit Soloauftritten bei KulturPur. Fast egal, ob Bongos, Congas, Jam-Blocks, Oceandrums oder Steeldrums - die rhythmische Lebenslust von afrikanischen, arabischen oder Samba-Klängen zieht die Zuhörer aller Altersklassen automatisch in ihren Bann. Beim diesjährigen Konzert der Siegerländer Percussion-Truppe soll die mittlerweile fünfte CD „Good News“ vorgestellt werden. Auf dem neuen Silberling hat erstmals die Saxophonistin Carolin Hild einige Stücke mit eingespielt. Außerdem wird Ilka Günther mit orientalischen Tänzen zu Gast sein.
Tickets: VVK: 12,- € / AK: 14,- € / erm.: 10,- € / Knax-Club 8,- €, Veranstalter: Hakuna Matata.
Sonntag, 14. November 2004, 19 Uhr

Das zauberhafte Restaurant
Mit dem Ensemble „Ausgetrickst“

Mel Pièrre, Didian, Arnd Clever und Hans & Jürgen Kellner sind fünf ausgekochte Zauber-Füchse. Kein Trick, den sie nicht auf Lager hätten, keine Nummer, die sie nicht aus dem Hut zaubern könnten. In ihrer Gala-Show erweisen sie sich als Meister der Illusionen, gewürzt mit einer kräftigen Prise Humor.
Verblüffende Effekte, Spannung, Staunen und Faszination auf hohem Niveau sorgen für Kurzweil im Kleinen Theater im Lÿz - ein Abend, der alle Sinne berührt. Dies gilt auch für das anschließende 3-Gänge-Menü. Die Gaumenfreuden werden von den Köchen im Bistro Lÿz gezaubert. Und auch hier sind die Gäste wieder von Magiern umgeben. Im direkten Kontakt mit dem Publikum bekommt Zauberei eine neue, reizvolle Dimension. So nah hat man noch keinen Zauberer gesehen -  Entertainment, das mehr als verblüfft. (Weitere Show am 6. Februar 2005)

Tickets: Eintritt: 46,- € inkl. Aperitif und 3-Gänge-Menü, Veranstalter: Bistro Lÿz.
Montag, 15. November 2004

Tango im Lÿz

jeden Montag ab 20.30 Uhr: „Tango de Salon“
sowie Workshops und Trainingskurse

Eintritt zum Tangosalon: 1 Euro. Weitere Infos & Kursbeiträge siehe [HIER]. Anmeldung direkt unter 02732/4477 - Veranstalter: Eva & Klaus Vetter.
Donnerstag, 18. Nov. • 10 + 20 Uhr (+ Freitag, 19. Nov. 2004, 10 Uhr im Gymnasium Wilnsdorf)

Die Physikanten
Jongleure des Wissens:
Staunen, Mitmachen, Lachen
 

Physik muss kein Buch mit sieben Siegeln sein und erst recht kein langweiliges Schulfach. Die Physikanten machen Naturwissenschaft bühnenreif. Die Künstler nutzen zwar physikalische Effekte für überraschende Vorführexperimente, die schillernden Bühnenaufbauten erinnern aber eher an ein Varieté als an ein Labor. Zugegeben, der Inhalt ist wissenschaftlich hartes Brot: Schallausbreitung, Wellentheorie, Video­rückkopplung und fraktale Muster. Wäre da nicht der charmant-verschrobene Professor Liebermann, der jedes Experiment für all jene erklärt, die zwar Interesse, aber keine Ahnung haben - im unterhaltsamen Plauderton, leicht und verständlich. So wird aus einem Kugelschreiber ein strömungsdynamisches Instrument und der Handrücken wird zur Kühlanlage. Bei der Deutung der Experimente ist das Publikum besonders gefragt. In zwei Mannschaften raten und analysieren die Zuschauer gegeneinander an. Die Show der aus Dortmund stammenden Physiker Marcus Hienz und Jörg Gutschank macht nicht nur Spaß, sondern auch Lust auf Physik. Mit ihrem didaktischen Konzept, das die Akzeptanz und das Interesse an den Naturwissenschaften erhöht, gewannen die Physikanten u.a. 2003 den internationalen Wettbewerb „Physics on Stage“. „Würde Physikunterricht an den Schulen so prickelnd präsentiert, würde sich mancher im Erwachsenenalter mit den Naturgesetzen nicht so schwer tun. Ein köstlicher Spaß auch für Erwachsene.“ (Neue Rheinzeitung)
www.physikanten.de 

Tickets: Vormittags: 5,- € (Schulveranstaltungen, Anmeldung unter 0271/333-2448) / Abends:  VVK: 12,- € / AK: 14,- € / erm.: 10,- €
Freitag, 19. November 2004 • 21 Uhr

LÿzRock
SLUT

Support: One Man And His Droid
 

Mitte der Neunziger machten sich Slut auf, mit englischen Texten und verweht-wilden Gitarren Rock und Pop zu machen. Zu einer Zeit, in der jeder auf das genaue Gegenteil abzufahren schien, machten die fünf Jungs aus Ingolstadt ihr Ding und produzierten die ersten Alben bei kleinen Independent-Labels. Irgendwann änderten sich dann die Inhalte einheimischen Rocks - genau dorthin, wo sich Slut befanden. Das Interesse an den fünf ging durch die Decke und folgerichtig erschien das dritte Album bei einer großen Plattenfirma. „LookBook“ übertraf alle Erwartungen: Viva2-Hit-Rotation, Festival-Auftritte und massig Air-Play zogen den Slut-Pop auf breite Front. Nun haben sie erneut ihre Kräfte gebündelt und gehen mit dem aktuellen Album „To die for“ auf Tour. Wie an der Schnur gezogen gleitet man hier von einer Stimmung zur nächsten. Fast nur noch Tasten und das gebrochen Hymnische eines Nick Cave, sorgen für leidenschaftlich-lakonisches Gefühls-Chaos, wie es im Indie lange nicht mehr gesehen wurde. Eine derartige Reduktion und Konzentration auf die Essenz haben sich Chris Neuburger (Gesang, Gitarre), Rainer Schaller (Gitarre), Gerd Rosenacker (Bass), Matthias Neuburger (Schlagzeug) und Rene Arbeithuber (Keyboards) noch bei keiner anderen Platte erlaubt und ihr Publikum darf gespannt sein, wie Slut damit livehaftig abgehen.

Tickets: VVK: 12,- € / AK: 14,- €
Samstag, 20. November 2004 • 20 Uhr

Simone Solga
„Perle mit Zündschnur“

Aschersleben, Sachsen-Anhalt. Ein Ort im Nirgendwo zwischen Krautersleben und Ableben. Genau da, wo sich nicht einmal Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, weil sie längst in den verlockenden Westen aufgebrochen sind. Ausgerechnet dorthin verschlägt es die Leipziger Kabarettistin Simone Solga in ihrem neuen Programm „Perle mit Zündschnur“. Als Unternehmensgründerin im „wilden Osten“ wirbelt sie durch ihr italienisches Restaurant, das sich vor allem durch  spanische Folklore, sauerländische Quadrille, levantinisches Geschäftsgebaren und einen aserbaidschanischen Koch auszeichnet. Hier singt, tanzt, kratzt, lacht, beißt und hadert sie mit den stets gut gemeinten Tipps ihrer handverlesenen Gäste, den seltsamen Sinnsprüchen ihres schwulen Ponys und dem beredten Schweigen eines fast ausgestorbenen Paradiesvogels. Solga, die ihr kabarettistisches Handwerk unter anderem bei den Ensembles der Pfeffermühle und der Lach- und Schießgesellschaft erlernte, spart dabei nicht an Spott über die ehemalige DDR, demaskiert gesamtdeutsches Politikergeschwafel und parodiert bissig Finanzamt und Verwaltung.
Temperamentvolles Politkabarett, das ohne platte Botschaften auskommt, aber mit „...gezielten Nadelstichen deutlich länger wirkt als grobe Rundumschläge“ (Main-Echo). „Simone Solgas Kunst, Gesamtdeutsches zusammenzudenken und als Pointen auf dem Kabarett funkeln zu lassen, ist derzeit einzigartig.“ (Münchner Abendzeitung).
Tickets: VVK: 12,- € / AK: 14,- € / erm.: 10,- €
So., 21. November 2004  · 11 bis 16 Uhr, Aula Lÿz

Workshop
Jonglage/Einrad/Akrobatik
mit Ralf dem Gaukler und Mimo

Wie in den letzten drei Spielzeiten bieten Ralf der Gaukler und Mimo wieder drei eintägige Workshops an, die einzeln oder zusammen besucht werden können. Jonglieren und Einradfahren sind Themen aller drei Workshops, während das jeweils dritte Thema von Termin zu Termin wechselt (siehe unten). Sowohl absolute Anfänger als auch große und kleine Menschen mit Vorerfahrungen sind herzlich willkommen. In lockerer und angenehmer Atmosphäre können die Teilnehmer Neues ausprobieren, Spaß haben und dank der guten und liebevollen Anleitung viel aus dem Bereich der „circensischen Künste“ lernen. Als idealer „Übungsraum“ steht für die Workshops die große Aula des Lÿz zur Verfügung.
Bitte zum Workshop bequeme Kleidung, evtl. vorhandene Requisiten sowie einen Imbiss für die Mittagspause mitbringen. 

Anmeldung unter 0271/333-2448 erforderlich! Kursgebühr: 30,- €, erm. 25,- €, Veranstalter: Ralf der Gaukler & Mimo

Sonntag, 21. November 2004 • 19 Uhr

Schultze gets the blues
(BRD 2003)
Buch/Regie: Michael Schorr
Darsteller: Horst Krause,
Harald Warmbrunn, Karl-Fred Müller u.a.
Länge: 110 Min.

Schultze fristet sein Leben seit Jahr und Tag in einem kleinen anhaltinischen Ort nahe der Saale. Schultzes Leben zwischen Arbeit und Kneipenbesuch, Schrebergarten, Volksmusik sowie Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels Manfred und Jürgen in den Vorruhestand geschickt werden. Während diese sich mehr und mehr dem Nichts ergeben und das Aufrechterhalten der Routine zu einer Farce verkommt, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg.
Aus seinem polka-geschundenen Akkordeon entlockt der Hobby-Musiker feurige Südstaatenklänge, die die Jubiläumsfeiern seines Heimatmusikvereines zu sprengen drohen. Vor die Wahl gestellt, wieder in den gleichen Trott zurückzufallen oder als anhaltinischer Freak zu enden trifft Schultze eine Entscheidung, die ihn bis tief in die Sümpfe und Bayous von Louisiana führen wird.
Die Geschichte des wortkargen Protagonisten ist dokumentarisch gedreht, die Kamera ist hier lediglich stiller Beobachter, der Regisseur scheint dabei kaum zu intervenieren. Das Ergebnis ist ein skurriler, bezaubernder Film, der in seiner Schrulligkeit und Lakonie an die Filme des Finnen Aki Kaurismäki erinnert.

Tickets: 3,- €, Veranstalter: Filmklub Kurbelkiste e.V.
Montag, 22. November 2004

Tango im Lÿz

jeden Montag ab 20.30 Uhr: „Tango de Salon“
sowie Workshops und Trainingskurse

Eintritt zum Tangosalon: 1 Euro. Weitere Infos & Kursbeiträge siehe [HIER]. Anmeldung direkt unter 02732/4477 - Veranstalter: Eva & Klaus Vetter.
Di., 23.11. + Mi., 24.11. , 20 Uhr

Universität Siegen -
Studiobühne
Das siebente Siegel
von Ingmar Bergman

Zehn Jahre haben der Ritter Antonius Blok und sein Knappe Jöns im Heiligen Land gegen die Sarazenen gekämpft. Als sie in die Heimat zurückkehren, erleben sie ein apokalyptisches Szenarium: Krieg, verbrannte Dörfer, zerstörte Wälder, Menschen auf der Flucht. Während Jöns angesichts der Grausamkeiten und sinnlosen Leiden zum Atheisten wurde, sucht der Ritter verzweifelt nach einer Antwort auf die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens. Als der Tod ihn holen will, kann er diesem einen Aufschub abtrotzen – für die Dauer einer Schachpartie ...  
Die Studiobühne präsentiert mit ihrer neuen Produktion zum dritten Mal – nach „Wie in einem Spiegel“ (1990) und dem „Lächeln einer Sommernacht“ (1997) – die Bühnen-Adaption eines Filmes von Ingmar Bergman. Die Spielfassung der Studiobühne basiert auf dem Bühnenstück von 1954, erweitert um einige Szenen des Films.
Regie: Jürgen Kühnel (Regieassistenz: Sven Schulz). Es spielen:  Daniel Efler (Der Ritter), Dejan Spasovski (Jöns), Justus Koch (Der Mönch), Thorsten Kaufmann (Der Schmied), Roman Reichelt (Der Gaukler), Sophie Tharra (Das Mädchen), Barbara Kordes (Die Hexe), Katrin Habich (Maria), Marlen Lenzen (Die Frau des Schmiedes), Claudine Klappert (Die Frau des Ritters) sowie Julis Stegen (Der Tod) und Julia Dünnebacke (Stimme aus dem Off).
Weitere Termine: Mo., 29.11. • Di., 30.11. • Di., 7.12. • Mi., 8.12. jew. 20 Uhr

Tickets: VVK: 7,- € / AK: 8,- € / erm. 5,- €, Veranstalter: Studiobühne Siegen
Freitag, 26. November 2004 • 20 Uhr

Frank Lüdecke
„Bilanz“

War es früher besser? Als Hausmeister noch Hausmeister waren und nicht Facility Manager. Als man Bob Dylan zu Hause hörte und nicht in jedem x-beliebigen Supermarkt. Oder heute? Wo die Schwangeren nicht mehr zum Frauenarzt müssen, sondern ins Max-Planck-Institut. Und wo Kindheit, Jugend und Alter keine natürlichen Lebensphasen mehr sind, sondern optionale Lifestyle-Entscheidungen? Der Kabarettist Frank Lüdecke hat sein erstes Lebensdrittel (!) hinter sich gebracht. Nach 40 Jahren geistiger Verklumpung zieht er nun Bilanz und klärt dabei die wesentlichen Lebensfragen gleich mit: Wer ist der Schuldige? Ist er versichert? Und kann man ihn regresspflichtig machen? Der Autor und Mitspieler von „Zebrella“ und „Hallervordens Spott-Light“ verzichtet wie gewohnt auch in seinem „Bilanz“-Programm auf platte Paro­dien, blinden Bühnenaktionismus oder Ethno-Kabarett. Statt dessen setzt er auf bissig-unterhaltsame Zeitgeistanalyse, die ihm zusammen mit den „Phrasenmähern“ bereits Auszeichnungen wie die St. Ingberter Pfanne, den deutschen Kabarettpreis oder den Mindener Stichling einbrachten. Als Solo-Kabarettist erhielt er zuletzt den Salzburger Stier und seit 2004 ist er ständiger Gast im ARD-Scheibenwischer. „So brillant wie originell“ (Berliner Tagesspiegel) „Unerbittlich witzige Satire“ (Rheinische Post) „Der Meister der Beobachtung“ (NGZ online)
www.frank-luedecke.de 

Tickets: VVK: 12,- € / AK: 14,- € / erm.: 10,- €
 
Samstag, 27. November 2004 • 20 Uhr

SI-Jazz
25 Jahre
Uni Big Band Siegen

Special Guest: Jiggs Whigham

Die Big Band der Universität Siegen feiert ihren 25sten Geburtstag! Aus diesem Anlass gibt das Ensemble mit seinem derzeitigen Leiter Hans Christian Dörrscheidt ein großes Jubiläumskonzert mit vielen Gästen, die der Band im Laufe dieser 25 Jahre verbunden waren: Die früheren Leiter Bernhard Well, Klaus Panten und Hartmut Sperl sind dabei, ehemalige Musiker und als spezieller Gast Gründungsleiter Jiggs Whigham, der den Grundstein für die Bandentwicklung legte.
Der international anerkannte Posaunist, Bandleader und Lehrer Oliver Haydn „Jiggs“ Whigham aus Cleveland, Ohio, fiel mit 17 Jahren erstmals als Mitglied des Glenn Miller Orchestras auf. Nach Engagements bei Stan Kenton, in New Yorker Studios und bei Broadway-Musicals kam er 1965 als Solist zum Orchester Kurt Edelhagen nach Deutschland. 1979 wurde Whigham Leiter der Jazz-Abteilung an der Hochschule für Musik in Köln, 1995 Professor auf Lebenszeit und Leiter Popularmusik an der „Hanns Eisler“ Hochschule in Berlin. Als Bandleader prägte er neben der Uni Big Band Siegen u.a. die Big Band des Schweizer Rundfunks (1984-86). Von 1985 bis 2000 war er Dirigent und künstlerischer Leiter der RIAS Big Band in Berlin. Derzeit ist Jiggs Whigham Dirigent der BBC Big Band in England und künstlerischer Leiter des Berlin Jazz Orchestras.
Die Siegener Uni Big Band präsentiert ein Jubiläumskonzert, das den musikalischen Bogen von den Anfängen 1979 bis heute spannen wird: Das Ensemble spielt unter den verschiedenen musikalischen Leitern Highlights aus dem jeweiligen Repertoire und vereint ganz im Sinne der Jazz-Tradition ehemalige und derzeitige Mitglieder zu einem großen Big-Band-Abend.

Tickets: VVK: 15,- € / AK: 16,- € , Veranstalter: Stadt Siegen + Jazzclub Oase in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Siegen.
 
Sonntag, 28. November 2004 • 11 Uhr

Update
Der satirische Monatsrückblick
Mit Jochen Malmsheimer,
Thomas C. Breuer und
Frank Lehmann

Update, die Radio-Show mit Kabarett, Live-Musik, skurrilen O-Tönen, spannenden Außenschaltungen und einem atemberaubenden Live-Hörspiel kommt endlich wieder nach Siegen. Mit dabei: Der ARD-Börsenfachmann Frank Lehmann, bekannt für seine pointierten Kommentare in „Börse live“ kurz vor der Tagesschau. Im Lÿz entzündet er ein vorbörsliches Kursfeuerwerk. Der Schauspieler, Autor und Parodist Pelle Pershing liefert eine herzergreifende Hommage an den unvergessenen Heinz Schenk, der im November 80 wird. Die EV Big Band gilt seit vielen Jahren als Aushängeschild des Siegener Jazz- und Rocknachwuchses und überrascht mit Hits der Musikgeschichte, die bisher nie in Big-Band-Fassungen zu hören waren. Jochen Malmsheimers rasender Wortwitz trägt das Publikum wieder aus der Kurve. Dauergäste sind außerdem das Update-Jazz-Quartett Schlag auf Schlag, der Wortartist Thomas C. Breuer, u.v.a. Die Moderation übernimmt Axel Naumer.  Im Radio ist die Aufzeichnung dieses Kabarettereignisses schon wenige Tage später zu hören: am Samstag, 4. Dezember 2004, 16.05 Uhr auf WDR 5 in der „Unterhaltung am Wochenende“.
 Tickets:  VVK + AK: 13,- € / erm. 11,- €, Veranstalter: radiobühne
Sonntag, 28. November 2004 • 19 Uhr

21 Gramm
(USA 2003)
Regie: Alejandro González Iñárritu
Darsteller: Sean Penn, Benicio Del Toro, Naomi Watts,
Charlotte Gainsbourg, Melissa Leo
Länge: 125 Min.

Drei schicksalhafte Lebenswege kreuzen sich aufgrund eines tragischen Unfalls. Der krebskranke Mathematikprofessor Paul Rivers , der auf ein Spenderherz wartet; der frühere Gefängnisinsasse Jack Jordan, der sein Seelenheil im christlichen Glauben meint gefunden zu haben und Cristina Peck, eine fürsorgliche Mutter und Ehefrau mit hinter sich gelassener Drogenvergangenheit.
Der Regisseur lässt seine drei Geschichten in grobkörnigen Bildern und mit ausgeblichenen Farben auf die Leinwand projizieren. Die fehlende Intensität der Farben, die dezente Instrumentalisierung und der Handkamerastil lassen den Film realistischer und damit auch intensiver wirken, außerdem hüllen diese stilistischen Mittel die vorherrschende gespannte, trostlose Atmosphäre in ein stimmiges Gewand. Das filmische Werk ist wie ein Puzzle aufgebaut. Dem Zuschauer werden die parallel ablaufenden Handlungsstränge immer nur in einzelnen, chronologisch ungeordneten Storyscherben vorgelegt, die erst nach und nach die Hauptcharaktere erschließen und das große Ganze erahnen lassen.
21 GRAMM ist der Folgefilm des für seinen weltweiten Kinoerfolg „Amores Perros“ Oscar-nominierten Regisseurs Alejandro González Iñárritu.
www.21-gramm.film.de

Tickets: 3,- €, Veranstalter: Filmklub Kurbelkiste e.V.
Montag, 29. November 2004

Tango im Lÿz

jeden Montag ab 20.30 Uhr: „Tango de Salon“
sowie Workshops und Trainingskurse

Eintritt zum Tangosalon: 1 Euro. Weitere Infos & Kursbeiträge siehe [HIER]. Anmeldung direkt unter 02732/4477 - Veranstalter: Eva & Klaus Vetter.
Di., 29.11. + Mi., 30.11. , 20 Uhr

Universität Siegen -
Studiobühne
Das siebente Siegel
von Ingmar Bergman

Zehn Jahre haben der Ritter Antonius Blok und sein Knappe Jöns im Heiligen Land gegen die Sarazenen gekämpft. Als sie in die Heimat zurückkehren, erleben sie ein apokalyptisches Szenarium: Krieg, verbrannte Dörfer, zerstörte Wälder, Menschen auf der Flucht. Während Jöns angesichts der Grausamkeiten und sinnlosen Leiden zum Atheisten wurde, sucht der Ritter verzweifelt nach einer Antwort auf die Frage nach Gott und dem Sinn des Lebens. Als der Tod ihn holen will, kann er diesem einen Aufschub abtrotzen – für die Dauer einer Schachpartie ...  
Die Studiobühne präsentiert mit ihrer neuen Produktion zum dritten Mal – nach „Wie in einem Spiegel“ (1990) und dem „Lächeln einer Sommernacht“ (1997) – die Bühnen-Adaption eines Filmes von Ingmar Bergman. Die Spielfassung der Studiobühne basiert auf dem Bühnenstück von 1954, erweitert um einige Szenen des Films.
Regie: Jürgen Kühnel (Regieassistenz: Sven Schulz). Es spielen:  Daniel Efler (Der Ritter), Dejan Spasovski (Jöns), Justus Koch (Der Mönch), Thorsten Kaufmann (Der Schmied), Roman Reichelt (Der Gaukler), Sophie Tharra (Das Mädchen), Barbara Kordes (Die Hexe), Katrin Habich (Maria), Marlen Lenzen (Die Frau des Schmiedes), Claudine Klappert (Die Frau des Ritters) sowie Julis Stegen (Der Tod) und Julia Dünnebacke (Stimme aus dem Off).
Weitere Termine: Di., 7.12. • Mi., 8.12. jew. 20 Uhr

Tickets: VVK: 7,- € / AK: 8,- € / erm. 5,- €, Veranstalter: Studiobühne Siegen
Tickets:
Tickets erhalten Sie in unserer Vorverkaufsstelle im Lÿz, St.- Johann-Str. 18, 57074 Siegen, 1. OG., Raum 102 von Montags bis Freitags von 12 bis 17 Uhr. Tel.: 0271/333-2448
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