Reinhard Hanke
Malerei, Zeichnungen, Plastik
Reinhard Hanke, Kastanienweg 25, 57223 Kreuztal
02732/892002
02732/553952
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http://www.zeichen-haft.com
Vita:
Geb. 1951 in Bad Oeynhausen. Ab 1969 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. 1973-1997 Kunsterzieher an verschiedenen Schulen. Seitdem freier Künstler.
Ausstellungen:
(alles EA) u.a. 2008: Erlangen, Neue Galerie; Bad Kissingen, Städtische Galerie; Wien, Galerie Marie-ChristinMarschalek; Wiesbaden, Galerie Weber; Homburg, Galerie M. Beck; Dornbirn, Art Bodensee; Siegen, IHK-Galerie; Milano, Artecentro Lattuada; Innsbruck, Art Innsbruck; Amsterdam, Galerie Josart.
2007: Rotterdam, Galerie Pakhuis; Siegen, Siegerlandmuseum; Lippstadt, Kunstverein.
2006: Berlin, Städtische "Galerie M"; Regensburg, Städtische Galerie "Leerer Beutel"; Hünfeld, Kulturforum; Dresden, Kunstverein "Alte Feuerwache".
2005: Siegburg, Stadtmuseum; Rheine, Kulturforum; Herne, Städtische Galerie; München, Galerie Unterfahrt; Bayreuth, Galerie an der Stadtkirche.
2003: Turmgalerie Helmstedt; 2001 Kreishausgalerie Wetzlar; 1993 Städtische Galerie Paderborn; Städtische Galerie Lemgo; Oberhessisches Museum, Gießen; Les Cinq Pignons, Paris; 1992 Städtisches Museum Gelsenkirchen; Daniel-Pöppelmann-Haus, Herford; Landesmuseum Oldenburg; Clemens-Sels-Museum, Neuss; Leopold-Hoesch-Museum, Düren; 1983 Städtische Galerie Mainz; Breslau; Kattowitz; Lodz; Nowy Sacz; Tarnow; 1981 Kunstverein Oldenburg; 1982 Städtische Galerie Bergkamen; Krakau; 1980 Peschckenhaus, Moers; Städtisches Museum, Mühlheim/Ruhr; Mittelrhein-Museum, Koblenz; Kunstsammlungen, Augsburg; 1979 Hans-Thoma-Gesellschaft, Reutlingen; Kulturhistorisches Museum, Osnabrück; Gustav-Lübcke-Museum, Hamm; Kunstverein Wiesbaden; 1977 Kunsthalle Bielefeld; 1976 Böttcherstraße, Bremen.
Veröffentlichungen:
(Auswahl) R. Hanke, Werkkatalog, Frankfurt/M 1979; R. Hanke, Werkkatalog, Frankfurt/M 1980; Mehrschichtig, Werkkatalog, Bielefeld 1992; Zeichen-Haft, Werkkatalog, Bielefeld 2004.
Zu den Arbeiten von R. Hanke:
"Im Zentrum von Hankes Arbeiten steht eine zerrissene, in sich zersplitterteWelt, geb. und zusammengehalten aus Widersprüchen und Unvereinbarkeiten, lebendig und wirkungsvoll allein durch den Kopf des Menschen. Das Ergebnisist eine Bildwelt, die für den Menschen gemacht ist und gleichzeitig ohneihn auskommt, in der sich zwar sein Bewusstsein spiegelt, in der er abertrotzdem nicht erscheint. Dem Realismus der frühen Jahre gedanklich treu bleibend kristallisiert er seine Gedanken jetzt in der Zahl, für ihn ein Spiegel von Welt überhaupt: auf der einen Seite steht sie für eine Alles vereinnahmende Wissenschaftlichkeit und Ökonomie mit ihrem Anspruch auf Allgemeingültigkeit und Beherrschbarkeit; auf der anderen Seite repräsentiert sie über interkulturell gültige Symbolgehalte gleichzeitig dieÄngste und Hoffnungen des Menschen.
Aus diesem Konzept heraus leben Hankes Arbeiten. Scheinbar klare undübersichtliche Konstruktionen sind sie einesteils wie bildlich gewordene Entwürfe des Denkens, Reflexionen über unsere Welt. Gleichzeitig birgt jede Arbeit in sich auch das Gegenteil. Es ist der Bereich, in dem rational kalkulierte Suggestion und emotionale Um-Deutung, scheinhafte Objektivität und subjektives Gaukelspiel sich gegenseitig Fallen stellen, der ihn interessiert. Und zu jeder Arbeit kann der Kommentar des Künstlers kommen: "Ach, wissen Sie, es ist wie im wirklichen Leben. Da kann es einem auch passieren, dass." Es folgt eine kurze Analyse der verwendeten Bildmittel, die Gesetzmäßigkeit hinter der Komposition leuchtet auf, eine Parallele wird angedeutet, in welchen Zusammenhängen des Alltags mit ähnlichen Mitteln gearbeitet wird, und der eine oder andere erinnert sich: "Das letzte Malhatte ich auch einen Zahlendreher in der Kontonummer und da passierte es doch, dass ...". Der Einfluss der Zahlen auf unser ganz normales Leben wirddeutlich, jedoch eher in seinen Gesetzen, seinen gedanklichen Verstrickungen. Eine Folge seines Interesses an Philosophie und Psychologie?"
Siehe auch:
Bildende Kunst / Galerien: IHK-Galerie
Museen / Museen: Siegerlandmuseum im Oberen Schloss
Museen / Museen: Siegerlandmuseum Ausstellungsforum Oranienstraße
© Kultur!Büro. Kreis Siegen-Wittgenstein - Kulturhandbuch im Internet KHB 35.HTM / 28.09.2011