Die letzte Aktualisierung des Eintrags KHB 1502 war am 04.11.2003.

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LAG Musik NRW



Die Landesarbeitsgemeinschaft Musik (LAG Musik) führt in Nordrhein-Westfalen jährlich weit über 150 Musikprojekte für Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren durch. Das breite Angebotsspektrum reicht von Musical-, HipHop-, Rock-, Folklore-, Dance-Performances- bis zu Jazz-, Avantgarde, Chor- und Orchesterprojekte. Zusammen mit sieben Bezirksarbeitgemeinschaften, zahlreichen Mitgliedern und Kooperationspartnern bildet die LAG Musik den größten Organisationsverband in der musikalischen Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen. In den vergangenen Jahren unterstützte die LAG Musik mit Musik- und Dance-Präsentationen das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes NRW bei verschiedenen landesweiten Veranstaltungen, unter anderem auf der größten Jugendevent-Messe YOU in Essen (2001, 2002, 2003) und beim "Fest der Freiwilligen" im CentrO Oberhausen. Die LAG Musik bietet zahlreiche Beratungs- und Serviceleistungen, u.a. für Jugendämter, Bands, HipHop-Crews, freie Träger und Initiativen in der Jugendhilfe.
Zusammenschluss kein Rassismus - NRW- Schultour 2001
Das landesweite Tourprojekt führte die LAG Musik im Juni 2001 in fünf Hauptschulen durch in Verbindung mit dem Programm "Jugend gegen Rechts" des Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen. Über 8.000 Schülerinnen und Schüler besuchten nach dem Unterricht die Open-Air-Projektreihe mit Präsentationen und Diskussionen am 18.6. 2001 in Bedburg, am 19.6.2001 in Essen, am 20.6.2001 in Straelen, am 21.6.2001 in Bochum und am 28.6.2001 in Solingen.
Die NRW-Schultour erzielte in den Medien und bei den Schülern eine positive Resonanz. Pädagogen und Schulleiter stimmten darin überein, dass mit dem Projekt "Zusammenschluss - kein Rassismus - NRW-Schultour 2001" ein attraktives außerschulisches Angebot in Hauptschulen durchgeführt wurde.
Internet-Initiative www.reden-statt-gewalt.de
Im Mai 2001 entwickelten Jugendliche aus Bochum die Idee zu einer Internet-Aktion unter dem Titel www.reden-statt-gewalt.de. Die Website wurde zu einem Informationsforum für zahlreiche Aktivitäten und Aktionen in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Songs und Audiocollagen wurden produziert und auf der Website präsentiert. Die Internet-Aktion entwickelte eine Eigendynamik in vielerlei Hinsicht: Veranstalter und Organisationen nutzten die Website als Kommunikationsplattform, Bands schickten MP3-Files oder Jugendliche schrieben im Gästebuch ihre Kommentare gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.
Kooperationspartner des Projektes waren: Jugend- und Kulturamt der Stadt Bochum, die Musikschule Bochum, die Guru-Music-Initiative und IFAK Bochum.

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